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SPECIAL: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

Foto Schellnhuber erhält Blue Planet PreisDer weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde. Mehr...

Klimawandel trifft Ernten in den USA

Klimawandel trifft Ernten in den USA

19.01.2017 - Steigende Temperaturen sind ein Risiko für einige der wichtigsten Getreide. Um besser abschätzen zu können, wie die von unserem Treibhausgas-Ausstoß verursachte Erwärmung Weizen, Mais und Soja schädigt, hat ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt so umfassend wie noch nie Computer-Simulationen zu US-Ernten laufen lassen. Die Simulationen konnten gut wiedergeben, wie in der Vergangenheit hohe Temperaturen Ernten teils stark verringert haben; sie erhärten damit ihre Tauglichkeit für Projektionen in die Zukunft. Ein wichtiges Ergebnis: Die verstärkte Bewässerung von Feldern kann die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung auf den Anbau der Nahrungsmittel verringern – allerdings nur in Regionen, wo genug Wasser verfügbar ist. Letztlich muss der Klimawandel begrenzt werden, um die Ernten zu stabilisieren.

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Wie Kälte und Dunkelheit die Dinosaurier auslöschten

Wie Kälte und Dunkelheit die Dinosaurier auslöschten

13.01.2017 - Vor 66 Millionen Jahren hat das plötzliche Aussterben der Dinosaurier den Siegeszug der Säugetiere ermöglicht – und damit letztlich die Herrschaft des Menschen. Klimawissenschaftler haben jetzt rekonstruiert, wie winzige Tröpfchen von Schwefelsäure, die sich nach dem bekannten Einschlag eines großen Asteroiden auf der Erde hoch oben in der Luft gebildet und für mehrere Jahre einen erheblichen Teil der Sonneneinstrahlung auf unseren Planeten blockiert haben, das Leben auf der Erde beeinflussten. Pflanzen starben, und der Tod wanderte durch die Nahrungsnetze. Frühere Theorien fokussierten sich auf einen kurzfristigeren Effekt: auf den Staub, der durch den Einschlag empor geschleudert wurde. Die neuen Computer-Simulationen zeigen, dass die Tröpfchen in der Atmosphäre eine lang anhaltende Abkühlung auslösten, die wahrscheinlich zum Ende der an Land lebenden Dinosaurier beitrug. Ein zusätzlicher tödlicher Mechanismus könnte die starke Durchmischung der Ozeane gewesen sein, ausgelöst von der Abkühlung an der Oberfläche, die eine heftige Störung der Ökosysteme im Meer auslöste.

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Water Future: Neue Arbeitsgruppe zu Grundwassermanagement unter Leitung des PIK

Water Future: Neue Arbeitsgruppe zu Grundwassermanagement unter Leitung des PIK

23/12/2016 – Die Nutzung von Grundwasser als Bewässerungsquelle hat wesentlich dazu beigetragen, die Nahrungsmittelsicherheit in kritischen Zeiten zu erhöhen. Heute beruhen 43 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion auf der Nutzung von Grundwasser. Doch die Wasserreserven sind nicht unerschöpflich, und der Klimawandel setzt das Grundwassermanagement zusätzlich unter Druck. Im Forschungsprojekt Future Earth wird sich eine neue transdisziplinäre und internationale Forschungsgruppe zu Wassermanagement mit diesen Herausforderungen beschäftigen, unter Ko-Vorsitz von Anne Biewald vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Als Teil des Sustainable Water Future Programme werden verschiedene Forschungsgruppen ihre internationale Expertise vereinen, um Lösungen zu erarbeiten für die Wasserprobleme der Welt.

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How fair are the countries' climate pledges?

How fair are the countries' climate pledges?

12/19/2016 - Benchmarks to guide countries in ratcheting-up their ambition to remain well-below 2°C and pursue 1,5°C in an equitable manner are critical but not yet determined in the context of the Paris Agreement. A new study published in Nature Climate Change analyzes the national climate targets needed to meet the 1.5°C and 2°C goals according to five different equity principles, and how these compare with the current climate pledges.

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Konsum, Klimawandel und Landwirtschaft

Konsum, Klimawandel und Landwirtschaft

16.12.2016 - Weihnachten steht vor der Tür und für viele geht es dabei auch ums Schlemmen – und um gute Vorsätze, sich im neuen Jahr gesünder zu ernähren. Was wir essen, ist mehr als eine private Entscheidung – Landwirtschaft und Landnutzung spielen bei den Bemühungen um eine Begrenzung der Erderwärmung eine zentrale Rolle. Allerdings stehen Klimaschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft häufig mit Fragen der Nahrungssicherheit im Konflikt. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat die Auswirkungen verschiedener Klimaschutzmaßnahmen auf Lebensmittelpreise analysiert – aufgeschlüsselt für die Produzenten- und die Kosumentenseite. Sie konnten zeigen, dass Bildungsmaßnahmen zur Veränderung von Ernährungsvorlieben ungewollte Nebenwirkungen anderer Klimaschutzaktivitäten auf die Nahrungsmittelsicherheit vermeiden können.

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Wissenschaftler beraten G20

Wissenschaftler beraten G20

14.12.2016 - Deutschland hat Anfang Dezember den Vorsitz der G20 übernommen. Führende PIK-Wissenschaftler unterstützen die Bundesregierung dabei auf verschiedenen Ebenen. So hat Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) mit dem Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) gestern der Bundesregierung ein Sondergutachten mit konkreten Handlungsempfehlungen für eine Transformation überreicht. Bereits vergangene Woche zum Kick-off des sogenannten T20-Prozesses hat das Team des PIK-Chefökonomen Ottmar Edenhofer die Leitung der Taskforce Klimapolitik übernommen.

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„Wie nie zuvor sind wir heute angewiesen auf die Wissenschaft“ - um den Planeten zu retten

„Wie nie zuvor sind wir heute angewiesen auf die Wissenschaft“ - um den Planeten zu retten

09.12.2016 - Papst Franziskus hat Forscher aufgerufen, die Welt vor dem Klimawandel und dessen Folgen zu schützen. Das geistliche Oberhaupt von 1,3 Milliarden Katholiken sprach bei der alle zwei Jahre stattfindenden Versammlung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Bei diesem Ereignis wurde Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, formell eingeführt als Mitglied dieser einzigartigen wissenschaftlichen Einrichtung. Berufen worden war er bereits im vergangenen Jahr, vor der Präsentation der „grünen“ Enzyklika Laudato Si im Vatikan, bei der Schellnhuber stellvertretend für die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft sprach. Nachhaltigkeitsfragen standen im Mittelpunkt der Versammlung vor wenigen Tagen, an der viele Nobelpreisträger sowie weitere hochrangige Forscher teilnahmen. Die Päpstliche Akademie hat 80 Mitglieder auf Lebenszeit, die allein aufgrund ihrer Exzellenz und Relevanz ausgewählt werden, unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Herkunft.

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