Sie sind hier: Startseite Aktuelles

Aktuelles

SPECIAL: Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen 
Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die Zunahme der Eisausdehnung damals steht in starkem Gegensatz zu den bisherigen Annahmen. Tatsächlich war es das Schrumpfen selbst, welches das Schrumpfen beendete: Entlastet vom Gewicht des Eises hob sich die Erdkruste, dadurch schob sich das Eis wieder vom Landesinneren in Richtung Meer. Dieser Mechanismus ist allerdings viel zu langsam, um einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels durch den möglichen Eisverlust in der Westantarktis in naher Zukunft zu verhindern. Nur eine schnelle Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen kann dies leisten. Mehr...

Japanischer Botschafter auf dem Telegraphenberg

Japanischer Botschafter auf dem Telegraphenberg

14.04.2016 - Der japanische Botschafter in Deutschland, seine Exzellenz Takeshi Yagi, besuchte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, um sich von PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber persönlich auf den neuesten Stand der Forschung bringen zu lassen und einige Ideen auszutauschen.

Japanischer Botschafter auf dem Telegraphenberg - Mehr…

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern

07.04.2016 - Etwa ein Zehntel der globalen Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft könnte bis zur Mitte des Jahrhunderts allein auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben erstmals für Länder rund um den Erdball umfassend untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten zu rechnen ist, und welche Emissionen damit verbunden sind. Derzeit findet ein Drittel der globalen Nahrungsmittelproduktion nicht den Weg auf unsere Teller. Dieser Anteil wird noch drastisch ansteigen, wenn Schwellenländer wie China oder Indien den westlichen Ernährungsstil übernähmen, so zeigt die Analyse. Dass ein umsichtigerer Umgang mit Lebensmitteln zur Ernährungssicherheit beitragen kann, ist bekannt. Gleichzeitig könnte das jedoch auch helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.

Lebensmittelverschwendung vermeiden heißt Klimafolgen mindern - Mehr…

CO2-Praktiker treffen Modellierer

CO2-Praktiker treffen Modellierer

24.03.2016 - PIK-Wissenschaftler diskutierten im Rahmen einer eintägigen Konferenz die Grenzen und Möglichkeiten der CO2-Düngung sowohl in Modellen als auch Beobachtungen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Zu Gast waren ein langjähriger Weggefährte in diesem Forschungsfeld, Bruce Kimball vom Arid-Land Agricultural Research Center Phoenix, Maricopa, Arizona, USA, sowie Onno Muller vom Forschungszentrum Jülich, einem ausgewiesenen Experten der Phänotypisierung. Ihre Vorträge wurden gerahmt von Beiträgen von PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber und den PIK-Wissenschaftlern Hermann Lotze-Campen, Katja Frieler, Christoph Müller und Frank Wechsung.

CO2-Praktiker treffen Modellierer - Mehr…

"Wissenschaft lebt von Weltoffenheit": Potsdamer Forschungseinrichtungen zur Flüchtlingskrise

"Wissenschaft lebt von Weltoffenheit": Potsdamer Forschungseinrichtungen zur Flüchtlingskrise

16.03.2016 - Die Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen haben einen offenen Brief für Toleranz und gegen Abschottung veröffentlicht. Damit beziehen sie Stellung zur aktuellen Diskussion über Flüchtlinge in Brandenburg und Deutschland. Hier der Wortlaut.

"Wissenschaft lebt von Weltoffenheit": Potsdamer Forschungseinrichtungen zur Flüchtlingskrise - Mehr…

„Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta“: Ein Märchen über die Wahrheit

„Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta“: Ein Märchen über die Wahrheit

17.3.2016 - Beim Schulausflug auf den Potsdamer Telegrafenberg läuft Alice einem weißen Kaninchen hinterher – und rutscht in den Lüftungsschacht des Supercomputers eines Klimaforschungs-Instituts. Es folgt eine Reise durch die virtuelle Welt der Rechenmodelle, vom tropischen Regenwald bis ins stille Eis der Antarktis. So ungewöhnlich beginnt eine neue Veröffentlichung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, frei nach Lewis Carrolls philosophischem Kinderbuchklassiker „Alice im Wunderland“. Mehr als 50 Wissenschaftler des Hauses lieferten Hintergründe und Expertisen für das jetzt auf der Buchmesse Leipzig vorgestellte und im Buchhandel erhältliche Werk von Margret Boysen.

„Alice, der Klimawandel und die Katze Zeta“: Ein Märchen über die Wahrheit - Mehr…

Meeresspiegelanstieg: Zu groß zum Wegpumpen

Meeresspiegelanstieg: Zu groß zum Wegpumpen

10.03.2016 - Der Anstieg des Meeresspiegels könnte in Zukunft so massiv werden, dass ihn sogar ein noch nie dagewesener technischer Eingriff ins Erdsystem nicht lösen könnte – nämlich Wassermassen auf den Antarktischen Kontinent zu pumpen. Diese Idee von Geo-Engineering haben jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung durchgerechnet. Zwar würde das auf die Antarktis gepumpte Wasser dort gefrieren, sein Gewicht würde aber das Eis verstärkt in Richtung der antarktischen Küste drücken, wo dann Eismassen in den Ozean abbrechen. Damit das Wasser für ein Jahrtausend auf der Antarktis gespeichert werden kann, müsste es deshalb mindestens 700 Kilometer ins Landesinnere gepumpt werden. Dabei müsste ein Zehntel der aktuellen weltweiten Energieversorgung aufgewendet werden, um die derzeitige Anstiegsrate des Meeresspiegels auszugleichen.

Meeresspiegelanstieg: Zu groß zum Wegpumpen - Mehr…

Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller

Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller

29.02.2016 - Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der Meeresspiegel selbst.

Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller - Mehr…

Artikelaktionen