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PIK in den Medien

Hier finden Sie ausgewählte Medienbeiträge von oder mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Englischsprachige Medienbeiträge sind auf der englischen Seite verlinkt.

"Schneller als erlaubt"

Die Zeit - Die ständige Überprüfung und Weiterentwicklung von Methoden, Konzepten und Modellen sind wesentliche Prozesse in der modernen Wissenschaft. Nun schmilzt das Eis in Grönland derzeit schneller, als mit Hilfe der Modelle der Klimaforschung als Folge der globalen Erwärmung angenommen. "Die Physik in unseren Modellen erlaubt das nicht", sagt Wissenschaftler Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Eine Spurensuche nach des Rätsels Lösung - und die Erkenntnis, dass es noch schlimmer sein könnte, als bisher angenommen. Quelle: Die Zeit, 25.07.2018.

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"Heiße Sommer werden häufiger"

Südkurier - Der wärmste April, der wärmste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Juni und Juli sind weiter heiß und trocken. Die globale Erwärmung führt dabei zu einer Zunahme von solchen Hitzeextremen, Dürreperioden, Waldbränden und Extremregen, erklärt der Wissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Durch welche Mechanismen dies geschieht und welche Konsequenzen hieraus gezogen werden müssen, erläutert der renommierte Klimaforscher im Interview. Quelle: Südkurier, 25.07.2018.

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"Weltrettung dank CO₂-Steuer"

Klimareporter - "Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen. Sonst wird es nichts mit dem Umwelt- und Klimaschutz", beginnt der Journalist Joachim Wille seine Kolumne. Und Einnahmen aus einer Steuer auf die Emission klimaschädlicher Treibhausgase könnten sogar eine zusätzliche Wirkung erzielen, wenn die generierten finanziellen Mittel in Gesundheit und Bildung investiert würden. In manchen Ländern könnte eine CO2-Steuer so ganz wesentlich zur Erreichung der von den Vereinten Nationen festgelegten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen, zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Quelle: Klimareporter, 21.07.2018.

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"Das Wetter bleibt dauerhafter gleich"

Deutschlandfunk - Im Interview erklärt PIK-Wissenschaftler Stefan Rahmstorf den Zusammenhang zwischen Klimawandel und dauerhaften Wetterlagen: "Unsere Forschergruppe zu Extremwetter hat vor drei Jahren in einer Studie aufgezeigt, dass die atmosphärische Zirkulation in den Sommermonaten in der Nordhalbkugel sich verlangsamt hat. Das heißt, es kommen jetzt weniger häufig Tiefdruckgebiete vom Atlantik, die dann wieder kühleres Wetter bringen. Das Wetter bleibt einfach dauerhafter gleich. Der Grund dafür ist die sehr starke Erwärmung der Arktis, die sich ja etwa doppelt bis dreimal so schnell erwärmt wie der globale Mittelwert, weil dort die Eisfläche in den Sommermonaten sehr stark zusammengeschrumpft ist, schon um nahezu die Hälfte in den letzten Jahrzehnten." Quelle: Deutschlandfunk, 11.07.2018.

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"Nüchterne Vernunft statt Klimakitsch: Der Klimaökonom Ottmar Edenhofer"

BR2 - Ottmar Edenhofer ist Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin und derzeit Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Im September übernimmt er gemeinsam mit dem schwedischen Erdsystem-Wissenschaftler Johan Rockström die Leitung des renommierten Instituts. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk spricht er über seinen Werdegang und über seine Motive - und erklärt, wie sich die Probleme, die wir ohnehin auf dem Planeten haben, wie etwa Gewalt und Ungleichheit, durch den Klimawandel weiter zuspitzen. Quelle: BR2, 06.07.2018.

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"Ozeanographie und die düstere Zukunft unseres Planeten"

Forschergeist - "Es ist wirklich sehr deprimierend, wie lethargisch und extrem langsam die Menschheit auf diese existentielle Bedrohung reagiert", sagt Stefan Rahmstorf im Podcast Forschergeist des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft. Die existentielle Bedrohung - das ist der Klimawandel. Im einstündigen Gespräch erzählt der weltweit renommierte Klimaforscher und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) von seinem persönlichen Hintergrund, erläutert seine Disziplin der Ozeanographie und Methoden zur Datensammlung, erklärt Wetterextreme, Sicherheitsrisiken und andere Gefahren des Klimawandels und schließt mit dem geflügelten Wort: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Quelle: Forschergeist, 06.07.2018.

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"Muss sich die Landwirtschaft auf ein trockeneres Klima umstellen?"

Radio Bremen - In Bezug auf den Klimawandel zeigt sich die Landwirtschaft janusköpfig: ist sie einerseits ein wesentlicher Emittent von Treibhausgasen, so leidet sie andererseits besonders unter den Folgen der globalen Erwärmung. Der Wissenschaftler Fred Hattermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) klärt im Interview darüber auf, was sich für Landwirte ändert, was sich für uns alle ändert, und was Landwirte und wir alle ändern müssen, um uns an den Klimawandel anzupassen. Quelle: Radio Bremen, 05.07.2018.

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"Klimawandel ist Risiko für Wirtschaft weltweit"

Kieler Nachrichten - Eine neue PIK-Studie zeigt: regionale Produktionsausfälle durch zunehmende Fluss-Überschwemmungen in Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels können sich über lokale Volkswirtschaften hinaus durch das globale Handels- und Liefernetzwerk in der ganzen Welt ausbreiten. "So ist Globalisierung: Wirtschaftliche Folgen von örtlichen Wetterextremen breiten sich über die weltumspannenden Handelsbeziehungen aus", schreibt PIK-Wissenschaftler Anders Levermann in seinem Gastbeitrag. Unternehmen müssten ihre Lieferbeziehungen wetterfest machen, so der renommierte Klimaforscher. Entscheidend seien jedoch ausgeglichene, starke Handelsbilanzen. Quelle: Kieler Nachrichten, 02.07.2018.

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"Astronautennahrung für Kühe"

PotsdamTV - ... und andere Nutztiere könnte zu einer Reduktion der Umweltschäden durch die Landwirtschaft beitragen. Astronautennahrung - hinter diesem Begriff verbergen sich Mikroben aus industrieller Produktion, die einen Teil des Eiweißfutters von etwa Rindern, Schweinen und Hühnern ersetzen könnten. Allein ein Ersatz von 2 Prozent des Futters würde eine Einsparung von knapp 5 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgas-Emissionen, der benötigten Ackerfläche und der entstehenden Stickstoffverluste vermeiden, wie eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Wissenschaftler Benjamin Leon Bodirsky war an der Forschung beteiligt und erklärt die Ergebnisse im Interview. Quelle: PotsdamTV, 27.06.2018.

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"Astronautennahrung für das liebe Vieh"

SZ - Die Landwirtschaft hat in doppelter Art und Weise mit dem Klimawandel zu tun: sie hat einerseits massiv unter seinen Auswirkungen zu leiden - und trägt andererseits einen wesentlichen Teil zu den Emissionen von Treibhausgasen bei. Eine neue Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt nun das Potential einer viel versprechenden Maßnahme zur Emissionsreduktion: Die Ernährung von Rindern, Schweinen und Hühnern mittels industriell gezüchteter Mikroben. Doch: "Es ist eine Vielzahl von Maßnahmen nötig, um die Flächen zu entlasten und die Regenwälder zu erhalten", sagt PIK-Wissenschaftler Benjamin Bodirsky. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23.06.2018.

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"Hans Joachim Schellnhuber - Deutschlands renommiertester Klimaforscher"

HR - Eine enge Beziehung zur Natur macht glücklich, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk. Im September übergibt er die Leitung des Instituts. Der renommierte Klimaforscher erzählt, wie er danach weiter wirken will, von der richtigen Wahl und roten Karten, und was er seinem Sohn versucht mit auf den Weg zu geben. Quelle: Hessischer Rundfunk, 15.06.2018.

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"Antarktis schmilzt dramatisch schneller"

Der Standard - Belege für einen erstaunlichen Mechanismus der Stabilisierung beim Rückgang der Eismassen in der Antarktis nach der letzten Eiszeit fand nun eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): "Statt zu kollabieren, rückte das Schelfeis erneut um etwa 400 Kilometer vor", sagt PIK-Wissenschaftler Torsten Albrecht. Der Grund: eine Anhebung der entlasteten Eiskruste. "Allerdings dauerte dieser Vorgang 10.000 Jahre", sagt Albrecht. Der damalige Mechanismus gibt also keineswegs Anlass zur Entwarnung heute. Mehrere andere neue Studien belegen weiter den rapiden Rückgang der Eismassen. Quelle: Der Standard, 13.06.2018.

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"Eine erste Bilanz des großen Öko-Experiments"

Für zunächst ein Jahr und mit geplanter Fortsetzung läuft das Reallabor "Klimaneutral leben in Berlin (KliB)": über 100 Haushalte in der Hauptstadt nehmen teil und erfassen Woche für Woche ihre Kennzahlen zu Konsum, Energieverbrauch, Ernährungs-Gewohnheiten, Transportmitteln, Urlaubsreisen. Das Ziel: mit Hilfe von gezielten Maßnahmen zur CO2-Reduktion den eigenen ökologischen Fußabdruck verringern. Die teilnehmenden Haushalte könnten so zeigen, welche Potentiale zur Emissions-Einsparung im privaten Bereich möglich sind. PIK-Wissenschaftler Fritz Reusswig koordiniert das Projekt. Eine Zwischenbilanz mit KliB-Familie Windfuhr aus Zehlendorf. Quelle: Berliner Zeitung, 08.06.2018.

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"Schellnhuber in Kohlekommission"

PNN - Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Hans Joachim Schellnhuber wurde von der Deutschen Bundesregierung in die hochrangig besetzte "Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" berufen. Das kurz Kohlekommission genannte Gremium soll bis Ende des Jahres einen Plan vorlegen - die Verbrennung von Kohle ist dabei nach wie vor eine der in Deutschland und weltweit bedeutendsten Ursachen für Treibhausgas-Emissionen und Luftverschmutzung. "Als Naturwissenschaftler in der Kommission werde ich insbesondere geltend machen, dass ein zögernder Kohleausstieg durch die Gesetze der Physik bestraft werden würde", so der weltweit renommierte Klimaforscher Schellnhuber. Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten, 06.06.2018.

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"Extremwetter - Vorbote des Klimawandels"

ZDF - "Durch den massenhaften Ausstoß von CO2 seit Beginn der Industrialisierung steigen die Temperaturen in beängstigende Höhen", berichtet das investigative Magazin Frontal21 in seinem aktuellen Beitrag zur globalen Erwärmung. Durch diese kommt es zu vermehrten Extremwetter-Ereignissen, erklärt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Um den Klimawandel zu stoppen, "müssen die weltweiten Emissionen von CO2 und anderen Klimagasen auf Null gebracht werden." Quelle: ZDF (Frontal21), 05.06.2018.

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"Trump ist klimablind"

SZ - "Der US-Präsident kann viele Gesetze ändern, die Naturgesetze aber nicht: Die Erderwärmung führt dazu, dass in China verstärkt Flüsse über die Ufer treten und Fabriken überschwemmen. Wenn die Produktion dort stillsteht, trifft das auch die US-Wirtschaft hart", schreibt Anders Levermann in seinem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung mit Bezug zu einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Levermann ist Professor für die Dynamik des Klimasystems an der Universität Potsdam und Ko-Leiter des Forschungsbereichs "Nachhaltige Lösungsstrategien" am PIK. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 28.05.2018.

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"Klima, Kohle, Kapital. Ökonomische Hebel in der internationalen Klimapolitik"

BPB - Ottmar Edenhofer ist Chefökonom und designierter Ko-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Des Weiteren hat er den Lehrstuhl "Ökonomie des Klimawandels" an der TU Berlin inne und leitet das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). In seinem Gastbeitrag für die Bundeszentrale für Politische Bildung analysiert er mit seiner messerscharfen Expertise die Zusammenhänge zwischen Klima, Kohle und Kapital in der internationalen Klimapolitik. Quelle: BPB, 18.05.2018.

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"Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden"

SZ - Zum größten Massensterben der Erdgeschichte, an der Perm-Trias-Grenze, sagt der weltweit renommierte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber: "Das dauerte damals Zehntausende Jahre. Heute erwärmt sich die Erde hundertmal so schnell. 90 Prozent aller marinen Arten sind damals ausgestorben, 70 Prozent der terrestrischen. Die Biosphäre hat sich nach und nach komplett neu organisiert. Was der Mensch heute anstellt, ähnelt eher dem Asteroideneinschlag an der Kreide-Paläogen-Grenze. Dass so etwas jetzt geschieht, in diesem Tempo, auf einem überbevölkerten, übernutzten Planeten, gleicht einem kollektiven Suizidversuch." Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Porträt und Interview. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 14.05.2018.

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"Brauchen wir eine Medizin der Erde?"

HR Info - "Wäre die Erde ein Lebewesen, die Diagnose wäre eindeutig. Unser Planet ist krank. Und die wichtigste Ursache ist ebenso offensichtlich: der Mensch. Die Erde hat Fieber – Folge des menschengemachten Klimawandels. Auch die Artenvielfalt schwindet rapide. Und sauberes Wasser wird an einigen Orten zur Mangelware. All das hängt zusammen, denn die Erde ist ein System, das die Forschung inzwischen intensiv untersucht. Das Ziel: Eine Medizin für die Erde – mit möglichst geringen Nebenwirkungen", kündigt sich das aktuelle Funkkolleg Biologie an. PIK-Wissenschaftler Dieter Gerten war zum Thema Wasserkreislauf dabei. Quelle: HR Info, 04.05.2018.

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"Treibhausgas mit Schrott einfangen"

WDR5 - Jessica Strefler forscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unter anderem zu Kohlendioxid-Abscheidung und -Speicherung (Carbon Capture Storage, CCS). Eine neue Technologie verspricht, dies mit Hilfe von Meerwasser und Aluminium-Schrott zu bewerkstelligen. Im WDR kommentiert die PIK-Wissenschaftlerin die neue Methode aus Großbrittanien und erklärt ihre mögliche Bedeutung (ab Minute 57). Am wichtigsten sei es jedoch, so Strefler, CO2-Emissionen zu vermeiden und aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen. Quelle: WDR5 (Leonardo), 03.05.2018.

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