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Erneut PIK-Wissenschaftlerin auf Professur berufen

05.06.2015 - Die Technische Universität München (TUM) hat Anja Rammig, langjährige Wissenschaftlerin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), auf eine Professur für "Land Surface-Atmosphere Interactions" am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt berufen. Damit gehört Rammig zu einer wachsenden Zahl von Professuren, die PIK-Wissenschaftler innehaben oder auf die sie vom PIK wechseln – dies spiegelt die hohe wissenschaftliche Anerkennung der am Institut geleisteten Arbeit.
Erneut PIK-Wissenschaftlerin auf Professur berufen

Anja Rammig (Foto: privat)

Anja Rammig hat am PIK sieben Jahre zum Einfluss des Klimawandels auf Ökosysteme und zu Auswirkungen von Extremwetterereignissen auf die Vegetation geforscht. Anhand modellgestützter Analysen in Kombination mit Beobachtungsdaten untersuchte sie mögliche Änderungen der Ökosystemstabilität und Rückkopplungen zur Atmosphäre. Zu ihrer Arbeit zählte unter anderem eine Abschätzung des Risikos für ein großflächiges Absterben des Amazonasregenwaldes und die Möglichkeit für das Auftreten eines sogenannten Kipppunktes im Rahmen einer Studie für die Weltbank. Auch in ihrer neuen Position wird Rammig die Auswirkungen von sich ändernden Temperaturen, Niederschlag, atmosphärischer CO2‐Konzentration und menschlicher Aktivität auf Prozesse in Ökosystemen und mögliche Rückkopplungen zu regionalen Klimaverhältnissen abschätzen. Dazu möchte sie neue Modelle entwickeln, die zum Beispiel Nährstoffkreisläufe, Biodiversität und die Interaktion von Ökosystem und Atmosphäre besser darstellen.

Rammig tritt eine W2 Tenure Track-Professur an. Tenure Track-Professuren sind zunächst befristet, nach sechs Jahren müssen sich die Professoren einer Begutachtung stellen. Mit dem erst vor wenigen Jahren eingeführten Modell bietet die TUM jungen und internationalen Wissenschaftlern langfristige Perspektiven.

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