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Die Kosten des Zögerns: Weißes Haus zitiert in Bericht PIK-Forscher
30.08.2014 - Wenn Klimapolitik weiter verzögert wird, könnten die Kosten stark steigen. Die US-Regierung macht diese Erkenntnis zu einer zentralen Botschaft eines kürzlichen erschienenen Berichts, in dem eine Reihe von Studien zitiert werden, die von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geleitet wurden. Die Kosten für eine deutliche Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen steigen im Schnitt um 40 Prozent pro Jahrzehnt, heißt es in dem Bericht der Wirtschaftsberater des Präsidenten. Untätigkeit könne zu bleibenden ökonomischen Schäden führen, erklären sie - allein in den USA würden diese jährlich viele Milliarden Dollar betragen.
Existiert in Aktuelles Archiv (Nachrichten) 2014
Edenhofer stellt IPCC-Report in der Weltbank vor
12.06.2014 - Der Klimawandel verlangt nach einer neuen Form des Risiko-Managements, erklärten zwei führende Autoren des Weltklimarats IPCC bei einer Präsentation ihres Berichts in der Weltbank. Zu den rund 600 Zuhörern in Washington D.C. und im Internet sprach Chris Field von der Carnegie Institution an der US-Universität Stanford, Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe zu den Auswirkungen des Klimawandels sowie zu Anpassung und Verwundbarkeit, gemeinsam mit Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe zum Klimaschutz.
Existiert in Aktuelles Archiv (Nachrichten) 2014
Reform des Emissionshandels könnte Europa Milliarden an Einnahmen bringen
23.05.2014 - Südeuropäische Krisenstaaten könnten durch eine Reform des europäischen Zertifikatehandels (EU ETS) mehrere Milliarden Euro pro Jahr mehr einnehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Das geht aus einer Analyse des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor, das von Ottmar Edenhofer geleitet wird, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die Studie war eines der Themen bei einem internationalen Workshop mit dem Titel "Die Lücke beim CO2-Preis schließen: Öffentliche Finanzen und Klimapolitik" unter Vorsitz Edenhofers in Berlin.
Existiert in Aktuelles Archiv (Nachrichten) 2014
Deutsche Industrie zusammen mit Klima-Experten: G20 sollen CO2-Bepreisung voran bringen
02.09.2016 - Eine ungewöhnliche Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschützern drängt die größten Volkswirtschaften, die sich als G20 dieses Wochenende im chinesischen Hanghzou treffen, die Bepreisung von CO2 voran zu bringen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch und das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), das von Ottmar Edenhofer - Chef-Ökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung - geleitet wird, haben ihren Vorschlag in der Wochenzeitung 'Die Zeit' veröffentlich. Dass der Ausstoß von Treibhausgasen aus fossilen Brennstoffen einen Preis bekommt, ist von zentraler Bedeutung für die Umsetzung des Pariser Abkommens zur Klima-Stabilisierung, so die Autoren, weil dieser Preis sowohl einen Anreiz setzt zur Reduzierung der Emissionen als auch Planungssicherheit für Investititionen schafft. Zudem könnten dringend benötigte Einnahmen für den Ausbau von Infrastruktur erzielt werden. Im Dezember übernimmt Deutschland die G20-Präsidentschaft, die Bundesregierung will schon bald ihre Agenda hierfür vorstellen.
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