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SPECIAL: Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Phasing out coal yields global net saving effect: Lignite-fired power plants in Germany. Photo: iStock. Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Stichhaltige ökonomische Argumente, warum sich der Aufwand lohnt, liefern jetzt neue Computersimulationen eines internationalen Forscherteams: Erstens zeigen sie, dass die Welt nicht unter der 2-Grad-Grenze bleiben kann, wenn wir weiterhin Kohle verbrennen. Zweitens überwiegen die Vorteile eines Ausstiegs aus der Kohleverbrennung die Kosten dafür deutlich. Drittens greifen die positiven Effekte eines Ausstiegs zumeist unmittelbar und direkt vor Ort – was die Umsetzung politisch attraktiv macht. Mehr...

Klimadesaster erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte: neue Belege

Klimadesaster erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte: neue Belege

02.04.2020 - Nach Wetterextremen wie Dürren oder Überschwemmungen steigt in gefährdeten Ländern das Risiko für gewalttätige Zusammenstöße – hierfür hat ein internationales Wissenschaftlerteam neue Belege gefunden. Gefährdet sind Länder mit einer großen Bevölkerung, politischer Ausgrenzung bestimmter ethnischer Gruppen und einem niedrigen Entwicklungsstand. Die Studie kombiniert globale statistische Analysen, Beobachtungsdaten und regionale Fallstudien, um neue Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger zu gewinnen.

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„Schule zuhause“: Forschende unterstützen mit Erklär-Videos das Online Lernen

„Schule zuhause“: Forschende unterstützen mit Erklär-Videos das Online Lernen

01.04.2020 - Weil wegen der Corona-Krise die Schulen geschlossen sind, bietet das Potsdam-Institut als kleinen Beitrag für das Lernen zuhause spezielle Online-Vorlesungen für Kinder und Jugendliche an. Erklär-Videos mit Grundlagenwissen rund um das Klima sollen Anregung bieten für die viele Zeit am heimischen Schreibtisch anstatt im Klassenraum. Die Filme werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern extra für junge Zuschauende selbst erstellt – von der Forschung im Home Office für das Lernen im Home-Schooling.

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Regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

16.03.2020 - Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.

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 Corona-Krise: PIK schaltet um auf Heimarbeit

Corona-Krise: PIK schaltet um auf Heimarbeit

13.03.2020 - Zur Eindämmung der Corona-Epidemie führt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung verpflichtend Heimarbeit für alle ein, mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Aufgaben technisch nicht vom Home Office aus erledigt werden können. Alle Veranstaltungen und Meetings werden abgesagt und Geschäftsreisen sind nicht mehr erlaubt. Dies sei kein einfacher Schritt, sagten die PIK-Direktoren Ottmar Edenhofer und Johan Rockström. "Aber Vorsicht ist unser Leitprinzip", so betonen sie in einer Botschaft an die gesamte Belegschaft.

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Waldmanagement im 21. Jahrhundert: Experten treffen sich am PIK

Waldmanagement im 21. Jahrhundert: Experten treffen sich am PIK

06.03.2020 - Wälder in ganz Europa spüren den Druck des anhaltenden Klimawandels - leisten gleichzeitig eine Vielzahl von Diensten, um die globale Erwärmung abzuschwächen und sich an sie anzupassen. Ein kluges, gezieltes Management der Wälder ist daher von zentraler Bedeutung, so die führenden Expertinnen und Experten, die sich diese Woche für ein internationales Treffen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung getroffen haben. Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Institutionen - vom deutschen Nationalpark Berchtesgaden bis zur US Oregon State University und der russischen Higher School of Economics - nahmen an drei Tagen an intensiven Diskussionen und einer Exkursion teil. Mehr als 30 weitere Teilnehmer kamen per Videolink hinzu.

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Ökumenische Lernreise ans PIK: Klimakrise und kirchliche Handlungsmöglichkeiten

Ökumenische Lernreise ans PIK: Klimakrise und kirchliche Handlungsmöglichkeiten

05.03.2020 - 32 Vertreterinnen und Vertreter aus mehreren Kirchen haben sich vom 2. bis zum 5. März in Berlin und Potsdam über den Klimawandel und seine Folgen informiert. Am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung gab ihnen Wolfgang Lucht einen Einblick in die Erdsystemforschung. Das Fazit der Teilnehmenden: Die Kirche kann eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Kluft zwischen Wissen und Handeln zu überbrücken und durch eine ökologische Spiritualität zu einem anderen Lebensstil beizutragen.

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Klimagesetz der EU Kommission ist "wichtiger Schritt" - aber jetzt ist ein umfassender CO2-Preis nötig: Edenhofer

Klimagesetz der EU Kommission ist "wichtiger Schritt" - aber jetzt ist ein umfassender CO2-Preis nötig: Edenhofer

Heute hat die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. Dazu hat Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, ein Statement veröffentlicht.

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