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SPECIAL: Klimaplan für Deutschland: Ökonomen schlagen CO2-Preisreform vor

Foto: Arktisches Meereis. NASA/Kathryn HansenDie UN-Umweltagentur hat sich vor wenigen Tagen für eine internationale grüne Steuer-Reform stark gemacht – jetzt haben Ökonomen direkt vor dem Start des Klimagipfels im polnischen Kattowitz ein neues Konzept für eine CO2-Preisrefom in Deutschland und Europa vorgelegt. Das Magazin SPIEGEL hat hierüber am Wochenende vorab groß berichtet. Gemeinsam entwerfen der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt vom RWI Essen und Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC), Eckpunkte für einen marktwirtschaftlichen Weg raus aus der Kohle. Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 soll teurer werden, zugleich aber die Stromsteuer billiger. Ein sozial gerechter und effizienter Übergang zu nachhaltigem Wirtschaften ist möglich, so die Professoren, die beide zur Leibniz-Gemeinschaft gehören. Würde der Ausstoß von Treibhausgasen hingegen nicht gemindert, so drohen ökonomische Klimaschäden ungekannten Ausmaßes. Mehr...

Klimamakroskop: neue Software für künftige Forschung

Klimamakroskop: neue Software für künftige Forschung

23.12.2015 - Wissenschaftler um Jonathan Donges vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben eine neue open source Software entwickelt, die auf der Programmiersprache Python basiert und mit der Klimaveränderungen und andere Netzwerke mit großen Datenmengen analysiert werden können.

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Historisches Klimaabkommen: „Der Geist von Paris hat das Gespenst von Kopenhagen bezwungen“

Historisches Klimaabkommen: „Der Geist von Paris hat das Gespenst von Kopenhagen bezwungen“

14.12.2015 - 195 Länder weltweit haben auf der UN-Klimakonferenz COP21 in Paris ein bahnbrechendes Klima-Abkommen beschlossen. Leitende Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung waren aktiv beteiligt an dem historischen Treffen, das die Welt auf einen Kurs bringt, um den Klimawandel auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb weniger Jahrzehnte auf netto Null zu senken. Auch wenn es eine enorme Herausforderung sein wird, dieses Abkommen umzusetzen, so kommt damit doch zum ersten Mal überhaupt eine Stabilisierung des Weltklimas in Reichweite - und damit eine Begrenzung von Risiken wie Wetterextremen und Meeresspiegelanstieg. Es ist der Beginn, nicht das Ende, eines Prozesses. Dieser erfordert, dass jetzt rasch politische Maßnahmen ergriffen werden, die den Zielen des Klima-Abkommens gerecht werden.

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Kalt, heiß oder trocken: Anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

Kalt, heiß oder trocken: Anhaltende Wetterextreme durch abnehmende Sturmaktivität

11.12.2015 - Die Abnahme der Sturmaktivität in Europa, Russland, China und weiten Teilen der USA kann sich auf dortige Wetterextreme auswirken – Kälte im Winter, Hitze und Trockenheit im Sommer. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die beobachteten Änderungen der Sturmaktivität stehen vermutlich im Zusammenhang mit anderen Änderungen in der atmosphärischen Dynamik, wie etwa dem Jetstream – einem Band starker Höhenwinde um die nördliche Hemisphäre.

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Nobelpreisträger und Schellnhuber treffen den französischen Präsidenten

Nobelpreisträger und Schellnhuber treffen den französischen Präsidenten

07.12.2015 - Mehr als 70 Nobelpreisträger warnen vor den Folgen des Klimawandels. Sie unterstützen eine Erklärung, die heute dem französischen Präsidenten François Hollande im Élysée-Palast übergeben wurde von den Physik-Nobelpreisträgern Serge Haroche und Claude Cohen-Tannoudji, gemeinsam mit Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). "Die Nationen der Welt müssen die Chance der UN‐Klimakonferenz in Paris nutzen und entschlossen handeln, um die künftigen Emissionen weltweit zu begrenzen", heißt es in der Mainau Deklaration zum Klimawandel, die im Juli aus dem 65sten Lindauer Nobelpreisträgertreffen auf der Insel Mainau/Bodensee hervorging.

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Potsdam trifft China

Potsdam trifft China

04.12.2015 - China ist ein wichtiger Akteur bei den laufenden Klimaverhandlungen, da es einerseits zu den Ländern mit den meisten CO2-Emissionen gehört, andererseits aber auch massiv von Klimaveränderungen betroffen sein könnte. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet auf verschiedenen Ebenen mit chinesischen Partnern zusammen – so kommen immer wieder chinesische Delegationen ans PIK und Wissenschaftler reisen nach China.

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Science to Paris: das Potsdam-Institut beim UN Klimagipfel COP21

Science to Paris: das Potsdam-Institut beim UN Klimagipfel COP21

01.12.2015 - Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) nehmen bei der “Conference of the Parties” COP21 in Paris an verschiedenen Veranstaltungen teil. Direktor Hans Joachim Schellnhuber wird zum Beispiel bei einem side event des Vatikan sprechen sowie bei einem mit dem EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation. Ottmar Edenhofer, Chefökonom des PIK, spricht bei einer Veranstaltung mit dem EU-Kommissar für Finanzen und auf Treffen mit Vertretern der Welthandelsorganisation WTO und der OECD – siehe unten. Sowohl Schellnhuber als auch Edenhofer werden während der gesamten zweiten Woche in Paris sein. Andere führende PIK-Wissenschaftler, darunter Anders Levermann, Elmar Kriegler oder Ricarda Winkelmann, werden ebenfalls Vorträge halten und an side events und informellen Treffen teilnehmen.

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CO2-Bepreisung: Warum Finanzminister das Klima retten könnten

CO2-Bepreisung: Warum Finanzminister das Klima retten könnten

27.11.2015 - Dem Ausstoß von CO2 einen Preis zu geben könnte helfen, die internationale Klimapolitik aus der Sackgasse zu holen. Finanzminister weltweit hätten Grund genug, sich für CO2-Steuern oder für Emissionshandel stark zu machen – und zwar völlig unabhängig von den Risiken eines ungebremsten Klimawandels, wie eine neue Studie zeigt. Das Ergebnis des Weltklimagipfels in Paris ist offen, aber Regierungen und Volkswirtschaften könnten in jedem Fall davon profitieren, Kohlenstoff zu bepreisen und dafür Kapital oder Arbeit weniger stark zu besteuern. Und dies unabhängig davon, ob andere Länder mitmachen oder nicht.

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