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SPECIAL: CO2-Preis: Bundeskanzlerin informiert sich bei Potsdamer Klimaforschern

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Chef des Kanzleramts Helge Braun (l) und PIK-Direktor Ottmar Edenhofer (r). Foto:PIK/GrebZwei Stunden lang hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gesprochen. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Optionen einer wirksamen und gerechten Bepreisung des Treibhausgases CO2. Neben Merkel nahm auch der Chef des Kanzleramts teil, Bundesminister Helge Braun, ebenso Regierungssprecher Staatssekretär Steffen Seibert und Fachleute aus dem Kanzleramt. Vom PIK saßen gut zwei Dutzend Forscherinnen und Forscher mit am runden Tisch in der Großen Kuppel des Instituts und trugen Forschungsergebnisse zu den Risiken und möglichen Lösungen der Klimakrise vor. Mehr...

Klimawandel: Mehr Schnee in der Antarktis

Klimawandel: Mehr Schnee in der Antarktis

17.03.2015 - Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change. Die Ergebnisse liefern ein wichtiges neues Puzzlestück bei der Abschätzung des Beitrags der Antarktis zum künftigen Meeresspiegelanstieg. Mehr Schnee wird die Antarktis jedoch nicht vor dem Verlust von Masse bewahren, denn ein Großteil des zusätzlichen Eises wird durch sein eigenes Gewicht schneller in Richtung Küste transportiert.

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Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

12.03.2015 - Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erscheinende Studie eines Teams von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden.

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Klimafolgenforschung rüttelt an den Grenzen des Wissens

Klimafolgenforschung rüttelt an den Grenzen des Wissens

06.03.2015 - Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern, welche die Klimafolgenforschung auf eine neue Ebene bringen wollen, hat sich diese Woche in Österreich getroffen. Mehr als 130 Institute sind inzwischen Mitglied in dem vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ins Leben gerufenen Projekt zum internationalen Vergleich von Computersimulationen der Folgen des Klimawandels (Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project, ISI-MIP). Die Teilnehmer diskutierten Erkenntnisse aus ihrer strengen Begutachtung der Folgenmodelle. Dabei verglichen sie die Ergebnisse der Simulationen auch mit Entwicklungen der Vergangenheit, um auf diese Weise die Modelle zu testen und wichtige Informationen über ihre Stärken und Schwächen zu gewinnen. Außerdem wurde über Pfade zu einer langfristigeren Koordination der Abschätzung von Klimafolgen erörtert.

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US-Rechnungshof will von Klimaforschern lernen

US-Rechnungshof will von Klimaforschern lernen

23.2.2015 - Der dem US-Kongress unterstellte Rechnungshof betrachtet die Auswirkungen des Klimawandels, etwa Überflutungen oder Dürren, als finanzielle Risiken. Um sich über die deutschen Blickwinkel auf dieses Thema zu informieren, hat die als "Government Accountability Office" (GAO) bekannte Einrichtung eine Delegation zum Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und zu einigen anderen Institutionen in Europa geschickt. Ergebnis wird ein Report sein, der Möglichkeiten zur Verbesserung von Informationen und Dienstleistungen der US-Regierung zum Klimawandel aufzeigen soll.

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IPCC-Wissenschaftler wird Professor

IPCC-Wissenschaftler wird Professor

10.02.2015 - Der Koordinator der Arbeitsgruppe zum Klimaschutz im Weltklimarat IPCC, angesiedelt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), ist zum Professor für "Wissenschaftspolitik und Nachhaltige Entwicklung" an der Hertie School of Governance berufen worden. Der Wissenschaftler, Jan Minx, ist zugleich auch Leiter der neuen Arbeitsgruppe "Angewandte Nachhaltigkeitsforschung" im Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), und er bleibt Gast am PIK. Sowohl die IPCC-Arbeitsgruppe zum Klimaschutz als auch das MCC werden geleitet vom Chef-Ökonomen des PIK, Ottmar Edenhofer.

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"Global Calculator": Klimaberechnungen online

"Global Calculator": Klimaberechnungen online

06.02.2015 - Möglichkeiten der Verringerung von CO2-Emissionen aufzuzeigen - das ist der Zweck der neuen Internet-Plattform „Global Calculator“. Dabei geht es insbesondere um die Wechselwirkungen mit den Faktoren Energie und Landnutzung. Ein internationales Team unter Leitung des britischen Ministeriums für Energie und Klimawandel veröffentlichte nun das neue Analyse-Instrument, finanziert unter anderem von der EU-Initiative Climate-KIC. An der Entwicklung des „Global Calculator“ wirkten neben Wissenschaftlern der London School of Economics, der Internationalen Energie Agentur und des Chinesischen Instituts für Energie-Forschung auch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie seiner Ausgründung Climate Media Factory (CMF) mit.

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„Doppelter Urknall“: PIK Research Days

„Doppelter Urknall“: PIK Research Days

04.02.2015 - Laufende und neue Forschungsvorhaben hat vergangene Woche das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung debattiert – und zugleich zurückgeblickt auf die außergewöhnlichen Ereignisse 2014. Bei seinen jährlichen „Research Days“ treffen sich nahezu sämtliche Mitglieder des Instituts für zwei Tage die vollgepackt sind mit Vorträgen und Gesprächen. Dabei ging es genauso um Einschätzungen des Weltklimagipfels in Paris Ende dieses Jahres wie um angestrebte Fortschritte bei Computersimulationen des Klimasystems wie auch der Energiewirtschaft bis Ende dieses Jahrzehnts.

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