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SPECIAL: Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen

Was das Eis der West-Antarktis vor 10.000 Jahren gerettet hat, wird heute nicht helfen 
Der Rückgang der westantarktischen Eismassen nach der letzten Eiszeit wurde überraschenderweise vor etwa 10.000 Jahren zum Teil umgekehrt, wie Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Die Zunahme der Eisausdehnung damals steht in starkem Gegensatz zu den bisherigen Annahmen. Tatsächlich war es das Schrumpfen selbst, welches das Schrumpfen beendete: Entlastet vom Gewicht des Eises hob sich die Erdkruste, dadurch schob sich das Eis wieder vom Landesinneren in Richtung Meer. Dieser Mechanismus ist allerdings viel zu langsam, um einen gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels durch den möglichen Eisverlust in der Westantarktis in naher Zukunft zu verhindern. Nur eine schnelle Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen kann dies leisten. Mehr...

Antworten auf Klimafolgen – Internationale Nachwuchstalente starten in die Potsdamer Sommerschule

Antworten auf Klimafolgen – Internationale Nachwuchstalente starten in die Potsdamer Sommerschule

Vom Meeresspiegelanstieg bis hin zu Extremereignissen, Überflutungen oder Dürren – auch mit ambitioniertem Klimaschutz werden noch innerhalb dieses Jahrhunderts Auswirkungen der globalen Erwärmung spürbar. Wie sich unbeherrschbare Klimafolgen vermeiden und unvermeidbare Folgen bewältigen lassen, darüber diskutieren vom 5. bis 14.September mehr als 40 internationale Nachwuchstalente aus 30 Ländern in der Potsdam Summer School.

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Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichen

Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichen

25.08.2016 - Rund um den Globus stellt der Klimawandel ein Risiko für die landwirtschaftliche Produktivität dar und könnte Nahrungsmittelpreise hochtreiben – das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Finanzielle Gewinne und Verluste fallen für Produzenten wie Konsumenten zwar je nach Region unterschiedlich aus, unterm Strich müssen die Konsumenten künftig jedoch wohl mehr für den gleichen Einkaufskorb bezahlen. Da die zusätzlichen Kosten der Konsumenten die Gewinne der Produzenten übersteigen, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit steigenden Nettoverlusten im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor zu rechnen. Je nach Handelspolitik könnten ökonomische Verluste jedoch auf 0,3 Prozent des globalen BIP begrenzt werden.

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Kann Wirtschaftswachstum Klimaschäden wettmachen? Nicht bei Hurrikanen

Kann Wirtschaftswachstum Klimaschäden wettmachen? Nicht bei Hurrikanen

16.08.2016 - Wenn Hurrikane wie Katrina im Jahr 2005 oder Sandy im Jahr 2012 auf dichtbesiedelte Regionen treffen, können sie großen Schaden anrichten. Mehr als 50 Prozent aller wetterbedingten Schäden weltweit werden von tropischen Wirbelstürmen verursacht. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben nun das Ausmaß möglicher zukünftiger Hurrikanschäden im Verhältnis zum Wirtschaftswachstum analysiert. Am Beispiel der USA fanden sie heraus, dass eine Verdreifachung dieser relativen Schäden bei unvermindertem Klimawandel bis zum Ende des Jahrhunderts möglich ist und die akkumulierten jährlichen Schäden durchschnittlich sogar um das Achtfache ansteigen können. Im Gegensatz zur verbreiteten Ansicht zeigt ihre Studie, dass vermehrte Schäden zumindest in den USA nicht durch Wirtschaftswachstum ausgeglichen werden können.

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Verein der Freunde: Simonis geehrt, Stock gekürt

Verein der Freunde: Simonis geehrt, Stock gekürt

28.07.2016 - Der Verein der Freunde und Förderer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat seinen langjährigen Vorsitzenden Udo Simonis für seinen enormen Einsatz geehrt und zum Ehrenvorsitzenden berufen – die Leitung des Vereins übernimmt nun Manfred Stock. Die Wissenschaftler des Hauses applaudierten lebhaft dem alten und dem neuen Unterstützer ihrer Arbeit; die Ehrung fand bei einem sommerlich-festlichen Symposium zur Biodiversität statt. Dieses war mit viel Engagement vom Forschungsbereich Transdisziplinäre Methoden und Konzepte organisiert worden.

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Neue interaktive Klimaspiralen online

Neue interaktive Klimaspiralen online

27.07.2016 - Die globalen Durchschnittstemperaturen brechen einen Rekord nach dem anderen seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und der Entwaldung in beispiellose Höhen aufgestiegen. Tatsächlich liegen sie heute höher als jemals zuvor in den letzten 800.000 Jahren. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Melbourne haben diese Elemente nun zusammengefügt und neue Visualisierungen in Form von Klimaspiralen entwickelt.

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Klima-Desaster erhöhen das Risiko für bewaffnete Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern

Klima-Desaster erhöhen das Risiko für bewaffnete Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern

26.07.2016 - Extreme wie Hitzewellen oder Dürren erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern, so haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden. Sie nutzten einen neuen statistischen Ansatz, um Daten der letzten drei Jahrzehnte auszuwerten. Wiewohl jeder Konflikt selbstverständlich das Ergebnis einer komplexen und fallspezifischen Mischung von Faktoren ist, zeigte sich, dass der Ausbruch von Gewalt in ethnisch zersplitterten Ländern häufig mit Naturkatastrophen zusammenhängt. Diese können offenbar schwelende gesellschaftliche Spannungen anheizen. Diese Erkenntnisse, die im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the US National Academy of Sciences erscheinen, können hilfreich sein für Sicherheitsstrategien – und zwar umso mehr, da die zukünftige globale Erwärmung durch die von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen das Risiko von Naturkatastrophen und damit vermutlich auch von Konflikten und Migration erhöhen wird.

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Die Große Investitionswende: Wie man eine zukunftsfähige Weltwirtschaft finanzieren könnte

Die Große Investitionswende: Wie man eine zukunftsfähige Weltwirtschaft finanzieren könnte

20.07.2016 - Banken und Versicherer können einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Klimas leisten – und zugleich das Vermögen ihrer Kunden nachhaltig schützen. Die besten Strategien dafür diskutiert eine außergewöhnliche Kombination von führenden Vertretern des Finanzsektors und der Klimaforschung an diesem Donnerstag in Berlin. Veranstalter sind die Schweizer Großbank UBS, der französische Versicherungskonzern AXA, CDP, das europäische Innovationsnetzwerk Climate-KIC, die Humboldt-Universität zu Berlin und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Divestment, wie die Fachleute das Umlenken von Investitionen aus Kohle und Öl in saubere Innovationen und Geschäftsfelder nennen, ist ein neuer Ansatz zur Reduktion von Treibhausgasen, der sich weltweit zum "Game Changer" entwickeln könnte.

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