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SPECIAL: Editorial der Fachzeitschrift Nature: Forschungsdekade 2020-30 braucht Fokus auf Klimathemen

Die Wissenschaft der 2020er Jahre muss transformativ sein. Foto:Beiträge zur Begrenzung der globalen Erwärmung sollen eine zentrale Aufgabe der Forschung in den 2020er Jahren sein. „Das kommende Jahrzehnt muss sich auf den Klimawandel fokussieren", heißt es in einem kürzlich erschienenen Editorial der weltweit führenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature. In den 2010er Jahren gab es Durchbrüche in den Forschungsfeldern der Künstlichen Intelligenz mit ‚deep learning‘, in den Lebenswissenschaften mit dem Umprogrammieren reifer Zellen zu Stammzellen, in der Physik mit der Messung von Gravitationswellen und bei Quantencomputern. All das war bemerkenswert. Jetzt aber erklären die Herausgeber von Nature, dass „mit neuem Wissen und erneuertem Einsatz für soziale und ökologische Verantwortung die 2020er Jahre transformativ sein müssen." Mehr...

Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird

Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird

27.1.2020 - Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse politisch ausgehandelte Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvolle, so zeigen jetzt Potsdamer Forscher in einer neuen Studie. Mit Hilfe von Computersimulationen mit einem Modell des US-Nobelpreisträgers William Nordhaus vergleichen sie Klimaschäden, etwa durch zunehmende Wetterextreme oder sinkende Arbeitsproduktivität, mit den Kosten der Verringerung des Treibhausgasausstoßes. Interessanterweise stellt sich heraus: Das kosteneffizienteste Niveau der globalen Erwärmung ist tatsächlich dasjenige, welches mehr als 190 Nationen als Pariser Klimaabkommen vereinbart haben. Bislang reichen die von den Staaten weltweit versprochenen CO2-Reduktionen jedoch nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen.

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Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

Johan Rockström als eine Stimme der Wissenschaft auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

21/01/2020 - Nach einem Jahr, in dem der Klimawandel Schlagzeilen machte, steht das Thema auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in großen Lettern auf dem Programm. Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, ist einer der anwesenden Wissenschaftler, die der Stimme der Wissenschaft Gehör verschaffen.

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Gesellschaftliche Kippmechanismen können den Durchbruch zur Klimastabilisierung auslösen

Gesellschaftliche Kippmechanismen können den Durchbruch zur Klimastabilisierung auslösen

21.01.2020 - Um die Erwärmung der Erde auf deutlich unter 2°C zu begrenzen, müssen die Gesellschaften weltweit bis spätestens 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf Null reduziert haben. Dazu ist eine tiefgreifende globale Transformation der heutigen Energie- und Landnutzungssysteme notwendig. Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen ab heute alle zehn Jahre halbiert werden müssen. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat jetzt geeignete gesellschaftliche „Kippmechanismen“ untersucht, welche in der Lage sein könnten, die hierfür notwendigen schnellen, dabei aber anschlussfähigen Veränderungen hin zu einer Klimastabilisierung auszulösen. In der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) hat das Forscherteam insgesamt sechs sozio-ökonomische Kippelemente und damit verbundene gesellschaftliche Interventionen ausgemacht, durch welche ein Übergang zu einer tiefgreifenden globalen Dekarbonisierung mit der notwendigen Geschwindigkeit auf den Weg gebracht werden könnte.

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Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich

Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich

20/01/2020 - Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht umfassende Lösungsvorschläge, wie man 10 Milliarden Menschen innerhalb der Belastungsgrenzen unseres Planeten ernähren kann. Eine angemessene und gesunde Ernährung für jeden Menschen bei weitgehend intakter Biosphäre erfordert nicht weniger als eine technologische und soziokulturelle Kehrtwende. Dazu gehören etwa die konsequente Umsetzung ressourcenschonender landwirtschaftlicher Methoden, die Reduzierung von Lebensmittelverlusten und schließlich Änderungen im Speiseplan. Die Veröffentlichung der Studie trifft zusammen mit dem Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos und mit der Grünen Woche in Berlin.

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Klimawandel und Landwirtschaft: PIK-Expertise rund um die Grüne Woche

Klimawandel und Landwirtschaft: PIK-Expertise rund um die Grüne Woche

20.01.2020 - Hunderttausende Besucher strömen derzeit in Berlin auf die Internationale Grüne Woche, die sich mit mehr als 1800 Ausstellern aus 72 Ländern als globale Leitmesse für Landwirtschaft und Ernährung versteht. Wie nie zuvor stehe die Grüne Woche mit zahlreichen Ausstellungsbeiträgen und Konferenzen ins Zeichen der Klimadebatte, so die Veranstalter. Zu den Trendthemen der Messe gehören Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder umweltfreundliche Produktionsverfahren. Auch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sind auf der Grünen Woche vom 17.-26.Januar bei Veranstaltungen präsent.

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Buschbrände: "Was jetzt im Südosten Australiens passiert, sprengt alle Rekorde"

Buschbrände: "Was jetzt im Südosten Australiens passiert, sprengt alle Rekorde"

10.01.2019 - Australien brennt. In einer Stellungnahme erklärt Kirsten Thonicke, Expertin für Feuerökologie und für Wälder am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), was die Ursachen sind und wie die verheerenden Brände mit dem menschengemachten Klimawandel zusammen hängen.

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Ehrendoktorwürde der Uni Amsterdam für Johan Rockström

Ehrendoktorwürde der Uni Amsterdam für Johan Rockström

09.01.2020 - Johan Rockström ist mit der Ehrendoktorwürde der Universität Amsterdam ausgezeichnet worden. Verliehen wurde die Ehrung während der Feierlichkeiten zum 388. Geburtstag der Universität Amsterdam im Rahmen der jährlichen Veranstaltung "Dies Natalis" am 8. Januar. Rockström erhält die Auszeichnung für seine bahnbrechenden wissenschaftlichen Beiträge im Bereich der globalen Nachhaltigkeit und insbesondere für seine Forschung zum Konzept der Planetaren Grenzen.

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