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2009

PIK und Partner werden ein Standort des European Institute of Innovation and Technology EIT

Budapest/Potsdam, 16.12.2009 - Am heutigen Mittwoch startet die Europäische Union mit ihrem neuen Spitzeninstitut, dem European Institute of Innovation and Technology (EIT), eine Innovationsoffensive im Klimabereich. Getragen wird die Klimainitiative des EIT von 16 europäischen Top-Universitäten, Forschungsinstituten, Unternehmen und Regionen. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer von fünf akademischen Hauptpartnern der Klimainitiative und führt den deutschen Verbund an. Diesem gehören auch die Technische Universität Berlin, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam und die Technische Universität München an. Vor dem Start der Initiative schlossen sich dem Verbund zudem der Klimacampus Hamburg und das Forschungszentrum Jülich an.

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Zwei-Grad-Leitplanke erfordert Emissionsreduzierung der Industrieländer um 40 Prozent gegenüber 1990 bis 2020

15.12.2009 - Um eine gute Chance zu wahren, eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen zu vermeiden, müssen die Industrieländer bis zum Jahr 2020 ihre Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber der Menge von 1990 vermindern, sagen die Autoren des kürzlich veröffentlichten Klimaforschungsberichts „The Copenhagen Diagnosis“.

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Staats- und Regierungschefs pazifischer Inselstaaten informieren sich auf dem Weg nach Kopenhagen am PIK

Staats- und Regierungschefs pazifischer Inselstaaten informieren sich auf dem Weg nach Kopenhagen am PIK

14.12.2009 - Am heutigen Montag besuchen Staats- und Regierungschefs pazifischer Inselstaaten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Delegation besucht Deutschland auf Einladung des Auswärtigen Amtes zu einem Dialog über den Klimawandel. Am PIK informieren sich die Politiker über die Arbeit des Instituts, den aktuellen Stand der Klimaforschung – insbesondere den Anstieg des Meeresspiegels – sowie nachhaltige Lösungsstrategien im Rahmen eines globalen Paktes für den Klimaschutz.

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Intelligente Informationsvermittlung für Anpassung und Klimaschutz - PIK und GTZ präsentieren Web-Plattform

Intelligente Informationsvermittlung für Anpassung und Klimaschutz - PIK und GTZ präsentieren Web-Plattform

12.12.2009 - Im Rahmen der UN-Klimakonferenz stellten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) am Donnerstag die Klima-Informationsplattform „ci:grasp“ (Climate Impacts: Global and Regional Adaptation Support Platform) vor. „Die Kernidee unserer Web-Plattform ist es, neueste wissenschaftlich fundierte Informationen bereitzustellen, die Entscheidungsträger unterstützen, Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen auf regionaler Ebene wirksam umzusetzen“, sagt Jürgen Kropp, Leiter der Nord-Süd-Forschungsgruppe am PIK, die die Plattform aufbaut. Der wissenschaftliche Ansatz der Plattform stelle sicher, dass begrenzte finanzielle Mittel effizienter eingesetzt und dort investiert würden, wo sie die größten positiven Effekte erzielen, so Kropp.

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Kippelemente im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt?

Kippelemente im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt?

08.12.2009 - Das Wissenschaftsmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht in einem Sonderschwerpunkt neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Kippelemente im Klimasystem. Kippelemente sind als Bestandteile des Erdsystems identifiziert worden, die schon durch geringe Störungen grundsätzlich verändert werden können. Das Kippen eines oder mehrerer dieser Elemente – insbesondere im Laufe fortschreitender Erderwärmung – könnte die bemerkenswert stabilen Umweltbedingungen der Nacheiszeit unwiderruflich beenden.

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Meeresspiegel könnte innerhalb dieses Jahrhunderts bis zu 1,9 Meter ansteigen

Meeresspiegel könnte innerhalb dieses Jahrhunderts bis zu 1,9 Meter ansteigen

07.12.2009 - Eine neue wissenschaftliche Studie warnt, dass der Meeresspiegel deutlich schneller ansteigen könnte als bislang erwartet. Laut einer heute in der US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlichten Studie könnte der Pegel im Jahr 2100 75 bis 190 Zentimeter höher stehen als heute.

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Klimaforscher stellen „Kopenhagen-Diagnose“

Klimaforscher stellen „Kopenhagen-Diagnose“

24.11.2009 - Der Klimawandel vollzieht sich schneller als erwartet. Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist dringend erforderlich, sagen Wissenschaftler.

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Countdown für Kopenhagen: UN-Klimakonferenz darf nicht den Anschluss an den Klimawandel verlieren

20.11.2009 - Kurz vor dem Start der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen mahnen führende Klima- und Politikberater der Bundesregierung eindringlich einen erfolgreichen Abschluss der Konferenz an. Die Folgen des Klimawandels träten deutlicher in Erscheinung als noch vor wenigen Jahren erwartet. Die Menschheit brauche ein ambitioniertes Kioto-Folgeabkommen mit klaren und verbindlichen Klimagasminderungszielen.

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Das Wissen der Klima-Experten neu kommunizieren

20.11.2009 - Klimawissen in spannenden Medienformaten zu präsentieren, das haben sich Potsdamer Klimaforscher und Medienschaffende zur Aufgabe gemacht. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) starten ein gemeinsames Projekt, um Kommunikationsstrategien zum Klimawandel zu entwickeln. Die Anfang Oktober gegründete Climate Media Factory (CMF) möchte Themen des Klimawandels und seiner Folgen vermitteln. Im Fokus des Informationstransfers stehen Schwellen- und Entwicklungsländer.

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Der Klima- und Finanzkrise mit neuen Geschäftsmodellen begegnen

17.11.2009 - Wie können Finanzwelt und Unternehmen auf die Geschäftsrisiken durch Klima- und Finanzkrise reagieren? Nach einer dreijährigen Projektpartnerschaft von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurden in Frankfurt heute im Rahmen der 4. Corporate Responsibility Conference neue Ansätze und Instrumente des Risiko- und Chancenmanagements vorgestellt. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch und Konsortialführer des Projekts erklärt: „Wir konnten feststellen, dass die Abteilungen für Unternehmensverantwortung zukünftig eine wichtige Rolle spielen können, um neue attraktive Geschäftsmodelle zu entwickeln. Damit rücken die CSR-Abteilungen – insbesondere in der Finanzbranche – weiter aus der "Öko-Nische" heraus und tragen immer stärker zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei."

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Zusammenhang zwischen früheren Anstiegen der Kohlendioxid-Konzentration und der Temperatur in der Antarktis aufgeklärt

11.11.2009 - Die Analyse früherer Änderungen nur der antarktischen Temperaturen und Treibhausgas-Konzentrationen reicht nicht aus, um kausale Zusammenhänge zwischen beiden Phänomenen offenzulegen. Eine kürzlich veröffentlichte Modellierungsstudie zeigt auf, dass mehr Prozesse in Betracht gezogen werden müssen, um Ursachen und Wirkungen im Klimasystem voneinander unterscheiden zu können. In der Fachzeitschrift „Quaternary Science Reviews“ erklären Forscher, warum die Temperatur bei mehreren Übergängen von Eiszeiten zu wärmeren Zwischeneiszeiten vor der Kohlendioxid-Konzentration angestiegen ist.

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60 Nobelpreisträger: Kopenhagen muss Wende zur Nachhaltigkeit bringen

60 Nobelpreisträger: Kopenhagen muss Wende zur Nachhaltigkeit bringen

10.11.2009 – Rund sechzig Nobelpreisträger fordern die Regierungschefs der Welt auf, sich umgehend auf ein tragfähiges Klimaabkommen zu einigen. Ein solcher Vertrag müsse dem Ausmaß und der Dringlichkeit der sich bereits heute abzeichnenden sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen gerecht werden, heißt es in einem entsprechenden Memorandum. Entschlossene politische Führung sei jetzt nötiger denn je. Zu den Unterzeichnern des Memorandums gehören unter anderem die Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, seine Heiligkeit der Dalai Lama und Mohammed el-Baradei, Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, sowie die Literaturnobelpreisträger Doris Lessing, John Coetzee und Wole Soyinka.

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Win-Win-Situation für Klimapolitik und Beschäftigung

05.11.2009 - Am 5. und 6. November treffen sich im Hotel Hilton am Gendarmenmarkt in Berlin internationale Experten, um neue Ansätze zur ökonomischen Modellierung globaler Krisen und ihrer Bewältigung weiterzuentwickeln. Bisherige Ergebnisse lassen darauf schließen, dass Klimapolitik einen substantiellen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten kann.

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Europa profitiert vom Klimaschutz, wenn es jetzt handelt

Europa profitiert vom Klimaschutz, wenn es jetzt handelt

03.11.2009 – RECIPE (Report on Energy and Climate Policy in Europe), eine europäische Studie zu den Kosten des Klimaschutzes, zeigt erstmals konkret: • Gefährliche Folgen des Klimawandels können nur durch frühzeitiges Handeln zu überschaubaren Kosten vermieden werden • Europa profitiert von Vorreiterrolle, sogar wenn andere Länder weiter zögern • Kostenverteilung des Klimaschutzes überfordert keine Weltregion, Finanztransfers in Schwellenländer halten Gesamtkosten niedrig • Klimawandel ist nur noch zu begrenzen, wenn Maßnahmen vor 2020 greifen

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Monsun-Modell weist auf Möglichkeit abrupter Veränderungen hin

Monsun-Modell weist auf Möglichkeit abrupter Veränderungen hin

19.10.2009 - Ein sich selbst verstärkender Effekt erhält derzeit Monsunwinde aufrecht, könnte die Luftzirkulation über Land und Meer jedoch auch unterbrechen. Die regelmäßigen Niederschläge des Monsuns könnten dann von einem aufs andere Jahr oder über Monate innerhalb einer Saison ausbleiben. Starke Luftverschmutzung könnte solch einen Abbruch herbeiführen, berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in der Online-Ausgabe des Magazins „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Die globale Erwärmung erhöhe das Risiko abrupter Übergänge des Monsuns zwischen niederschlagsreichen und trockenen Phasen.

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Klimawandel wird Wasserhaushalt im Elbegebiet stark verändern

Klimawandel wird Wasserhaushalt im Elbegebiet stark verändern

12.10.2009 - Die Folgen der globalen Erwärmung machen sich zunehmend regional bemerkbar, so auch im Flusseinzugsgebiet der Elbe. Phasen von extremem Niedrigwasser werden vor allem im Sommer immer häufiger. Die langfristigen Änderungen des Wasserhaushaltes werden die ökologischen und sozioökonomischen Entwicklungsaussichten der Region entscheidend prägen. Dies ist der Tenor eines Memorandums, in dem jüngste Ergebnisse des Elbe-Projektes im Forschungsprogramm „Globaler Wandel des Wasserkreislaufs“ (GLOWA) zusammengefasst sind. Auf der Nationalen GLOWA Konferenz vom 12. bis 14. Oktober 2009 in Potsdam diskutieren die Wissenschaftler zusammen mit den Betroffenen in Politik und Gesellschaft über die Perspektiven für die Region.

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Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge

Wasser sammeln und sparsamer nutzen steigert landwirtschaftliche Erträge

09.10.2009 - Besseres Wassermanagement auf Ackerflächen könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Modellstudie von deutschen und schwedischen Forschern. Doch selbst intensives Wassermanagement auf bestehenden Anbauflächen wird nicht ausreichen, um die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung bei fortschreitendem Klimawandel zu sichern, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Environmental Research Letters“.

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Planetarische Grenzen: Ein sicherer Handlungsraum für die Menschheit

Planetarische Grenzen: Ein sicherer Handlungsraum für die Menschheit

23.09.2009 - Globale biophysikalische Grenzen definieren einen sicheren Handlungsraum für die Menschheit, in dem sich viele weitere Generationen nachhaltig entwickeln könnten, schlägt eine Gruppe von 28 international renommierten Wissenschaftlern vor. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ haben die Forscher erstmals neun dieser Grenzen auf Grundlage des aktuellen Kenntnisstandes der Erdsystemforschung identifiziert. Sie einzuhalten wäre ein Ansatz, dem Klimawandel und anderen globalen Umweltrisiken des 21. Jahrhunderts zu begegnen, berichtet das Autorenteam.

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Klimawandel in Naturschutzgebieten

Klimawandel in Naturschutzgebieten

15.09.2009 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigen im Internet, wie der Klimawandel die Naturschutzgebiete Deutschlands verändern könnte. Auf der Internetseite „Klimawandel und Schutzgebiete“ sind Kennwerte des bisherigen regionalen Klimas und zwei Zukunftsszenarien für über 4000 Schutzgebiete interaktiv abrufbar.

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Kohledämmerung - Studie legt Investitionsrisiken für deutsche Stromkonzerne offen

Kohledämmerung - Studie legt Investitionsrisiken für deutsche Stromkonzerne offen

08.09.2009 - Ambitionierte Klimapolitik und hohe CO2-Preise können den großen deutschen Stromversorgern in vielen Fällen zum Vorteil gereichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Deutsche Stromversorger - In der CO2-Falle?", die heute auf einer Konferenz der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) in Frankfurt vorgestellt wurde. Die Untersuchung entstand im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der WestLB und dem Projekt "Mainstreaming von Klimarisiken und -chancen im Finanzsektor", und befasst sich mit Investitionsrisiken der deutschen Stromversorger.

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Kippelemente bleiben „heißes“ Thema

Kippelemente bleiben „heißes“ Thema

24.08.2009 - Der Fachartikel „Tipping elements in the Earth’s climate system“ („Kippelemente im Klimasystem der Erde“) gehört im Bereich Geowissenschaften zu den meist zitierten der vergangenen zwei Jahre. Das Medienunternehmen Thomson Reuters hat den im Februar 2008 im Magazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erschienenen Artikel als „New Hot Paper“ identifiziert.

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Höhere Mathematik in der Mutter-Kind-Beziehung

Höhere Mathematik in der Mutter-Kind-Beziehung

13.07.2009 - Die Herzen von Schwangeren und ihren ungeborenen Kindern schlagen zeitweise synchron. Dieses Verhalten wird maßgeblich vom Atemrhythmus der Mutter beeinflusst, berichtet ein Forscherteam in der Online-Ausgabe des Magazins „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Das mathematische Verfahren zum Auffinden der so genannten Synchronisationsepochen könnte dazu eingesetzt werden, Komplikationen während der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen. Es lässt sich ebenso auf die Analyse weiterer komplexer Muster anwenden, wie sie etwa im Klimasystem auftreten.

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Kopenhagen-Klimabericht: „Nicht-Handeln ist nicht zu entschuldigen“

Kopenhagen-Klimabericht: „Nicht-Handeln ist nicht zu entschuldigen“

18.06.2009 - Wichtige Klimaindikatoren wie die globale Durchschnittstemperatur, der Meeresspiegelanstieg und Extremwetter-Ereignisse bewegen sich bereits außerhalb der Muster natürlicher Variabilität, innerhalb derer sich die moderne Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt haben. Das geht aus einem Bericht hervor, den führende Klimawissenschaftler am heutigen Donnerstag in Brüssel in Vorbereitung der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember vorstellten. Die Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse zum Klimawandel wurde dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen, dem Gastgeber der Weltklimakonferenz, übergeben.

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„Klimawandel bedeutet Kulturwandel“

„Klimawandel bedeutet Kulturwandel“

09.06.2009 - Die absehbaren Folgen gefährlichen Klimawandels erfordern weltweite Anstrengungen zum Klimaschutz – Anstrengungen, die große soziale, politische und kulturelle Veränderungen voraussetzen. Über diese Aspekte des Klimaschutzes diskutieren erstmals Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit internationalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Die vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und der Stiftung Mercator in Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie veranstaltete Konferenz vom 8. bis 10. Juni in Essen soll die gesellschaftliche Debatte über den Klimawandel zusammenführen und aus Sicht der wissenschaftlichen Politikberatung Impulse für die Kopenhagener Klimaverhandlungen im Dezember 2009 geben.

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Nobelpreisträger drängen auf Handeln im Klimaschutz

Nobelpreisträger drängen auf Handeln im Klimaschutz

28.05.2009 – Die Teilnehmer des St James’s Palace Nobelpreisträger-Symposiums haben in London gemeinsam ein Memorandum verabschiedet, in dem sie fordern, dass „Regierungsvertreter aller Ebenen und die wissenschaftliche Gemeinschaft gemeinsam mit Unternehmen und Gesellschaft die historische Gelegenheit nutzen, unsere Kohlenstoff-intensive Wirtschaftsweise zu einem nachhaltigen und gerechten System zu transformieren.“ Drei Tage lang hatten mehr als 20 Nobelpreisträger mit einigen der weltweit führenden Klimawissenschaftler, mit Politikern und Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft die Dimensionen des Klimawandels und die heutige Nachhaltigkeitskrise diskutiert. Die Teilnehmer erörterten Strategien, wie man sich diesen Herausforderungen stellen kann. In Gegenwart des Schirmherren der Veranstaltung, des britischen Thronfolgers Prinz Charles, wurde das St. James’s Palace Memorandum heute unterzeichnet. Der US-amerikanische Energieminister und Nobelpreisträger Steven Chu war einer der Hauptredner auf dem Symposium.

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Auftakt zum zweiten Nobelpreisträgertreffen zur globalen Nachhaltigkeit in London

Vom 26. bis zum 28. Mai treffen sich in London Nobelpreisträger, führende Wissenschaftler und Experten, um über aktuelle Herausforderungen für Umwelt, Wirtschaft und Entwicklung mit Blick auf den Klimawandel zu diskutieren. Zu den Teilnehmern gehört auch der US-amerikanische Energieminister und Nobelpreisträger Steven Chu. Das Nobelpreisträger-Symposium ist das zweite einer im Jahr 2007 vom Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, initiierten Reihe zum Thema Nachhaltigkeit. Prinz Charles ist Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung.

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Verbesserte Wassernutzung kann Ernährungskrisen eindämmen

05.05.2009 - Wenn die gesamten Süßwasserressourcen in Flussgebieten besser bewirtschaftet würden, könnte das künftige Ernährungskrisen eindämmen, berichten Forscher vom Stockholm Resilience Centre an der schwedischen Universität Stockholm, vom Stockholm Environment Institute und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

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Zum Grunde des Eisbergs

Zum Grunde des Eisbergs

04.05.2009 - Antrittsvorlesung des Alexander von Humboldt Chair in Sustainability Science der Humboldt-Universität zu Berlin: Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält am Mittwoch den 6. Mai 2009 seine Antrittsvorlesung „Was ist der Kern der Nachhaltigkeitsproblematik?“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Vorlesung ist zentraler Teil eines wissenschaftlichen Symposiums anlässlich des 150. Todestages des Naturforschers Alexander von Humboldt. Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, wird sich mit ihrer Grundsatzrede „Nachhaltige Entwicklung als übergeordnetes Politikziel“ am Symposium beteiligen.

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Auf dem Weg zum Einstellen der Emissionen: 2°C-Ziel erfordert mehr als 50 Prozent Reduzierung bis 2050

Auf dem Weg zum Einstellen der Emissionen: 2°C-Ziel erfordert mehr als 50 Prozent Reduzierung bis 2050

29.04.2009 - Weniger als ein Viertel der nachgewiesenen Vorkommen fossiler Brennstoffe kann bis zum Jahr 2050 noch verbrannt werden, wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden soll. Das geht aus einer Studie hervor, die in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ erschienen ist (1).

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Neue NRW-Studie zeigt Risiken des Klimawandels auf

28.04.2009 - Die Klimazukunft Nordrhein-Westfalens wird risikoreicher. Die Hochwassergefahr im Winter nimmt zu, im Sommer sind häufigere Trockenheiten zu erwarten, zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Auftrag des Landesministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Forscher haben Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Regionen und Sektoren in NRW untersucht. Ihre Ergebnisse zeigen Bedarf für zukunftsweisende Politik auf.

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Königlicher Besuch am PIK

20.4.2009 - Am Donnerstag, den 30. April 2009, besucht Prinz Charles das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Der britische Thronfolger wird die historischen Institutsgebäude auf dem Potsdamer Telegraphenberg besichtigen und sich an einem wissenschaftlichen Workshop beteiligen. Mit Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, wird er zudem ein vorbereitendes Gespräch über das zweite Nobelpreisträger-Symposium führen, das im Mai in London stattfindet und für das Prinz Charles die Schirmherrschaft übernommen hat.

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PIK überreicht Außenminister Steinmeier Strategiepapier zur grünen Konjunkturpolitik

PIK überreicht Außenminister Steinmeier Strategiepapier zur grünen Konjunkturpolitik

26.3.2009 - Maßnahmen der G20 zur Konjunkturbelebung können zugleich einen Schub für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Strategiepapier, das heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Studie wurde vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Grantham Research Institute an der London School of Economics (GRI LSE) unter der Leitung von Ottmar Edenhofer (PIK) und Lord Nicholas Stern (GRI LSE) im Auftrag des Auswärtigen Amtes erstellt. Eine „grüne“ Konjunkturbelebung könne sofortige und langfristige wirtschaftliche Vorteile erbringen, das Risiko für gefährlichen Klimawandel mindern und Quellen globaler Instabilität wie Energieunsicherheit und die Konkurrenz um natürliche Ressourcen verringern, heißt es in dem Papier. Das Dokument enthält Empfehlungen für sieben strategische Bereiche, durch die G20 Staaten die Wirtschaftskrise bekämpfen und auf nachhaltiges kohlenstoffarmes Wachstum umsteuern könnten.

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Experten schätzen Anfälligkeit des Klimasystems ein

Experten schätzen Anfälligkeit des Klimasystems ein

17.03.2009 - Nach Einschätzung von Klimaforschern in einer aktuellen Expertenbefragung werden bei ungebremster globaler Erwärmung mit mehr als fünfzig Prozent Wahrscheinlichkeit folgenschwere Veränderungen auf globaler Ebene eintreten. Steigt die globale Durchschnittstemperatur um mehr als vier Grad Celsius, könnten bis zum Jahr 2200 ein oder mehrere Bestandteile des Klimasystems in einen neuen Grundzustand übergehen. Zwar schätzen die Wissenschaftler die Anfälligkeit dieser Bestandteile unterschiedlich ein und es ist ungewiss, wie stark die globale Durchschnittstemperatur weiter ansteigt. Diese Unsicherheit bedeutet jedoch nicht, dass Ereignisse mit weit reichenden Auswirkungen unwahrscheinlich sind, berichten die Autoren der Studie im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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Schellnhuber neuer Vorsitzender des WBGU

27.02.2009 - Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) haben Hans Joachim Schellnhuber zum neuen Vorsitzenden und Dirk Messner zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre.

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Risiken der globalen Erwärmung müssen höher eingeschätzt werden

Risiken der globalen Erwärmung müssen höher eingeschätzt werden

23.02.2009 - Das Risiko schwerer Klimafolgen nimmt deutlich zu, wenn die globale Durchschnittstemperatur nur geringfügig weiter ansteigt. Ein internationales Forscherteam hat die fünf so genannten begründeten Klimasorgen aus dem dritten Sachstandsbericht des Weltklimarates von 2001 neu bewertet und die Risikozunahme bei fortschreitender Erwärmung grafisch dargestellt. Das Bild zeigt, dass die Grenze zum gefährlichen Klimawandel früher überschritten werden könnte, als bislang angenommen, aber auch, dass ambitionierter Klimaschutz die Risiken minimieren kann.

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Ozeane in Atemnot

Ozeane in Atemnot

09.02.2009 - Die Versauerung der Ozeane, verursacht durch die Kohlendioxid-Emissionen der Menschheit, verändert den Kohlenstoffhaushalt der Meere und lässt ausgedehnte Sauerstofflöcher in mittleren Wassertiefen entstehen. Der Sauerstoffmangel bedroht Meereslebensräume und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen.

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Deutsch-chinesischer Austausch für den Klimaschutz

30.01.2009 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Stiftung Mercator rufen gemeinsam einen Austausch von Nachwuchswissenschaftlern zwischen Deutschland und China ins Leben. Das PIK will langfristig mit dem Research Center for International Environmental Policy (RCIEP) an der Tsinghua Universität in Peking zusammenarbeiten. Die jungen Wissenschaftler werden mit Förderung der Stiftung Mercator jeweils für sechs Wochen an den Partner-Instituten forschen können.

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Extremwetter im Hochleistungsrechner

Extremwetter im Hochleistungsrechner

21.01.2009 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erweitert mit einem neuen IBM Hochleistungscomputer seine Rechenkapazität um das 30fache. Der neue Computer kann hochkomplexe Simulationen mit neuesten wissenschaftlichen Modellen berechnen – und das mithilfe der eingesetzten „IBM iDataPlex-Technologie“ besonders energiesparend. Die Klimaforscher wollen mit dem neuen Rechner genauere Aussagen etwa über das bislang nicht berechenbare Auftreten von Extremwettern wie Starkregen oder Dürreperioden treffen.

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Zur Ordnung im Komplexen

Zur Ordnung im Komplexen

13.01.2009 - Jürgen Kurths hält am heutigen Dienstag seine Antrittsvorlesung an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin. Der Mathematiker hat im Mai 2008 den Ruf auf eine Professur für Nichtlineare Dynamik am Institut für Physik angenommen. Seit Juni 2008 leitet Kurths zudem den Forschungsbereich „Transdisziplinäre Konzepte und Methoden“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Gegenstand seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit ist die Dynamik komplexer Netzwerke. Kurths mathematischer Ansatz eröffnet neue Einblicke in die Funktionalität des Erdsystems.

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