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Das PIK wird 20 und wächst weiter - genau wie die globalen Herausforderungen

molinaMario Molina,
ausgezeichnet mit dem Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten zum Ozonloch, Professor an der Universität von Kalifornien in San Diego:

„Meine herzlichsten Glückwünsche zu zwanzig Jahren Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Forschungsbeiträge des Instituts sind wahrhaftig eindrucksvoll und von großer Bedeutung – sowohl für die Klimawissenschaft als auch für die Klimapolitik. Zu den jüngsten Beispielen zählt die Entwicklung des ‚Budget-Ansatzes’ für die internationalen Klimaverhandlungen, und die Studie, welche die Verbindung herstellt zwischen Extremwetter-Ereignissen und dem vom Menschen verursachten Klimawandel.“


schavanAnnette Schavan,
Bundesministerin für Bildung und Forschung
:

„Die Arbeit der Wissenschaftler am PIK ist eine wichtige Grundlage für die zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur. Die Mitarbeiter vom PIK schaffen mit ihrer exzellenten Forschung solide Wissensgrundlagen für Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Ich wünsche dem PIK eine weitere Stärkung seiner herausragenden Position..“

 


sternNicholas Stern,
I.G. Patel Professor für Ökonomie und Politik und Vorsitzender des Grantham Forschungs-Instituts für Klimawandel und Umwelt an der London School of Economics (LSE):

„Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist unter der wegweisenden Führung von Hans Joachim Schellnhuber eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet des Klimawandels geworden. Zu seinen vielen Stärken zählt, dass es Weltklasseforscher aus vielen verschiedenen Fächern zusammenbringt, um eines der für dieses Jahrhundert entscheidenden Themen anzupacken: den Klimawandel. Besonders hervorheben möchte ich seine Forschung zur Modellierung der möglichen Reaktion der globalen Temperaturen auf verschiedene mögliche Emissionsszenarien für Treibhausgase in der Zukunft. Dies hat Menschen und Regierungen rund um die Welt geholfen, die Notwendigkeit eines starken und kollektiven Handelns besser zu verstehen. Und seine Analysen der politischen Maßnahmen sowie der Handlungen für Emissionsreduktionen haben wertvolle Einsichten erbracht in die Optionen, die wir haben.“


srivastavaLeena Srivastava,
Exekutiv-Direktorin des Energy and Resources Institute (TERI), New Delhi/Indien, und Mitglied der Beratergruppe zu Energie und Klima des Generalsekretärs der Vereinten Nationen:

„In der kurzen Spanne von 20 Jahren hat sich das PIK zu einer jener Institutionen mit weltweiter Reputation entwickelt, von denen es nur eine Handvoll gibt. Institutionen, die Entscheidungsträgern verlässliche Informationen geben sowohl über die Auswirkungen des Klimawandels als auch über Lösungsmöglichkeiten, beruhend auf fächerübergreifender Analyse sowie der spezialisierten und wissenschaftlich robusten Modellierung von Systemen. Ich hoffe, dass das PIK seine Stärken auf dem Wege strategischer Partnerschaften an andere Einrichtungen auf der ganzen Welt weiter gibt – um in allen Teilen der Erde das Treffen von Entscheidungen zu erleichtern, die auf soliden Informationen beruhen.“


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Seine Königliche Hoheit der Prinz von Wales:

"Das 20. Jubiläum des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung scheint der ideale Moment, über seine grundlegende Arbeit zu globalen Veränderungen nachzudenken. Unser Planet gerät unter wachsenden Druck durch Probleme wie den Klimawandel und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde – die Konsequenzen daraus gefährden ökologisch, sozial und ökonomisch die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Das Engagement des PIK, diese Konsequenzen auf eine stimmige und zusammenhängende Weise anzugehen ist wirklich inspirierend, und ich kann nur hoffen, dass es seine wertvolle Forschung und Erkenntnisse auch in den nächsten zwanzig Jahren und darüber hinaus liefern wird…"


hasselmannKlaus Hasselmann,
ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Hamburg, und Vorsitzender des PIK-Gründungskomittees:

„Die Gründung des PIK vor zwanzig Jahren war eine der glücklichsten Entscheidungen der Politik. Aus einem kleinen aber recht rührigen ehemaligen Institut für Umweltphysik entstand unter Führung seines energischen und weitblickenden neuen Direktors Hans Joachim Schellnhuber in wenigen Jahren das heute weltweit hoch angesehene Institut für Klimafolgenforschung. Dass Deutschland und Europa heute eine führende Rolle in der Klimapolitik einnehmen, ist zu einem nicht unwesentlichen Teil der Aufklärungsarbeit des  PIK zuzuschreiben.  Eine wichtige Herausforderung der Zukunft wird sein, diese Aktivitäten noch stärker auf die zur Zeit stagnierende globale Umweltpolitk auszurichten. Es ist erfreulich, dass das PIK diese Herausforderung durchaus angenommen hat. Dabei wünsche ich dem Institut weiterhin viel Erfolg.”


richardsonKatherine Richardson,
Leiterin des Zentrums für Nachhaltigkeits-Forschung und Professorin an der Universität Kopenhagen:

„Drei Dinge fallen mir ein, wenn ich an das PIK denke: Spitzenforschung, innovative Ideen, und die Relevanz für die Politik. Das PIK ist ganz vorne mit dabei, was das Verstehen der menschlichen Wechselwirkungen mit dem Klimasystem angeht. Neue Ideen wie die Kipppunkte, Toleranzfenster, Syndrome, Evolutionsbäume und Fuzzy-Logik sind am PIK weiterentwickelt worden. Und man sieht, wie sich viele dieser Ideen in der Entwicklung von Management-Strategien für den Umgang mit dem menschgemachten Klimawandel wiederfinden.“


platzeckMatthias Platzeck,
Ministerpräsident des Landes Brandenburg:

„Klima und Wetter, wo ist da der Unterschied? Der Schweizer Publizist Ernst Reinhardt sagte, „das Wetter können wir nicht beeinflussen, aber leider das Klima“. Uns wird mehr und mehr bewusst, wie Recht er damit hat. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat einen wesentlichen Anteil daran, das gesellschaftliche Bewusstsein zu den Folgen des Handelns für das Klima unserer einen Welt zu schärfen und an unser aller Verantwortungsbewusstsein zu appellieren. Das Institut ist ein wesentlicher Teil der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, die sich der Erforschung der Folgen menschlichen Tuns auf das Klima verschrieben hat. Das PIK ist ein nicht mehr weg zu denkender Teil nicht nur der Brandenburger, sondern der internationalen Forschungslandschaft geworden."


kuxBarbara Kux,
Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Chief Sustainability Officer:

„Die Weltbevölkerung verbraucht derzeit die natürlichen Ressourcen von ca. 1,6 Erden – bis 2030 sollen es bereits rund zwei Erden sein. Diese Entwicklung wird auch eine folgenreiche Klimaänderung mit sich bringen. Für mich stellt der Klimawandel daher eine globale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar. Professor Schellnhuber und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung leisten auf diesem Gebiet außerordentliche Grundlagenforschung. Mit seinen Erkenntnissen nimmt das Institut über die Grenzen Deutschlands hinaus eine Vorreiterrolle ein. Bei Siemens erachten wir den engen und regelmäßigen Austausch mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung als wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit unseren grünen Produkten und Technologien bieten wir konkrete Lösungen für die Fragen, die die Forschung aufwirft, und können so zur CO2-Reduktion beitragen – mit unserem Umweltportfolio erzielten wir im letzten Geschäftsjahr bereits 30 Milliarden Euro Umsatz.“


Otto.jpgMichael Otto,
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group:

„Das PIK ist seit 20 Jahren durch seine Forschung und das Engagement seiner Wissenschaftler ein Mahner und Warner von hoher gesellschaftlicher Relevanz in Fragen der Klimafolgenforschung. Die Arbeitsergebnisse des PIK machen uns nachdrücklich deutlich, wie wichtig die Einhaltung des 2°-Ziels für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ist und bietet auch den Unternehmen einen wichtigen Orientierungsrahmen, um ihren Beitrag zu effektivem Klimaschutz leisten zu können. Ich wünsche mir, dass das PIK diese Rolle weiterhin mit Nachdruck ausfüllt und den Diskurs um den Schutz unseres Klimas weiterhin aktiv begleitet.“

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