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Rockström spricht im Auswärtigen Amt vor zentralasiatischen Ministern

29.02.2020 - Dem Klimawandel durch verstärkte regionale Zusammenarbeit begegnen - das ist das Ziel der jetzt vom Auswärtigen Amt gestarteten Initiative "Green Central Asia". Sie gründet auf der Überzeugung, dass Klimaschutz und Sicherheit zwei Seiten derselben Medaille sind. PIK-Direktor Johan Rockström sprach in seiner Rede über die Verwundbarkeit Zentralasiens und insbesondere Afghanistans gegenüber dem Klimawandel, sowie über die Bedeutung der Wissenschaft für die Vertiefung des Verständnisses von Klima.
Rockström spricht im Auswärtigen Amt vor zentralasiatischen Ministern

„Eines der größten Probleme für die zentralasiatischen Länder ist das Wasser" - Johan Rockström im Auswärtigen Amt. Foto: Jan Rottler

"Eines der größten Themen der zentralasiatischen Länder ist das Wasser", erklärt Rockström. Der gegenwärtige und zukünftige Zustand der Gletscher des Tienschan-Gebirges, die als "Wasserturm" Zentralasiens bekannt sind, wird für die künftige Entwicklung der Länder entscheidend sein. Das liegt auch daran, dass sie einen erheblichen Anteil ihrer Elektrizität durch Wasserkraft erzeugen. Die Gebirgsgletscher gehen jedoch aufgrund von Temperatur- und Niederschlagsveränderungen in der Region zurück.

Die Konferenz wurde vom Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Heiko Maas, und dem Hohen Vertreter der Europäischen Union, S.E. Josep Borrell, eröffnet. Das Auswärtige Amt richtete die hochrangige Veranstaltung zur Gründung der Initiative "Green Central Asia" aus, einer regionalen Initiative zu Klima und Sicherheit in Zentralasien und Afghanistan. Deren Ziel ist es, einen Dialog in der Region über den Klimawandel und die damit verbundenen Risiken zu unterstützen, um die regionale Zusammenarbeit zwischen den sechs beteiligten Ländern zu fördern. Darüber hinaus wird "Green Central Asia" einen besseren Zugang zu Informationen und Risikoanalysen schaffen, wodurch die Länder in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen des Klimawandels genauer einzuschätzen und Präventivmaßnahmen zu ergreifen.

Während der Konferenz unterzeichneten Deutschland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan sowie Afghanistan eine Gemeinsame Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Bereich Klima und Sicherheit in Zentralasien und Afghanistan im Rahmen der Initiative "Green Central Asia".

Beide PIK-Direktoren, Johan Rockström und Ottmar Edenhofer, sprachen bereits auf der ersten Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz im Juni 2019, die ebenfalls vom Auswärtigen Amt veranstaltet wurde.


Weblink zur Homepage der Initiative "Green Central Asia": https://green-central-asia.net/

Weitere Informationen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/klima/konferenz-green-central-asia/2296344

Weblink zu Informationen über die Berlin Climate and Security Conference 2019: https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/nachrichten/klimaschutz-und-frieden-sind-zwei-seiten-einer-medaille-die-berliner-klima-und-sicherheitskonferenz?set_language=de

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