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SPECIAL: Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen 
Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die Zunahme der Eisausdehnung damals steht in starkem Gegensatz zu den bisherigen Annahmen. Tatsächlich war es das Schrumpfen selbst, welches das Schrumpfen beendete: Entlastet vom Gewicht des Eises hob sich die Erdkruste, dadurch schob sich das Eis wieder vom Landesinneren in Richtung Meer. Dieser Mechanismus ist allerdings viel zu langsam, um einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels durch den möglichen Eisverlust in der Westantarktis in naher Zukunft zu verhindern. Nur eine schnelle Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen kann dies leisten. Mehr...

Die Große Investitionswende: Wie man eine zukunftsfähige Weltwirtschaft finanzieren könnte

Die Große Investitionswende: Wie man eine zukunftsfähige Weltwirtschaft finanzieren könnte

20.07.2016 - Banken und Versicherer können einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Klimas leisten – und zugleich das Vermögen ihrer Kunden nachhaltig schützen. Die besten Strategien dafür diskutiert eine außergewöhnliche Kombination von führenden Vertretern des Finanzsektors und der Klimaforschung an diesem Donnerstag in Berlin. Veranstalter sind die Schweizer Großbank UBS, der französische Versicherungskonzern AXA, CDP, das europäische Innovationsnetzwerk Climate-KIC, die Humboldt-Universität zu Berlin und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Divestment, wie die Fachleute das Umlenken von Investitionen aus Kohle und Öl in saubere Innovationen und Geschäftsfelder nennen, ist ein neuer Ansatz zur Reduktion von Treibhausgasen, der sich weltweit zum "Game Changer" entwickeln könnte.

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Metropole im Klimawandel: Berlin treibt Anpassung voran

Metropole im Klimawandel: Berlin treibt Anpassung voran

19.07.2016 - Rekordregen und nie dagewesene Hitzewellen – Berlin wird, wie viele Metropolen, absehbar von den Folgen des weltweiten Klimawandels getroffen. Im Auftrag des Senats hat deshalb ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geleitetes Konsortium ein Konzept zur Anpassung an die Klimafolgen entwickelt, das heute vorgestellt wird. Es ist Teil einer Gesamtstrategie, zu der auch die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen zählt, mit dem Ziel der Klimaneutralität 2050. Wenn die Erwärmung erfolgreich begrenzt wird, lassen sich die größten Risiken verhindern, aber Folgen wie etwa eine Zunahme von Extremwettern sind bereits unvermeidlich.

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Hochwasser könnten noch größere Schäden verursachen als gedacht

Hochwasser könnten noch größere Schäden verursachen als gedacht

19.07.2016 - Schäden durch Hochwasser nehmen in Deutschland mit dem Klimawandel voraussichtlich zu, wie eine neue Studie zeigt. In der Vergangenheit haben Überschwemmungen an der Elbe und ähnliche Extremereignisse bereits gezeigt, welche verheerenden Schäden entstehen können, wenn in Verbindung mit bestimmten Wetterlagen heftiger und lang anhaltender Regen nicht mehr vom Boden aufgenommen werden kann und die Pegel der Flüsse ansteigen. Ohne entsprechende Anpassungsmaßnahmen könnten sich in Deutschland die jährlichen Schadenskosten von derzeit etwa 500 Millionen Euro künftig vervielfachen, zeigt die umfassende Analyse der Fachleute im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences.

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Literatur trifft Wissenschaft: Karen Duve und Hans Joachim Schellnhuber

Literatur trifft Wissenschaft: Karen Duve und Hans Joachim Schellnhuber

14.07.2016 - Die bekannte Schriftstellerin Karen Duve hat beim Pre-Opening des Potsdamer Literaturfestivals LIT:potsdam mit Hans Joachim Schellnhuber, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) über Zukunftsfragen und das globale wie gesellschaftliche Klima diskutiert. Das Publikum im neuen Konferenzsaal des erst vor wenigen Monaten bezogenen PIK-Forschungsneubaus auf dem Telegrafenberg folgte gut gelaunt dem Austausch zwischen Literatur und Wissenschaft.

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Frühe Vorhersage des indischen Monsuns erfolgreich

Frühe Vorhersage des indischen Monsuns erfolgreich

14.7.2016 - Ein neuartiger Ansatz für eine frühere Vorhersage des indischen Monsuns hat sich als erfolgreich erwiesen. Die neue Methode – entwickelt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – hat in diesem Jahr das Einsetzen des großen Sommerregens über Zentral-Indien korrekt vorhergesagt. Dies traf auf starkes Interesse in Indien, sowohl bei Forschern als auch bei Interessenvertretern, darunter nicht zuletzt der indische Wetterdienst. Die akkurate Langzeit-Prognose ist von entscheidender Bedeutung für Millionen von Bauern Indiens. [UPDATE zum Abzug des Monsuns vom 27. Juli 2016, siehe unten]

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1,5-2°C: Reduktionsziele der Länder noch nicht ausreichend

1,5-2°C: Reduktionsziele der Länder noch nicht ausreichend

30.06.2016 - Im Abkommen von Paris haben sich die Länder der Welt über eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius verständigt - die bislang vorliegenden einzelnen Klimaziele zur Emissionsreduktion sind dafür jedoch noch nicht ausreichend. Ein internationales Forscherteam zeigt jetzt im Journal Nature auf, dass die nationalen Reduktionspläne bislang noch immer zu einem globalen mittleren Temperaturanstieg von 2,6 bis 3,1 Grad bis Ende des Jahrhunderts führen würden. Das im Sinne des Pariser Abkommens zur Verfügung stehende Budget der Kohlendioxid-Emissionen wäre bereits 2030 aufgebraucht.

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PIK unter den besten Klima-Denkfabriken weltweit

PIK unter den besten Klima-Denkfabriken weltweit

27.06.2016 Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gehört zu den besten Klima-Denkfabriken weltweit, so zeigt das neue ICCG 'Climate Think Tank Ranking'. Die Analyse des International Center for Climate Governance umfasst 240 wichtige Institute im Bereich Klimaökonomie und Klimapolitik. Basierend auf einer soliden quantitativen Methodologie und analytischen Daten listet die Organisation ausschließlich nicht-universitäre Think Tanks in einem absoluten sowie einem standardisierten Ranking - letzteres berücksichtigt die Leistung eines Instituts in Relation zu seiner Mitarbeiterzahl. Das PIK wurde in beiden Rankings als viertbeste Klima-Denkfabrik weltweit ausgezeichnet.

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