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Planetaren Grenzen: Internationale Konferenz in Berlin

24.04.2017 - Unter dem Titel “Making the Planetary Boundaries Concept Work” diskutieren diese Woche in Berlin mehr als 400 Wissenschaftler und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Konzept der Planetaren Grenzen. Die Belastung der Umwelt nimmt weltweit rapide zu, mit steigenden Risiken für die nachhaltige Entwicklung. Um kommenden Generationen ein Leben in Würde und Frieden zu ermöglichen, sollte die Menschheit innerhalb jenes sicheren Bereiches operieren, der durch die Planetaren Grenzen umschrieben wird. Zu den Hauptrednern der Konferenz gehören Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Henrich Bottermann, sowie Johan Rockström, Direktor des Stockholm Resilience Centre.

Die zweitägige Konferenz vom 24.-25. April wird organisiert von der Berliner Denkfabrik Adelphi, dem Stockholm Environment Institute (SEI), und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). „Wissenschaftler beobachten überall auf der Welt Veränderungen. Nicht nur bezogen auf das Klima, sondern auch auf die Biosphäre, die Ozeane, Verschmutzung insgesamt. Das Konzept der Planetaren Grenzen beschreibt auf wissenschaftlicher Grundlage, an welche Grenzen wir uns bei Eingriffen in die Umwelt  halten sollten, um nicht auf gefährliches Terrain zu geraten – gefährlich für das Wohlergehen unserer Gesellschaften, unserer Zivilisation“, sagt Wolfgang Lucht, Ko-Vorsitzender des Forschungsbereichs „Erdsystemanalyse“ am PIK und ebenso einer der Hauptredner auf der Konferenz. Dieter Gerten und Holger Hoff vom PIK werden außerdem Workshops leiten.

Ausgerichtet vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt (UBA) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), legt die Konferenz ihren Schwerpunkt auf die Bedeutung des Konzepts der Planetaren Grenzen für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Schlüsselfragen werden sein: Wie kann das international anerkannte Konzept noch weiter  wissenschaftlich untermauert werden? Wie kann es in die nationale Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik eingebracht werden? Welche Möglichkeiten eröffnet das Konzept für technische, wirtschaftliche und soziale Innovationen, für geschäftliches Risiko- und Umweltmanagement, für Umweltbildung und -kommunikation?

Making the Planetary Boundaries Concept Work, 24-25. April 2017
Weblink zum Programm der Konferenz und weitere Informationen:
https://pb-conference2017.de/

Um die Konferenz breiter zugänglich zu machen, werden die Plenarsitzungen am 24. und 25. April im Livestream übertragen: 
https://pb-conference2017.de/live-stream

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