05.10.2020 - Ein größerer Teil des Amazonas-Regenwaldes als bislang bekannt läuft Gefahr, einen Kipp-Punkt zu überschreiten, an dem er Austrocknen und zu einer Art Savanne werden könnte. Das zeigt eine neue Studie auf der Grundlage von Computermodellen und Datenanalyse, die jetzt von einem Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern - darunter Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung - in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde. Regenwälder reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen, die sich über längere Zeiträume auf den Niederschlag auswirken. Wenn der Regenfall unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, können Gebiete sich in ein völlig anderes Ökosystem verändern.
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