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Potsdamer Klimawissenschaftler erhält Milutin Milankovitch Medaille der EGU

Potsdam, 21.04.05


Martin Claußen, Klimatologe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor an der Universität Potsdam, wird von der European Geophysical Union (EGU) mit der Milutin Milankovitch Medaille ausgezeichnet. Diesen renommierten Preis erhält Claußen für seine Pionierarbeit mit interaktiv gekoppelten Atmosphäre-Biom Modellen und Erdsystem-Modellen von mittlerer Komplexität zur Untersuchung der Rolle der Vegetationsdynamik im Paläoklima.

Claußen verknüpfte Modelle der Atmosphärendynamik und Vegetation und war damit der Erste, der explizit die Charney-Rückkopplung von Wüste und Albedo in einem interaktiven gekoppelten Atmosphäre-Biom-Modell simulierte. Damit konnte Claußen zeigen, dass das Zusammenspiel zwischen Atmosphäre und Vegetation einer der wichtigsten Prozesse bei früheren klimatischen Veränderungen in Nordafrika ist, insbesondere bei Ausbreitung und Rückzug der Sahara während der Eiszeitzyklen. Einer seiner international viel beachteten Erfolge war die Simulation der "grünen Sahara" im frühen Holozän.

Martin Claußen wirkt als aktives Mitglied an mehreren wissenschaftlichen Komitees des Internationalen Geosphäre-Biosphäre-Programms mit und ist Präsident der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft. Dort setzte er sich für den Dialog zwischen Klimamodellierern und Paläoklimatologen ein.

Die Preisverleihung findet am 26. April auf der EGU-Konferenz in Wien statt.

Die EGU-Pressemitteilung ist auf der Internetseite der European Geosciences Union abrufbar unter:
http://www.copernicus.org/EGU/awards/medallists/_2005/milutin_milankovic.html

Weitere Informationen zu Martin Claußen finden Sie unter:
http://www.pik-potsdam.de/~claussen/

Kontakt:
Prof. Dr. Martin Claußen, E-Mail martin.claussen@pik-potsdam.de, Tel. 0331/288-2522
Sekretariat: Johann Grüneweg, E-Mail johann.grueneweg@pik-potsdam.de, Tel. 0331/288-2532

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