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SPECIAL: IPCC Bericht zu 1,5°C: Beispiellose Transformation erforderlich um Klimaziele zu erreichen

Foto: Arktisches Meereis. NASA/Kathryn HansenDen Klimawandel auf 1,5°C zu begrenzen erfordert schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft, zeigt ein neuer Bericht des Weltklimarats IPCC. 21 Autoren aus 40 Ländern haben an der umfassenden Analyse des Intergovernmental Panel on Climate Change gearbeitet, darunter Elmar Kriegler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als einer der Leitautoren für das Schlüsselkapitel über Minderungspfade. Der Sonderbericht über die globale Erwärmung von 1,5°C wird als wissenschaftlicher Beitrag eine wichtige Rolle spielen auf dem nächten UN-Klimagipfel im Dezember im polnischen Kattowitz. Erstellt wurde der Bericht auf Einladung der UN-Klimarahmenkonvention nach der Einigung auf das historische Pariser Abkommen im Jahr 2015. Mehr...

1,5-2°C: Reduktionsziele der Länder noch nicht ausreichend

1,5-2°C: Reduktionsziele der Länder noch nicht ausreichend

30.06.2016 - Im Abkommen von Paris haben sich die Länder der Welt über eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius verständigt - die bislang vorliegenden einzelnen Klimaziele zur Emissionsreduktion sind dafür jedoch noch nicht ausreichend. Ein internationales Forscherteam zeigt jetzt im Journal Nature auf, dass die nationalen Reduktionspläne bislang noch immer zu einem globalen mittleren Temperaturanstieg von 2,6 bis 3,1 Grad bis Ende des Jahrhunderts führen würden. Das im Sinne des Pariser Abkommens zur Verfügung stehende Budget der Kohlendioxid-Emissionen wäre bereits 2030 aufgebraucht.

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PIK unter den besten Klima-Denkfabriken weltweit

PIK unter den besten Klima-Denkfabriken weltweit

27.06.2016 Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gehört zu den besten Klima-Denkfabriken weltweit, so zeigt das neue ICCG 'Climate Think Tank Ranking'. Die Analyse des International Center for Climate Governance umfasst 240 wichtige Institute im Bereich Klimaökonomie und Klimapolitik. Basierend auf einer soliden quantitativen Methodologie und analytischen Daten listet die Organisation ausschließlich nicht-universitäre Think Tanks in einem absoluten sowie einem standardisierten Ranking - letzteres berücksichtigt die Leistung eines Instituts in Relation zu seiner Mitarbeiterzahl. Das PIK wurde in beiden Rankings als viertbeste Klima-Denkfabrik weltweit ausgezeichnet.

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Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen

23.06.2016 - Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen.

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Lange Nacht der Wissenschaften: Eisforscher, Computerexperten, Waffelbäcker

Lange Nacht der Wissenschaften: Eisforscher, Computerexperten, Waffelbäcker

13.06.2016 - Bei der Langen Nacht der Wissenschaften öffnete am vergangenen Samstag auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung seine Türen für die Öffentlichkeit. Dutzende Freiwillige zeigten wieder vollen Einsatz - Eisforscher bei der Kindervorlesung, Computerexperten bei der Führung am neuen Hochleistungsrechner. Und auch die Waffeln wurden kundig von Wissenschaftlern und ihren Mitarbeitern zubereitet. Rund 29.000 Neugierige besuchten die 70 teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg, etwa 1000 mehr als im Vorjahr.

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Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel

Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel

10.06.2016 - Die Anfälligkeit des globalen Wirtschaftsnetzwerkes für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt die Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen.

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Gesundheit, Energie und Extremereignisse in einem sich ändernden Klima

Gesundheit, Energie und Extremereignisse in einem sich ändernden Klima

07.06.2016 - Fluten, Dürren, Blackouts von Stromnetzen – mit dem Klimawandel wächst das Potential für verschiedene Risiken, die direkt oder indirekt auch mit der Gesundheit zusammenhängen. In einem jetzt erschienenen Sammelband untersuchen Wissenschaftler unter anderem des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) das komplexe Zusammenspiel globaler Systeme des Gesundheitswesens, der Energieversorgung und Klimaveränderungen. Darin werden nicht nur Zusammenhänge aufgezeigt, sondern auch methodische Ansätze vorgelegt, wie das Zusammenwirken dieser Sektoren in Zukunft noch besser erforscht werden kann.

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„Die Welt 2050“: Mercator Climate Lecture mit den Ökonomen Sachs und Edenhofer

„Die Welt 2050“: Mercator Climate Lecture mit den Ökonomen Sachs und Edenhofer

01.06.2016 – Mehr als tausend Menschen drängten sich bei der Mercator Climate Lecture „Die Welt 2050 – auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung und tiefer Dekarbonisierung“ am Mittwoch in Berlin. Der US-Top-Ökonom Jeffrey D. Sachs, Direktor des Earth Institute der Columbia University in New York und Sonderberater zu nachhaltiger Entwicklung bei den Vereinten Nationen hielt den stark beklatschten Hauptvortrag. Dem folgte eine intensive Diskussion mit Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor an der Technischen Universität (TU) Berlin. Die Mercator Climate Lecture ist ein gemeinsames Projekt von Stiftung Mercator, Technischer Universität Berlin und PIK. Zusätzlich zu den Zuhörern im Audi Max der Hochschule – eine Kombination von Studierenden und Experten aus Wirtschaft, Politik, NGO und Wissenschaft – folgten Interessierte weltweit via Livestream der Veranstaltung.

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