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SPECIAL: Stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems

Stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems 
Die als Golfstromsystem bekannte Umwälzströmung im Atlantik – eines der wichtigsten Wärmetransportsysteme der Erde, das warmes Wasser nach Norden und kaltes Wasser nach Süden pumpt – ist heute schwächer als je zuvor in den vergangenen 1000 Jahren. Temperaturdaten von der Meeresoberfläche liefern neue Belege dafür, dass sich diese große Ozeanzirkulation seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Das zeigt eine Studie, die jetzt von einem internationalen Wissenschaftlerteam in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist der Hauptverdächtige für diese beunruhigenden Beobachtungen. Mehr...

Biomasse-Plantagen nicht vereinbar mit Planetaren Belastungsgrenzen

Biomasse-Plantagen nicht vereinbar mit Planetaren Belastungsgrenzen

22.01.2018 - Im großen Stil Bäume oder Gräser in Plantagen anzupflanzen, um der Atmosphäre gezielt CO2 zu entziehen – das könnte zwar langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, es würde den Planeten jedoch in anderen Bereichen über ökologische Belastungsgrenzen treiben. Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Fachjournal Nature Climate Change stellt jetzt erstmals einen Zusammenhang her zwischen ambitionierten internationalen Klimazielen und dem umfassenderen Konzept der Planetaren Grenzen. Wenn Biomasse-Plantagen, in denen Pflanzen beim Wachstum Kohlendioxid binden, massiv ausgeweitet werden, würde das für ohnehin belastete Bereiche wie Biodiversität, Nährstoffkreisläufe, Wasserhaushalte und Landnutzung enorme Risiken bedeuten. Biomasse als CO2-Speicher kann daher nur in begrenztem Umfang einen Beitrag leisten, so die Studie. Um das Klima zu stabilisieren, ist das alles Entscheidende die rasche Senkung von Treibhausgas-Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas.

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Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

11.01.2018 - Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht.

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Jürgen Kurths vom PIK zählt zu den meistzitierten Wissenschaftlern

Jürgen Kurths vom PIK zählt zu den meistzitierten Wissenschaftlern

04.01.2018 - Jürgen Kurths ist laut einem neuen Ranking einer der meistzitierten Forscher in seinem Feld 2017. Seine Studien zählen zum obersten 1% der Literatur, die in den Ingenieurwissenschaften weltweit am häufigsten zitiert wurde. Der Ko-Leiter des Forschungsbereichs Transdisziplinäre Konzepte und Methoden am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Leiter Nichtlineare Dynamik an der Humboldt-Universität zu Berlin veröffentlicht jedes Jahr eine Vielzahl wissenschaftlicher Beiträge in renommierten Fachzeitschriften.

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Abrupte Veränderungen entdecken – ob bei Ozeanwärme oder Finanzmärkten

Abrupte Veränderungen entdecken – ob bei Ozeanwärme oder Finanzmärkten

03.01.2018 - Zeitreihen enthalten viele relevante Daten, sei es von Aktienindexen oder den Temperaturen der Meeresoberfläche. Ein verlässlicher Nachweis abrupter Veränderungen wie eine Talfahrt von Aktienwerten oder die Erwärmung des Pazifiks während eines El Niño ist natürlich wertvoll, aber die meisten Analysen berücksichtigen die Unsicherheiten in den Daten nicht. Die Herausforderung ist, plötzliche Veränderungen zu identifizieren und die zugrundeliegenden Unsicherheiten dabei zu kennen. Auch wenn es eine Reihe von Methoden zur Erkennung von Wechselpunkten gibt, stellen Wissenschaftler nun zum ersten Mal einen Ansatz vor, der die Unsicherheiten in Zeitreihen akkurat wiedergibt und somit eine robustere Analyse bietet.

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PIK beim Chaos Communication Congress 34C3

PIK beim Chaos Communication Congress 34C3

29.12.2017 - An vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kommen jedes Jahr tausende Hacker, Technikfreaks, Künstler und Experten zusammen, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die 34. Ausgabe des Chaos Communication Congress (34C3) findet dieses Jahr in Leipzig statt. Auch die Wissenschaft ist unter anderem durch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vertreten – dieses Jahr gehört der Klimawandel zu den Schwerpunktthemen der Veranstaltung, zu der mehr als 13.000 Menschen erwartet werden.

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American Geophysical Union: Rahmstorf bei Konferenz mit 20.000 Forschern für Klimakommunikation ausgezeichnet

American Geophysical Union: Rahmstorf bei Konferenz mit 20.000 Forschern für Klimakommunikation ausgezeichnet

14.12.2017 - Für seine Leistungen in der Vermittlung klimawissenschaftlicher Erkenntnisse ist Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit dem Preis für Klimakommunikation der Amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung (AGU) ausgezeichnet worden. Der „Climate Communication Prize“ wurde ihm im Rahmen der der jährlichen Herbst-Konferenz der AGU feierlich verliehen, wo mehr als 20.000 Wissenschaftler beim größten internationalen Treffen der Erd- und Weltraumwissenschaften zusammenkamen, um über neue Trends und Forschungsergebnisse zu diskutieren.

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Zukunftskommission für Kohleregion ist Thema bei Treffen mit dem Ministerpräsidenten Brandenburgs

Zukunftskommission für Kohleregion ist Thema bei Treffen mit dem Ministerpräsidenten Brandenburgs

13.12.2017 - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat zusammen mit weiteren Mitgliedern der Landesregierung diese Woche die Spitzen der Potsdamer Klimaforschung getroffen. Bei dem Gespräch am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) ging es um Energiepolitik des Landes, besonders mit Blick auf die Kohle in der Lausitz. Dabei schlug der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, eine Zukunftskommission für Brandenburg vor. In dieser könnten Fachleute Vorschläge entwickeln, um gemeinsam mit den Menschen in der Lausitz neue Chancen für die Region zu erschließen. Das Treffen zwischen Politik und Wissenschaft soll künftig regelmäßiger stattfinden.

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