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SPECIAL: Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

Phasing out coal yields global net saving effect: Lignite-fired power plants in Germany. Photo: iStock. Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Stichhaltige ökonomische Argumente, warum sich der Aufwand lohnt, liefern jetzt neue Computersimulationen eines internationalen Forscherteams: Erstens zeigen sie, dass die Welt nicht unter der 2-Grad-Grenze bleiben kann, wenn wir weiterhin Kohle verbrennen. Zweitens überwiegen die Vorteile eines Ausstiegs aus der Kohleverbrennung die Kosten dafür deutlich. Drittens greifen die positiven Effekte eines Ausstiegs zumeist unmittelbar und direkt vor Ort – was die Umsetzung politisch attraktiv macht. Mehr...

„Doppelter Urknall“: PIK Research Days

„Doppelter Urknall“: PIK Research Days

04.02.2015 - Laufende und neue Forschungsvorhaben hat vergangene Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung debattiert – und zugleich zurückgeblickt auf die außergewöhnlichen Ereignisse 2014. Bei seinen jährlichen „Research Days“ treffen sich nahezu sämtliche Mitglieder des Instituts für zwei Tage die vollgepackt sind mit Vorträgen und Gesprächen. Dabei ging es genauso um Einschätzungen des Weltklimagipfels in Paris Ende dieses Jahres wie um angestrebte Fortschritte bei Computersimulationen des Klimasystems wie auch der Energiewirtschaft bis Ende dieses Jahrzehnts.

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Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen

Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen

02.02.2015 - Eine geschickte Förderung sauberer Technologien kann einen niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen und damit helfen, das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten. Das zeigt eine neue Studie. Selbst wenn der Welt-Klimagipfel Ende des Jahres erfolgreich ist, führt dies im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich nicht zu einem hinreichend hohen CO2-Preis und entsprechend starken Emissionsminderungen. Ein neuartiges Politikpaket könnte aber den Einstieg in wirkungsvolle Klimapolitik ermöglichen: konkret durch einen zunächst niedrigen Mindestpreis für den Ausstoß von CO2, durch die Förderung erneuerbarer Energien, durch den Verzicht auf neue Kohlekraftwerke, sowie durch Demonstrationsanlagen zur Kohlenstoffabscheidung (CCS). Jedes einzelne dieser Werkzeuge wird bereits heute in manchen Ländern genutzt. Würden sie kombiniert und weltweit eingesetzt, könnte das den Weg für eine klimafreundliche Wirtschaft bereiten, die dann stärkere CO2-Minderungen nach 2030 möglich macht.

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Schellnhuber spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Schellnhuber spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

23.1.2015 - Das Weltwirtschaftsforum in Davos, das alljährlich Hunderte Staatenlenker und Wirtschaftsführer versammelt, hat den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung als Redner eingeladen. Er nahm an einem Podium zu Klimarisiken teil, zusammen mit dem Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Präsidenten der internationalen Rating-Agentur Standard & Poor’s, und der Präsidentin der Rockefeller Stiftung. Im Publikum befanden sich Wissenschaftler wie Naomi Oreskes von der US-Universität Harvard und Entscheidungsträger wie Christiana Figueres vom UNFCCC.

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Ottmar Edenhofer als Mitglied der Nationalakademie acatech berufen

Ottmar Edenhofer als Mitglied der Nationalakademie acatech berufen

16.01.2015 - Der Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer ist im Januar von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften acatech in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zum Mitglied gewählt worden. Edenhofer ist Vize-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor an der Technischen Universität Berlin. Er ist bereits Ko-Vorsitzender der Energieplattform des European Council of Academies of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE), deren Mitglied auch die acatech ist. Im Weltklimarat IPCC hat er zuletzt mit seiner Arbeitsgruppe zum Klimaschutz führend am viel beachteten Fünften Sachstandsbericht mitgewirkt.

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Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten

Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten

16.01.2015 - Vier von neun planetaren Grenzen sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigt jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team wird seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vorstellen (21.-25. Januar).

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