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SPECIAL: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

Foto Schellnhuber erhält Blue Planet PreisDer weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde. Mehr...

Geschichten der Hoffnung: Sebastião Salgado im Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber

Geschichten der Hoffnung: Sebastião Salgado im Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber

20.04.2015 - Von der Naturfotografie zur Klimaforschung: Der renommierte französisch-brasilianische Fotograf Sebastião Salgado traf am vergangenen Wochenende in Berlin Hans Joachim Schellnhuber, den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Anschluss an die Eröffnung von Salgados Ausstellung „Genesis“ in der C/O Berlin kamen die beiden am Samstag im Delphi Filmpalast zu einer Diskussionsrunde zusammen.

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Klimagerechtigkeit: Interaktiver Dialog in Berlin

Klimagerechtigkeit: Interaktiver Dialog in Berlin

17.04.2015 - Gemeinsam mit der Mary Robinson Foundation - Climate Justice (MRFCJ) hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) diese Woche eine Podiumsdiskussion an der Humboldt-Universität Berlin ausgerichtet. In zwei interaktiven Runden diskutierten Mitglieder des Climate Justice Dialogue, darunter Irlands frühere Präsidentin Mary Robinson und PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber, die Folgen des Klimawandel für die ärmsten Regionen der Welt und welche Möglichkeiten das Jahr 2015 bietet, dem entgegenzuwirken. „Der Schutz der Menschenrechte vor dem Hintergrund des Klimawandels“ war Thema der ersten Diskussionsrunde, im Fokus der zweiten standen die Anforderungen an einen gerechten und nachhaltigen Übergang in eine CO2-freie, klimaverträgliche Wirtschaft.

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Klimawandel in der Antarktis: Natürliche Temperaturschwankungen unterschätzt - Kälteperiode überlagert Einfluss des Menschen

Klimawandel in der Antarktis: Natürliche Temperaturschwankungen unterschätzt - Kälteperiode überlagert Einfluss des Menschen

16.04.2015 - Für die Entwicklung der globalen Umwelt unter wachsendem menschlichem Einfluss ist die Antarktis von größter Bedeutung, gilt sie doch wegen ihrer riesigen Eismassen als mögliches Kipp-Element im Weltklimasystem. Das teilweise Abschmelzen ihrer Eismassen würde den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Daher ist es besonders wichtig, fundierte Kenntnisse über das Ausmaß der bisherigen anthropogenen – also vom Menschen hervorgerufenen – Erwärmung der Antarktis zu gewinnen. Wie neue Berechnungen Gießener Physiker zeigen, ist die kausale Unsicherheit über Ursachen der Erwärmung der antarktischen Luft größer als bislang angenommen. In Kooperation mit Wissenschaftlern aus Hamburg und Potsdam konnte nachgewiesen werden, dass die bisherigen Annahmen zur Abschätzung der anthropogenen Erwärmung der Antarktis unzureichend sind.

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Bestnoten für das PIK: Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

Bestnoten für das PIK: Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

24.03.2015 - Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft, die mehr als 80 wissenschaftliche Einrichtungen vereint, hat am gestrigen Montag mit seiner Stellungnahme die Evaluation des PIK abgeschlossen. Die Arbeitsergebnisse des Institut seien „hervorragend“, heißt es hierin. Die Bewertung basiert auf einer nur alle sieben Jahre stattfindenden Begutachtung durch ein Team internationaler Spitzenforscher. Nach dem Urteil der Gutachter hat sich das PIK zu einem der weltweit führenden Institute für Klimawissenschaft entwickelt. Hervorgehoben wurde dabei neben der Forschungsleistung auch die wichtige Rolle des Instituts in der wissenschaftlichen Politikberatung.

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Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

24.03.2015 - Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa.

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So früh wie nie zuvor: „El Niño“ korrekt vorhergesagt

So früh wie nie zuvor: „El Niño“ korrekt vorhergesagt

19.03.2015 - Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor. Dieser Durchbruch in der Vorhersage des wichtigsten natürlichen Klimaphänomens gelang mit Hilfe eines neuen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im Pazifikraum beruht. Solche langfristigen Vorhersagen können Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen. Die Wissenschaftler vom Institut für Theoretische Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv hatten sich dazu entschieden, die Frühwarnung vor über einem Jahr in dem renommierten Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) zu publizieren – dabei waren sie sich des Risikos eines Fehlalarms und des damit verknüpften Reputationsrisikos bewusst.

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Start einer neuen Generation Wissenschaftler: Die Earth-Docs

Start einer neuen Generation Wissenschaftler: Die Earth-Docs

18.03.2015 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) bietet herausragenden jungen Wissenschaftlern eine neuartige Position in der Forschung: Sie können Earth-Doc werden - und damit Teil eines internationalen Forschungsteams, das institutsübergreifend und interdisziplinär arbeitet. Ins Leben gerufen wurde das Programm von der Earth League, einem internationalen Zusammenschluss von 17 führenden Wissenschaftlern und Instituten, mitbegründet vom PIK. Die neue Stelle konzentriert sich auf die Rolle von gesellschaftlichen Akteuren in der Dynamik des Erdsystems. Bewerber sollten fundierte Kenntnisse in globaler Nachhaltigkeit und Modellierung mitbringen.

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