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Königlicher Besuch am PIK

20.4.2009 - Am Donnerstag, den 30. April 2009, besucht Prinz Charles das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Der britische Thronfolger wird die historischen Institutsgebäude auf dem Potsdamer Telegraphenberg besichtigen und sich an einem wissenschaftlichen Workshop beteiligen. Mit Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK, wird er zudem ein vorbereitendes Gespräch über das zweite Nobelpreisträger-Symposium führen, das im Mai in London stattfindet und für das Prinz Charles die Schirmherrschaft übernommen hat.

„Prinz Charles bezieht klar Position für den Schutz der Regenwälder“, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Dass der britische Thronfolger als Gründer der Organisation „The Prince’s Rainforests Project” seine Reputation in den Dienst dieser Sache stelle, sei für den Erhalt dieser artenreichen Lebensräume und ihres Beitrags zum Klimaschutz besonders wertvoll. Am PIK werden ihm aktuelle Ergebnisse der Nachhaltigkeitswissenschaft vorgestellt. Die Forscher werden unter anderem über Klimafolgen für den Artenreichtum der Wälder und Kombinationsmöglichkeiten von Klima- und Regenwaldschutz berichten.

An dem Workshop nehmen die brandenburgische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka, der britische Botschafter Sir Michael Arthur und der Geschäftsführer der Umweltorganisation WWF Deutschland Eberhard Brandes teil.

Am 26. Mai beginnt in London das zweite Nobelpreisträger-Symposium der Reihe „Global Sustainability“, die im Oktober 2007 auf Initiative Schellnhubers in Potsdam begonnen wurde. Das University of Cambridge Programme for Sustainability Leadership richtet das diesjährige Symposium aus. Prinz Charles ist Schirmherr der Veranstaltung. Rund achtzig führende Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen, darunter mehr als zwanzig Nobelpreisträger, werden in London das Ausmaß der Klimakrise und innovative Lösungsansätze diskutieren. Zu den Teilnehmern gehört auch der US-amerikanische Energieminister und Nobelpreisträger Steven Chu.

Inhaltliche Schwerpunkte des zweiten Symposiums liegen auf Gegenmaßnahmen zur fortschreitenden Entwaldung und Möglichkeiten, die Aufnahme von wissenschaftlichen Erkenntnissen und daraus abgeleiteten Handlungsoptionen in der Gesellschaft zu verbessern.

„Prinz Charles’ Engagement für das zweite Nobelpreisträger-Symposium ist eine Ehre für diese noch junge Veranstaltungsreihe und eine große Hilfe für die öffentliche Wahrnehmung“, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Bei dem ersten Symposium hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft übernommen. Zum Abschluss des diesjährigen Symposiums soll ein neues Memorandum verabschiedet werden. Darin wollen die Teilnehmer Handlungsempfehlungen geben, wie die Klimakrise überwunden werden kann.

 

Mehr im Internet:
University of Cambridge Programme for Sustainability Leadership
http://www.cpi.cam.ac.uk/

Website des 1. Interdisziplinären Symposiums „Global Sustainability: A Nobel Cause“
http://www.nobel-cause.de/

Prince's Rainforests Project
http://www.princesrainforestsproject.org/


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die PIK-Pressestelle:

Tel.: 0331/288 25 07
E-Mail: presse@pik-potsdam.de

 

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gehört der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) an. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6500 Wissenschaftler, davon wiederum 2500 Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de

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