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Kevin Simmons zu Gast am PIK

24.03.2017 - Neue Strategien für den Umgang mit dem wachsenden Risiko durch Extremwetterereignisse, wenn die politische Unterstützung für Umwelt- und Klimafragen in den USA abnimmt - dazu sprach der US-Forscher Kevin M. Simmons kürzlich am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sein Vortrag „Wo sind die Ökonomen?“ drehte sich insbesondere um die Rolle der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Kevin Simmons zu Gast am PIK

Ökonom Kevin Simmons zu Gast am PIK. Foto: Julia Oepen

Der Professor für Ökonomie am Austin College und National Center for Risk and Resilience der Universität Oklahoma in den USA sprach unter anderem über die Gefahr durch Wirbelstürme in den USA, vor denen die Gebäude der Bevölkerung bislang nur mäßig geschützt sind. In den meisten Staaten der USA sind zwar minimale Standards für Häuser zum Schutz vor solchen Stürmen festgelegt, letztendlich liegt die Entscheidung darüber aber bei den einzelnen Gemeinden. Diese stehen nun also vor zwei starken Lobbys: Eigentümer, die mit möglichst geringen Kosten bauen möchten und Versicherungen, die strengere Standards fordern.  

Simmons erörterte zwei Strategien: Einerseits können Menschen angehalten werden höhere Standards zu beachten, andererseits können durch bessere Informationen Anreize gesetzt werden freiwillig nach höheren Standards zu bauen – sofern das Einkommen es erlaubt. Hier sind für Simmons die Sozialwissenschaftler und speziell die Ökonomen gefragt, Argumente für entsprechende Politikinstrumente zu liefern, die letztendlich dabei beitragen Gemeinschaften oder Gemeinden besser zu schützen.  

Weblink zum National Institute for Risk & Resilience, University of Oklahoma:
http://risk.ou.edu/

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