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SPECIAL: Schellnhuber präsentiert "10 'Must-Knows' zum Klimawandel" auf COP23

Foto Schellnhuber präsentiert 10 Must-Knows zum Klimawandel auf COP23Von steigendem Meeresspiegel und der Versauerung der Meere, über zunehmende Risiken bei Extremwetterereignissen und über den "Kollisionskurs" mit klimatischen Kipppunkten der Erde - PIK-Direktor Schellnhuber stellte auf der UN Klimakonferenz "Die 10 'Must-Knows' zum Klimawandel" vor, zusammen mit UNFCCC-Generalsekretäring Patricia Espinosa, Wendy Broadgate von Future Earth, und Johan Rockström von der Earth League. Sie wenden sich damit an Politiker und die Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass das Erreichen der Pariser Klimaziele nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. "Entscheidende Fakten zum Klimawandel gehen manchmal im Getöse täglicher Verhandlungen verloren - auch auf Veranstaltungen wie dem UN-Klimagipfel. Deshalb ist es wichtig, an den Grund zu erinnern, warum sich in Bonn zehntausende Menschen treffen: ein noch nie dagewesenes Risiko für die Menschheit durch die globale Erderwärmung, wie die Wissenschaft zeigt", sagt PIK-Direktor Schellnhuber. Mehr...

Zukunftskommission für Kohleregion ist Thema bei Treffen mit dem Ministerpräsidenten Brandenburgs

Zukunftskommission für Kohleregion ist Thema bei Treffen mit dem Ministerpräsidenten Brandenburgs

13.12.2017 - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat zusammen mit weiteren Mitgliedern der Landesregierung diese Woche die Spitzen der Potsdamer Klimaforschung getroffen. Bei dem Gespräch am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) ging es um Energiepolitik des Landes, besonders mit Blick auf die Kohle in der Lausitz. Dabei schlug der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, eine Zukunftskommission für Brandenburg vor. In dieser könnten Fachleute Vorschläge entwickeln, um gemeinsam mit den Menschen in der Lausitz neue Chancen für die Region zu erschließen. Das Treffen zwischen Politik und Wissenschaft soll künftig regelmäßiger stattfinden.

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Winzige Eisverluste an den Rändern der Antarktis können Eisverluste in weiter Entfernung beschleunigen

Winzige Eisverluste an den Rändern der Antarktis können Eisverluste in weiter Entfernung beschleunigen

12.12.2017 - Wenn kleine Flächen des schwimmenden Eises an der Küste der Antarktis dünner werden, kann das die Bewegung von Eis beschleunigen, das hunderte Kilometer entfernt auf dem Festland aufliegt. Das zeigt eine neue Studie. Es ist bekannt, dass die schwimmenden Eisschelfe, die den Kontinent umgeben, die Eissströme vom Land in den Ozean regulieren. Bisher wurde angenommen, dass der Eisfluss besonders anfällig ist für das Abschmelzen an der Unterseite der Schelfe nahe der Aufschwimmlinie, wo das Eis vom Land ins Meer fließt. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass auch das Schmelzen in der Nähe der Ränder und inmitten der Schelfeisflächen direkte Auswirkungen haben kann, die bis weit ins Landesinnere reichen. Dies könnte den Eisverlust und damit potentiell den Anstieg des Meeresspiegels erhöhen.

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ReKliEs-De: Zukünftige Klimaentwicklung in Deutschland

ReKliEs-De: Zukünftige Klimaentwicklung in Deutschland

11.12.2017 – Mehr Hitzeperioden und heftiger Starkregen, weniger Kälteperioden, eine Erhöhung der Jahresmitteltemperatur um 4°C, so könnte sich das Klima in Deutschland bis zum Jahr 2100 bei einem Szenario eines weiter unverminderten Ausstoßes von Treibhausgasen entwickeln – mit massiven Konsequenzen für die Landwirtschaft und die Gesundheit der Bevölkerung. Das sind die Ergebnisse von ReKliEs-De („Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland“), das erstmals aktuelle belastbare Klimaprojektionen für Bundesländer und Flusseinzugsgebiete abschätzt. Die Aussichten bei einem Weiter-wie-bisher-Szenario für die gesamte Bundesrepublik sind gravierend – wenn nicht aktiv gegensteuert wird. Die Ergebnisse zeigen aber auch: wenn alle Klimaschutz-Vereinbarungen konsequent umgesetzt werden, ist das in Paris vereinbarte Zwei-Grad-Ziel immer noch erreichbar.

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Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Dekarbonisierung des Energiesektors

08.12.2017 - Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher nicht nur heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung nicht maßgeblich behindern würde.

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Leopoldina-Dialog in Potsdam: Klimawandel und Gesundheit

Leopoldina-Dialog in Potsdam: Klimawandel und Gesundheit

05.12.2017 - Klimawandel bedingte Risiken für die Gesundheit gehören zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Beide Forschungsrichtungen haben bislang jedoch noch zu wenig zusammengearbeitet, um die kritischen Verflechtungen von Klimawandel und Gesundheit widerspiegeln zu können. In einem Workshop der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) trafen sich deshalb renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen Klimawissenschaften, Gesundheit und Medizin, Psychologie, Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Sie wollen eine Publikation erarbeiten, die Entscheidungsträgern eine Orientierung zu öffentlicher Gesundheit und Klimapolitik bieten soll.

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PIK auf dem G20 Ressourceneffizienz-Dialog

PIK auf dem G20 Ressourceneffizienz-Dialog

12.01.2017 - Die Eröffnungsveranstaltung des G20 Ressourceneffizienz-Dialogs fand diese Woche in Berlin statt - mit den deutschen, südafrikanischen und japanischen Umweltministern sowie einer Reihe weiterer hochrangiger Gäste aus Politik, Großunternehmen und Institutionen wie der OECD und dem UN-Umweltprogramm. Um den Übergang zu einer nachhaltigen und effizienten Nutzung aller natürlichen Ressourcen zu unterstützen und zur Armutsbekämpfung beizutragen, wurde der Ressourceneffizienz-Dialog auf dem G20-Treffen der Staats- und Regierungschefs im Mai in Hamburg ins Leben gerufen.

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Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

Konsum ist der Flaschenhals für nachhaltige Entwicklung

01.12.2017 - Von der Beseitigung der Armut bis hin zur Gleichstellung der Geschlechter, widerstandsfähigeren Städten oder Maßnahmen zum Klimaschutz – positive Wechselwirkungen zwischen den meisten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) können Fortschritte befördern. Doch es gibt auch Zielkonflikte, die ein Hindernis für die erfolgreiche Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2030 sein können. Das ist das Ergebnis einer neuen, umfassenden Analyse eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Ein Flaschenhals ist der verantwortungsbewusste Konsum, wie Daten der letzten Jahrzehnte zeigen.

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