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Neue Professuren am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Potsdam, 31.03.04

Siegfried Franck, Geophysiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), hat den Ruf zum Professor für "Koevolution von Geo- und Biosphäre" am Institut für Physik an der Universität Potsdam angenommen. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Berufung des PIK und der Universität Potsdam. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, der als Meteorologe am PIK arbeitet und dort stellvertretend die Abteilung "Klimasystem" leitet, wurde zum außerplanmäßigen Professor für "Allgemeine Klimatologie" am Geografischen Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin ernannt.

Siegfried Franck arbeitet seit 1997 als Wissenschaftler am PIK und leitet dort eine Forschungsgruppe, die sich mit dem Aufbau und der Evolution der Erde und der Planeten beschäftigt. Erst im letzten Jahr präsentierte er mit seiner Arbeitsgruppe, zu der die PIK-Wissenschaftler Werner von Bloh und Christine Bounama zählen, umfassende Ergebnisse: eine neue Hypothese zur Kambrischen Explosion (Pressemitteilung PIK vom 1. Oktober 2003) sowie die Entdeckung von bewohnbaren Zonen im All (Pressemitteilung PIK vom 12. August 2003).

Siegfried Franck wurde 1952 in Annaberg-Buchholz / Sachsen geboren. Von 1970 bis 1977 studierte er Physik an der Universität Leipzig und promovierte 1978 mit einer Arbeit zur Theorie der Phasenübergänge in festen Körpern. 1984 erwarb er den akademischen Grad "Dr. sc. nat." und wurde 1989 zum Professor für Geophysik an die Akademie der Wissenschaften berufen. Nach positiver Evaluierung durch den Wissenschaftsrat war er von 1992 bis 1996 im Rahmen des Wissenschaftler-Integrations-Programms an der Universität Potsdam tätig.

Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe gehört zu den PIK-Mitarbeitern der ersten Stunde: Seit Gründung des PIK 1992 zählt er als Meteorologe zum festen Wissenschaftlerstamm. Er leitet die Forschungsgruppe "Klimaanalyse und -szenarien", die das Klima statistisch analysiert und künftige Klimaänderungen für verschiedene Regionen berechnet. Bei Wetterextremen, wie bei Hochwasser, Stürmen oder starker Trockenheit, ist Gerstengarbe eine der wichtigsten Kontaktpersonen für die Presse an unserem Institut: Er ordnet die Ereignisse meteorologisch ein und informiert über den zu erwartenden Klimawandel.

Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe wurde 1948 in Mühlhausen / Thüringen geboren. An der Humboldt-Universität zu Berlin studierte er von 1969 bis 1973 Meteorologie. Er arbeitete als Klimatologe in verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Potsdamer Telegrafenberg und promovierte 1984 zur Anwendung der Welch-Analyse auf nicht-normalverteilte Messreihen.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 120 Wissenschaftler. Seine Forschungen zu Klimawandel, Klimafolgen und nachhaltiger Entwicklung sind international anerkannt. Das PIK gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

Kontakt:

Prof. Dr. Siegfried Franck, siegfried.franck@pik-potsdam.de, Tel. 0331/288-2659
Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, gerstengarbe@pik-potsdam.de, Tel. 0331/288-2586

Pressestelle:

Anja Wirsing, anja.wirsing@pik-potsdam.de, Tel. 0331/288-2507

Der Abdruck des Pressetextes ist, auch in Auszügen, erlaubt.

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Tel.: +49 (0) 331 288 2507
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