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Schlacke und Edenhofer leiten Lenkungskreis der „Wissenschaftsplattform Klimaschutz“ der Bundesregierung

22.11.2019 - Die Bundesregierung holt sich für den Klimaschutzplan 2050 wissenschaftliche Begleitung. Die „Wissenschaftsplattform Klimaschutz“ wird von einem Lenkungskreis mit Vertretern herausragender Forschungseinrichtungen gesteuert. Diese haben die Juristin Sabine Schlacke von der Universität Münster und den Ökonomen Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change als Vorsitzende des Lenkungskreises gewählt. Die Plattform soll als Stimme der Wissenschaft die Regierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der deutschen Klimastrategie beraten und zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Wichtig dabei: sie ist unabhängig und kann eigeninitiativ handeln.
Schlacke und Edenhofer leiten Lenkungskreis der „Wissenschaftsplattform Klimaschutz“ der Bundesregierung

Sabine Schlacke und Ottmar Edenhofer sind Vorsitzende des Lenkungskreises der Wissenschaftsplattform Klimaschutz. Fotos: WWU – Benedikt Weischer; photothek

Die Wissenschaftsplattform wird auch die Umsetzung des so genannten Klimapakets der Bundesregierung genau beobachten und kann jederzeit Vorschläge für dessen Verbesserung machen. Ziel ist die sektorenübergreifende Reduktion des Ausstoßes von CO2 – vom Strom bis zum Verkehr bis hin zu den Gebäuden und der Landwirtschaft. Denn nur die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen kann, weltweit und in Deutschland, Risiken wie Extremwetterereignisse begrenzen und unser Klima wirksam stabilisieren. Es geht der Wissenschaftsplattform vor allem um die Evaluation von Maßnahmen und Empfehlungen für die Praxis.

Die Mitglieder des Lenkungskreises wurden vom Bundesministerium für Umwelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählt und haben eine Amtszeit von drei Jahren. Berufen worden sind neben Schlacke und Edenhofer der Betriebswirtschaftler Timo Busch von der Universität Hamburg mit Schwerpunkt Finanzmärkte; die Soziologin Anita Engels von der Universität Hamburg; der Maschinenbauingenieur Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie; der Ingenieur Felix Matthes, Forschungskoordinator Energie und Klimaschutz des Öko-Instituts Freiburg; die Volkswirtschaftlerin Karen Pittel von der Universität München, Direktorin des Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen des ifo Instituts; der Soziologe Ortwin Renn von der Universität Stuttgart, Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung / Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam.

Weblink zur Wissenschaftsplattform: https://www.bmu.de/pressemitteilung/wissenschaft-und-technik-im-einsatz-fuer-den-klimaschutz/

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