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SPECIAL: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

Foto Schellnhuber erhält Blue Planet PreisDer weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde. Mehr...

Klimawandel: Immer mehr Rekord-Regenfälle

Klimawandel: Immer mehr Rekord-Regenfälle

08.07.2015 - Weltweit haben extreme Regenfälle in den vergangenen dreißig Jahren zu immer neuen Rekorden geführt. Bis 1980 lassen sich Schwankungen in der Häufigkeit von Starkregen mit natürlichen Faktoren erklären,– für die jüngste Zeit aber haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung einen klaren Aufwärtstrend solcher zuvor nie dagewesener Regenfälle entdeckt. Diese Zunahme passt zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur, die verursacht wird von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl. Sturzbachartige Regenfälle können zu folgeschweren Überschwemmungen führen.

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Verschmelzung: Neuer 'Artist in Residence'

Verschmelzung: Neuer 'Artist in Residence'

29.06.2015 - Eine Tonne eingeschmolzenes und wieder aufbereitetes Plastik als Buch-Ersatz in den Regalen einer Bibliothek - dies ist nur ein Beispiel der Arbeiten von Dan Peterman. Der in Chicago lebende Kunstprofessor der Universität von Illinois ist in diesem Sommer 'Artist in Residence' am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seit langem wird seine Kunst als gesellschaftlich relevant und insbesondere als umweltbewusst betrachtet, er hat in den USA und international vielfach ausgestellt. Jetzt sucht er den Austausch mit Klimaforschern, von Antarktis-Experten bis hin zu Energie-Ökonomen. Am 30. Juni gibt es im Kunstraum, Schiffbauergasse Potsdam, ein Künstlergespräch.

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Schellnhuber in Pontifikal-Akademie der Wissenschaften berufen

Schellnhuber in Pontifikal-Akademie der Wissenschaften berufen

26.06.2015 - Die weltweit hoch angesehene Pontifikal-Akademie der Wissenschaften hat den Klimawissenschaftler Hans Joachim Schellnhuber als Mitglied berufen. Papst Franziskus selbst nominierte ihn vergangene Woche. Schellnhuber, Professor der Physik und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, hatte zuvor schon an einer Reihe von Workshops der Akademie zum Thema Nachhaltigkeit teilgenommen. Bei der Präsentation der päpstlichen Umwelt-Enzyklika "Laudato Si" war er vom Vatikan als einziger Wissenschaftler weltweit eingeladen worden, einen Vortrag zu halten.

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Vieltausendfache Medienberichte zur Öko-Enzyklika des Papstes

Vieltausendfache Medienberichte zur Öko-Enzyklika des Papstes

25.06.2015 - Weltweit hat die Präsentation der Enzyklika „Laudato Si“ des Papstes in Rom vor einer Woche enormen Widerhall in den Medien gefunden. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, hatte auf Einladung des Vatikans als einziger Wissenschaftler überhaupt bei der Vorstellung der Enzyklika zu den ihr zugrundeliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Klimawandel gesprochen. Am Abend desselben Tages diskutierte der Chefökonom des PIK, Ottmar Edenhofer, die Bedeutung der Papstschrift bei einer Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin; kommende Woche ist auch er im Vatikan.

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Klimaforscher Schellnhuber spricht im Vatikan: “Risiko für die Menschheit”

Klimaforscher Schellnhuber spricht im Vatikan: “Risiko für die Menschheit”

18.06.2015 - Papst Franziskus’ lang erwartete Enzyklika „Laudato Si“ zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch die Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, heute im Vatikan bei der Vorstellung der Enzyklika. „Gerade die Armen, die am wenigsten profitiert haben von der Ausbeutung der fossilen Ressourcen und die am wenigsten beitragen zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, werden von den Folgen der globalen Erwärmung am härtesten getroffen – es sei denn, wir reduzieren rasch die Emissionen.“ Schellnhuber ist der einzige Wissenschaftler, der eingeladen wurde, an der Seite von Kardinal Peter Turkson in Rom zu sprechen.

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Lange Nacht der Wissenschaften: Trotz Gewitter viele Besucher

Lange Nacht der Wissenschaften: Trotz Gewitter viele Besucher

15.06.2015 - Auf die Lange Nacht der Wissenschaften nimmt das Wetter zwar nicht immer Rücksicht, dennoch haben am vergangenen Samstag rund 26.500 Menschen die Gelegenheit ergriffen, sich über die Wissenschaft in Berlin und Potsdam zu informieren und mit Forschern ins Gespräch zu kommen. Auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf dem Telegrafenberg war erneut mit einem vielseitigen Programm für Jung und Alt dabei.

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Papst-Enzyklika: PIK-Forscher im Vatikan und in Berlin

Papst-Enzyklika: PIK-Forscher im Vatikan und in Berlin

12.06.2015 - Bei der mit Spannung erwarteten Präsentation der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus am 18. Juni wird als einziger Wissenschaftler der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sprechen, Hans Joachim Schellnhuber. Er tritt an der Seite von Kardinal Peter Turkson auf, der die Enzyklika entscheidend mitentwickelt hat. Schellnhuber hatte bereits an mehreren Workshops der Pontifikal Akademie der Wissenschaften im Vorfeld der Enzyklika teilgenommen. Das Rundschreiben des Oberhauptes von weltweit mehr als einer Milliarde Katholiken gilt als wichtiges Signal auf dem Weg zu einem globalen Abkommen zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, über das Ende des Jahres beim UN-Klima-Gipfel in Paris die Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft verhandeln.

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