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Eisverlust durch Erwärmung führt zu Erwärmung durch Eisverlust: ein Teufelskreis
27.10.2020 - Der Verlust riesiger Eismassen kann zu der Erwärmung beitragen, die diesen Verlust und weitere Risiken verursacht. Eine neue Studie quantifiziert diese Rückkopplung nun durch die Untersuchung langfristiger Wenn-Dann-Szenarien. Wenn etwa das arktische Meereis im Sommer vollständig schmelzen würde – ein Szenario, das zumindest vorübergehend innerhalb dieses Jahrhunderts Realität werden kann, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen aus dem Verfeuern fossiler Brennstoffe anhält –, könnte dies am Ende zu einer zusätzlichen globalen Erwärmung von etwa 0,2°C führen. Diese Erwärmung ist jedoch nicht zusätzlich zu den IPCC-Projektionen, da diese bereits die relevanten Mechanismen berücksichtigen. Nun konnten die Forschenden aber die Auswirkungen des Eisverlusts von anderen Effekten trennen und quantifizieren. Die 0,2°C sind nicht wenig angesichts der Tatsache, dass die globale Mitteltemperatur derzeit bereits etwa ein Grad höher liegt als in vorindustrieller Zeit, und dass die Regierungen weltweit eine Begrenzung deutlich unter zwei Grad vereinbart haben.
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Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken
23.09.2020 - Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis – und viel davon wohl für immer. Die Folgen für die weltweit an Küsten gelegenen Städte und das Kulturerbe könnten langfristig verheerend sein, von London bis Mumbai, von New York bis Shanghai. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und der Universität Potsdam in einer jetzt in Nature als Titelgeschichte veröffentlichten Studie herausgefunden. Darin untersuchen sie die Stabilität des Antarktischen Eisschilds bei fortschreitender globaler Erwärmung. In rund einer Million Stunden Computerrechenzeit zeigen ihre beispiellos detaillierten Simulationen, wo genau und bei welcher Erwärmung der Eisschild instabil wird und große Teile schließlich schmelzen oder in den Ozean abrutschen würden. Dabei zeigt sich ein komplexes Zusammenspiel beschleunigender und moderierender Effekte. Die wichtigste Erkenntnis der Forschenden ist, dass ein ungebremster Klimawandel gravierende langfristige Folgen haben wird: Bei anhaltenden Temperaturen von 4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau könnte allein das Schmelzen in der Antarktis zu einem globalen Meeresspiegelanstieg von mehr als sechs Metern führen.
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Existiert in PIK Members Ronja Reese
Die Zukunft ernst nehmen – der entscheidende Faktor für Kooperation, um den Klimakollaps zu verhindern: Neue Studie
20.05.2020 - Wie sehr den Entscheidungsträgerinnen und -trägern die Zukunft und nicht nur die Gegenwart am Herzen liegt, ist ein entscheidender Faktor dafür, ob sie Maßnahmen zur Stabilisierung unseres Klimas ergreifen oder nicht. Ein anderer ist, wie schwerwiegend sie die Auswirkungen des Klimakollapses einschätzen. Ausschlaggebend ist jedoch die Zahl der Akteurinnen und Akteure - zum Beispiel die Zahl der relevanten Länder. Denn die Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und damit zur Verhinderung einer Krise müssen auf internationaler Ebene erfolgen. Das zeigt eine neue mathematische Studie: Je mehr Akteurinnen und Akteure, desto diffuser wird die Verantwortung. Die Studie kombiniert Spieltheorie und Lerndynamik, um zu untersuchen, welche Optionen für eine verstärkte politische Zusammenarbeit jetzt dringend empirisch untersucht werden sollten.
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Klimadesaster erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte: neue Belege
02.04.2020 - Nach Wetterextremen wie Dürren oder Überschwemmungen steigt in gefährdeten Ländern das Risiko für gewalttätige Zusammenstöße – hierfür hat ein internationales Wissenschaftsteam neue Belege gefunden. Gefährdet sind Länder mit einer großen Bevölkerung, politischer Ausgrenzung bestimmter ethnischer Gruppen und einem niedrigen Entwicklungsstand. Die Studie kombiniert globale statistische Analysen, Beobachtungsdaten und regionale Fallstudien, um neue Erkenntnisse für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger zu gewinnen.
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