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SPECIAL: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

Foto Schellnhuber erhält Blue Planet PreisDer weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente. Die zweite Preisträgerin ist Gretchen Daily von der US-Universität Stanford, die für ihre Forschung zur Artenvielfalt und zu Natur als Kapital ausgezeichnet wurde. Mehr...

Führende Klimawissenschaftler erklären den Klimawandel

Führende Klimawissenschaftler erklären den Klimawandel

18.08.2015 - Im Vorfeld der internationalen Klimaverhandlungen in Paris erklären führende deutsche Klimawissenschaftler in einem interdisziplinären Massive Open Online Course (MOOC) den Klimawandel und seine Folgen. In fünf Kapiteln mit kurzen Vorträgen, Animationen und Grafiken werden die Grundlagen der Klimawissenschaft bis hin zu den Folgen des Klimawandels und damit einhergehende gesellschaftliche Herausforderungen erläutert. Ab sofort können sich Interessierte für den Online-Kurs anmelden, der im November startet.

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Klimafolgen für Deutschland: Sonderausgabe der Meteorologischen Zeitschrift

Klimafolgen für Deutschland: Sonderausgabe der Meteorologischen Zeitschrift

18.08.2015 - Nicht katastrophal aber doch ernstzunehmend – das sind in Deutschland bis Mitte des Jahrhunderts die möglichen Folgen der weltweiten Erwärmung, während andere Länder weit stärker betroffen sein werden. In einer jetzt erschienenen Sonderausgabe der Meteorologischen Zeitschrift zeigen Naturwissenschaftler und Sozialforscher in neun Beiträgen auf neue Art die Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen und Wirtschaftssektoren wie Land- und Forstwirtschaft oder Energie- und Wasserwirtschaft sowie gesellschaftlichen Reaktionen für Deutschland auf.

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CO2 aus der Luft zurück zu holen kann die Ozeane nicht retten – wenn wir weiter Kohle und Öl verfeuern

CO2 aus der Luft zurück zu holen kann die Ozeane nicht retten – wenn wir weiter Kohle und Öl verfeuern

03.08.2015 - Treibhausgase aus dem Verbrennen von Kohle und Öl verursachen nicht nur eine rasche Erwärmung der Meere, sondern auch eine Versauerung des Wassers - und dies rascher als je in den vergangenen Jahrmillionen. Deshalb gibt es die Idee, künstlich CO2 aus der Luft zurück zu holen, um die Risiken für das Leben in den Ozeanen zu verringern. Geschieht dies aber zu spät, so nützt es kaum noch etwas, wie eine neue Studie auf der Grundlage von Computer-Simulationen jetzt zeigt. Wenn die Emissionen in diesem Jahrhundert und darüber hinaus weiter wie bisher zunehmen, so bliebe der Ozean noch auf Jahrhunderte hin stark verändert - sogar wenn in der Atmosphäre die Menge von CO2 irgendwann in der Zukunft wieder auf das vor-industrielle Niveau heruntergebracht würde. Daher können solche Maßnahmen rechtzeitige Emissionsreduktionen nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

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Von Stromnetzen bis zum Herzen: mit Mathematik Rhythmen wiederherstellen

Von Stromnetzen bis zum Herzen: mit Mathematik Rhythmen wiederherstellen

15.07.2015 - Wenn ein Rhythmus stockt, kann der Effekt fatal sein – in einem Stromnetz kann es einen Blackout bedeuten, für das menschliche Herz sogar den Tod. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat nun einen neuen Ansatz entwickelt, gegen diese unerwünschten Zustände vorzugehen. Sie nutzten dazu eine innovative mathematische Methodik, aufbauend auf der Analyse komplexer Netzwerke, und überprüften diese in Experimenten mit chemischen Reaktionen. Dies könnte zur Stabilisierung von Stromnetzen beitragen, für die eine unregelmäßige Zufuhr von Energie aus erneuerbaren Qellen eine neue Herausforderung bedeutet. Zukünftige Forschung könnte die Methodik auch auf andere komplexe Netzwerke anwenden, etwa auf Prozesse in Körperzellen und sogar auf das menschliche Herzkreislaufsystem.

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Edenhofer spricht bei OECD-Konferenz zu Finanzministern

Edenhofer spricht bei OECD-Konferenz zu Finanzministern

15.07.2015 - Strategien für eine umweltfreundliche Steuerreform und für nachhaltiges Wachstum standen im Mittelpunkt eines Vortrags von Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, vor Finanzministern und internationalen Experten. Das hochrangige Treffen wurde gemeinsam ausgerichtet von der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), dem Internationalen Währungsfonds (IMF), der Weltbank und anderen. Die Teilnehmer kamen aus 90 Ländern, darunter China und Indonesien, Mexico und Ägypten, Schweden und Portugal - sie alle richteten den Blick auf den Ende des Jahres in Paris stattfindenden Weltklimagipfel COP21.

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Neuer Klima-Rechner ist unter den Top 400 der Super-Computer weltweit

Neuer Klima-Rechner ist unter den Top 400 der Super-Computer weltweit

13.07.2015 - Der neue Hochleistungsrechner des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer der schnellsten 400 Computer weltweit. Das wurde heute zum Auftakt der International Supercomputing Conference in Frankfurt bekannt. Er kann 212 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen (Teraflop) – und erlaubt damit unter anderem Simulationen der komplexen Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Landflächen und Eisschilden in einem Umfang, der am Standort bisher nicht möglich war. Die Abwärme des Rechners wird umweltschonend als alleinige Quelle zur Wärmeversorgung des PIK-Forschungsneubaus genutzt.

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Große Klimawissenschaftskonferenz in Paris

Große Klimawissenschaftskonferenz in Paris

10.07.2015 - Tausende Klimaforscher, Ökonomen und andere Experten sind diese Woche in Paris für die Konferenz „Our Common Future Under Climate Change”, darunter zahlreiche Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Konferenz ist das größte Treffen von hochrangigen Experten als Wegbereiter der Klimaverhandlungen im Dezember, die den neuesten Stand der Wissenschaft zusammentragen für faktenbasierte Entscheidungen.

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