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SPECIAL: Schellnhuber präsentiert "10 'Must-Knows' zum Klimawandel" auf COP23

Foto Schellnhuber präsentiert 10 Must-Knows zum Klimawandel auf COP23Von steigendem Meeresspiegel und der Versauerung der Meere, über zunehmende Risiken bei Extremwetterereignissen und über den "Kollisionskurs" mit klimatischen Kipppunkten der Erde - PIK-Direktor Schellnhuber stellte auf der UN Klimakonferenz "Die 10 'Must-Knows' zum Klimawandel" vor, zusammen mit UNFCCC-Generalsekretäring Patricia Espinosa, Wendy Broadgate von Future Earth, und Johan Rockström von der Earth League. Sie wenden sich damit an Politiker und die Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass das Erreichen der Pariser Klimaziele nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. "Entscheidende Fakten zum Klimawandel gehen manchmal im Getöse täglicher Verhandlungen verloren - auch auf Veranstaltungen wie dem UN-Klimagipfel. Deshalb ist es wichtig, an den Grund zu erinnern, warum sich in Bonn zehntausende Menschen treffen: ein noch nie dagewesenes Risiko für die Menschheit durch die globale Erderwärmung, wie die Wissenschaft zeigt", sagt PIK-Direktor Schellnhuber. Mehr...

Besuch aus dem Weißen Haus: US-Wissenschaftsberater trifft Schellnhuber

Besuch aus dem Weißen Haus: US-Wissenschaftsberater trifft Schellnhuber

22.10.2015 - Der wissenschaftliche Berater von Präsident Obama, John Holdren, hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) besucht, um mit PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber über Klimathemen zu sprechen. Holdren ist Direktor der Abteilung für Wissenschafts- und Technologiepolitik im Weißen Haus und Referent des Präsidenten für Wissenschaft und Technologie. Bevor er dieses Amt bekleidete, war er Professor an der Harvard Universität; wie Schellnhuber ist er auch Physiker.

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Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

22.10.2015 - Die nationalen Länderbeiträge zu einem globalen Klimaabkommen reichen bislang zwar nicht aus, um die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen – sie können jedoch zum Einstiegspunkt in eine kohlenstoffarme Wirtschaft werden, wenn das Pariser Abkommen einen Mechanismus zur Stärkung dieser Beiträge bis spätestens 2020 umfasst. Das zeigt ein neuer Bericht eines Konsortiums aus 16 internationalen Forschungsinstituten. Die Wissenschaftler liefern eine detaillierte Analyse des Umbaus des Energiesektors, der für die Umsetzung der INDC genannten Länderbeiträge (intended nationally determined contribution) notwendig wird, und untersuchen die Reichweite dieses Umbaus mit Blick auf die zwei-Grad-Leitplanke.

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Jahrhundert-Messreihe bestätigt Wirkung von Luft-Schwebstoffen

Jahrhundert-Messreihe bestätigt Wirkung von Luft-Schwebstoffen

15.10.2015 - Die Messreihe der Potsdamer Säkularstation stützt die Annahmen zur Wirkung von Treibhausgasen und Luft-Schwebstoffen in den aktuellen Klimamodellen. Feinste Teilchen in der Atmosphäre, etwa aus der Verbrennung von Kohle, vermindern die Sonneneinstrahlung auf die Erde – diese so genannten Aerosole wirken dadurch kühlend. Dieser Effekt wird in Klimamodellen korrekt wiedergegeben, wie eine jetzt veröffentlichte Analyse der seit 1937 in Potsdam aufgezeichneten Beobachtungen zeigt. Diese Messreihe des Deutschen Wetterdienstes ist eine der längsten weltweit.

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Aufstieg und Niedergang von Kulturen wurde auch durch klimatische Bedingungen geprägt

Aufstieg und Niedergang von Kulturen wurde auch durch klimatische Bedingungen geprägt

14.10.2015 - Der Aufstieg und Niedergang bestimmter Kulturen hing stark von der Stabilität des Klimas ab – das zeigt eine neue Studie, die jetzt im Fachjournal Philosophical Transactions of the Royal Society A veröffentlicht wurde. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Pennsylvania State University in den USA haben dafür 2000 Jahre umspannende historische Klimadaten aus dem Hochland Mexikos und den Anden untersucht und herausgefunden, dass längerfristig unbeständige klimatische Bedingungen zum Zusammenbruch vorindustrieller Agargesellschaften beitragen haben.

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Zufall oder Zusammenhang: Wechselwirkungen im Klimasystem

Zufall oder Zusammenhang: Wechselwirkungen im Klimasystem

07.10.2015 - Um Klimarisiken abschätzen zu können, muss man verstehen, wie Veränderungen an einem Ort der Erde mit Veränderungen an anderen und weit entfernten Orten zusammenhängen – etwa Temperaturen, Regen oder Wind. Wissenschaftler haben jetzt eine neue Methode entwickelt um herauszufinden, ob eine Veränderung eine andere verursacht haben kann oder nicht, und welche Regionen Schnittstellen sind für solche Wechselwirkungen. Mit neuen mathematischen Datenanalysetechniken haben sie hierfür eine umfangreiche Studie von Luftdruckdaten vorgenommen. Die jetzt in Nature Communications veröffentlichte Methode kann in Zukunft angewendet werden, um etwa globale Effekte lokaler Extremwetter-Ereignisse besser abschätzen zu können – und auch um die Ausbreitung von Störungen in Finanzmärkten oder im menschlichen Gehirn besser zu verstehen.

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Je wärmer desto höher: Meeresspiegelanstieg aus dem Filchner-Ronne-Eis der Antarktis

Je wärmer desto höher: Meeresspiegelanstieg aus dem Filchner-Ronne-Eis der Antarktis

05.10.2015 - Je mehr Eis vom Filchner-Ronne-Schelf der Antarktis schmilzt, desto mehr trägt diese Region zum weltweiten Anstieg des Meeresspiegels bei. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn in manchen anderen Teilen des Kontinents ist das Eis so instabil, dass ein einmal ausgelöster Masseverlust unabhängig von der weiteren Erwärmung immer weiter zunimmt – und zu einem unaufhaltsamen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels führt. In der Filchner-Ronne-Region hingegen ist dies nicht so, wie jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in Nature Climate Change zeigen. Hier fließt das Eis nur in dem Maße in den Ozean, in dem die Temperaturen des die Antarktis umgebenden Meerwassers die Schelfe schmelzen.

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„Haus im Wald“: PIK-Wissenschaftler beziehen Forschungsneubau

„Haus im Wald“: PIK-Wissenschaftler beziehen Forschungsneubau

28.09.2015 - Die Potsdamer Klimawissenschaft bezieht ein neues, energetisch hoch innovatives Forschungsgebäude. Der moderne Neubau mit dem einem Kleeblatt ähnlichen Grundriss beherbergt auf vier Etagen künftig nicht nur gut 200 Forscher, sondern auch den neuen Super-Computer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der zu den 400 schnellsten Hochleistungsrechnern weltweit gehört. Brandenburgs Forschungsministerin Sabine Kunst sowie Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz Gemeinschaft, gratulierten dem Institut bei der feierlichen Einweihung zum außergewöhnlichen Forschungsneubau, dessen Architektur zugleich auch Forschungsprojekt ist.

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