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Schellnhuber spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

23.1.2015 - Das Weltwirtschaftsforum in Davos, das alljährlich Hunderte Staatenlenker und Wirtschaftsführer versammelt, hat den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung als Redner eingeladen. Er nahm an einem Podium zu Klimarisiken teil, zusammen mit dem Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Präsidenten der internationalen Rating-Agentur Standard & Poor’s, und der Präsidentin der Rockefeller Stiftung. Im Publikum befanden sich Wissenschaftler wie Naomi Oreskes von der US-Universität Harvard und Entscheidungsträger wie Christiana Figueres vom UNFCCC.
Schellnhuber spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Der Klimawandel steht weit oben auf der Karte der miteinander verbundenen globalen Risiken des Weltwirtschaftsforums (siehe Weblink zum Risiko-Report 2015)

"Die Risiken ungebremsten Klimawandels - von Wetterextremen bis zu regionaler Wasserknappheit - sind zentral für den in Davos diskutierten 'neuen globalen Kontext'“, sagte Schellnhuber. „Der Wärmerekord 2014 ist eine neue Normalität, er ist unbedeutend im Vergleich zu den Rekorden, die wir mit dem Ausstoß von mehr und mehr Treibhausgasen bereits heute in das Erdsystem einprogrammieren. Dieses Jahr nun bietet eine einzigartige Chance für Entscheidungsträger, sei es beim G7-Gipfel oder bei der Welt-Klimakonferenz in Paris, den Kurs der Menschheitsgeschichte zu steuern - in die eine oder die andere Richtung."

In sieben Veranstaltungen wurde in Davos auch eine neue Studie zu den planetaren Grenzen vorgestellt, die kürzlich in der Fachzeitschrift Science von 18 Wissenschaftlern publiziert wurde, darunter zwei vom PIK. Auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums veröffentlichte Daniel Klingenfeld, Leiter Stab des Direktors am PIK, einen Blogbeitrag zum Zusammenhang zwischen Klimawandel und Armutsbekämpfung.

 

Weblink zum Blogbeitrag für das Weltwirtschaftsforum

Weblink zur Studie über die planetaren Grenzen

Weblink zum Bericht über globale Risiken 2015 des Weltwirtschaftsforums

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