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Research Days: Potsdam nach Paris

28.01.2016 - Alle Mitarbeiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung trafen sich diese Woche, um sich über laufende und zukünftige Forschung auszutauschen - und über die Ergebnisse der Klimakonferenz COP21 in Paris. Die sogenannten Research Days bieten jedes Jahr die Möglichkeit, die verschiedenen wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts zu präsentieren und kommende Herausforderungen zu diskutieren.
Research Days: Potsdam nach Paris

Jedes Jahr versammeln sich die Mitarbeiter des Instituts für einen intensiven Austausch. (Foto: PIK)

Die Themen reichten von der neuesten Forschung zu Strategien zur Begrenzung des Klimawandels über neue Ansätze zur Modellierung komplexer dynamischer Systeme bis zur Visualisierung riesiger Datenmengen für die Klimakommunikation. PIK´s Chefökonom Ottmar Edenhofer sprach über das Abkommen von Paris und die Renaissance der Kohle; er betonte, es brauche mehr internationale Kooperation und ambitioniertere Maßnahmen zur Reduktion von CO2, wenn man die Zwei-Grad-Grenze einhalten wolle.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Treffens lag in den Herausforderungen und Chancen für die Forschung zu Klimawandel und Gesundheit, vorgetragen von Rainer Sauerborn vom Institute for Public Health an der Universität Heidelberg. Er hob die zahlreichen offenen Forschungsfelder in diesem Bereich hervor, die in künftigen wissenschaftlichen Kooperationen interdisziplinär angepackt werden müssten, und seine Keynote führte zu einer lebhaften Debatte.

PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber zeigte sich erfreut über die herausragenden Leistungen des Instituts. Mit einer steigenden Anzahl von ISI-Publikationen und einer exponentiell wachsenden Zahl von Zitierungen war das Jahr 2015 wissenschaftlich außerordentlich erfolgreich. Gekrönt wurde es von dem vielversprechenden Abkommen von Paris.

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