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Klimawandel und Bundestagswahlkampf

Am Wochenende hat Hurrikan Irma den US-Bundesstaat Florida getroffen. Im Bundestagswahlkampf in Deutschland ist der Klimawandel derweil kaum ein Thema. Hierzu hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ein Statement des Direktors Hans Joachim Schellnhuber veröffentlicht:
Klimawandel und Bundestagswahlkampf

Am 24.September findet die Bundestagswahl statt. Foto: Thinkstock

"Das Jahr 2017 zeigt uns auf bitterste Weise, warum die Wissenschaft seit Jahrzehnten vor dem Klimachaos warnt: Die Elemente Feuer, Wasser und Luft wenden sich nun gegen uns, weil wir den Planeten aus dem Gleichgewicht bringen. Harvey und Irma haben viele zornige Geschwister, welche darauf warten, die Menschheit heimzusuchen. Und über Andalusien und Sizilien könnte noch in diesem Jahrhundert die Sahara nach Europa eindringen."

"Obwohl in Deutschland - anders als in den USA - die Politik den menschgemachten Klimawandel nicht offiziell leugnet, wird das Thema im aktuellen Wahlkampf nahezu völlig ausgeblendet. Hingegen häufen sich unnötige Bekenntnisse zu den Geschäftsmodellen von gestern - Dieselantrieb, Kohleverstromung, industrielle Landwirtschaft -, welche den Klimaschutz für ein sicheres Morgen blockieren und die ohne Subventionen nicht einmal wettbewerbsfähig wären. Statt weiterhin Unsummen für den Stillstand zu verbrennen, sollte die nächste Bundesregierung massiv in die nachhaltige Modernisierung unserer Gesellschaft investieren."

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