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Umweltrat SRU: Kohleausstieg in drei Phasen

02.10.2017 - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen SRU hat sich für einen vollständigen Ausstieg aus der Kohleverstromung innerhalb von 20 Jahren ausgesprochen. Die bevorstehende Legislaturperiode biete die letzte Chance, die Weichen für eine angemessene Umsetzung der Pariser Klimaziele in Deutschland zu stellen, so das Gremium dem auch Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) angehört.

In seinem Gutachten schlägt der SRU einen Ausstieg in drei Phasen vor: Bis zum Jahr 2020 sollen die emissionsintensivsten Kraftwerke vom Netz gehen. Auf dieser Basis könnten modernere Anlagen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und zur Erhaltung von Arbeitsplätzen bis etwa 2030 mit verminderter Auslastung weiterlaufen. In den 2030er-Jahren sollten dann auch diese Kraftwerke stillgelegt werden. Hierfür müsse die Bundesregierung jetzt den Rahmen festlegen.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berät die Bundesregierung seit nahezu 45 Jahren in Fragen der Umweltpolitik. Mitglieder des Rats sind Claudia Hornberg von der Universität Bielefeld, Manfred Niekisch von der Goethe-Universität und dem Zoologischen Garten Frankfurt, Christian Calliess, Freie Universität Berlin, Claudia Kemfert, Hertie School of Governance und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Wolfgang Lucht von der Humboldt-Universität zu Berlin und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Lamia Messari-Becker von der Universität Siegen und Vera Susanne Rotter von der Technischen Universität Berlin. 

Weblink zur vollständigen Pressemitteilung des SRU: https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016_2020/2017_10_Nr_34_Kohleausstieg.html?nn=9726460

Weblink zur Stellungnahme des SRU „Kohleausstieg jetzt einleiten“: https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2016_2020/2017_10_Stellungnahme_Kohleausstieg.html?nn=9726460

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