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Orden der Aufgehenden Sonne: Japan ehrt Schellnhuber

27/02/2020 - In einer feierlichen Zeremonie in der japanischen Botschaft in Berlin ist Hans Joachim Schellnhuber, PIK Direktor Emeritus, mit der ältesten nationalen Auszeichnung Japans geehrt worden. Der hochrangige "Orden der aufgehenden Sonne am Halsband, mit goldenen Strahlen" wurde ihm im Namen des japanischen Kaisers vom japanischen Botschafter, Seiner Exzellenz Takeshi Yagi, für Schellnhubers herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Klimawissenschaft und des Umweltschutzes verliehen. Die berühmte Auszeichnung geht auf das Meiji-Reich im späten 19. Jahrhundert zurück - Ausländern wird der Orden erst seit den 1980er Jahren verliehen.
Orden der Aufgehenden Sonne: Japan ehrt Schellnhuber

Hohe Ehrung für Hans Joachim Schellnhuber. Foto: Batier

Der Orden hat die Form einer aufgehenden Sonne mit Strahlenbündeln als Symbol für die japanische Nationalflagge "hi no maru", die eine rote Sonnenscheibe auf weißem Grund zeigt. Der aufgehenden Sonne wird eine besondere Kraft zugeschrieben, so soll der Orden für Mut und Entschlossenheit stehen. Die feierliche Verleihung dieses wichtigen japanischen Ordens an Hans Joachim Schellnhuber fand im Rahmen eines Symposiums statt, mit Beiträgen des Botschafters von Japan, Schellnhubers selbst sowie weiterer ausgewählter Diskutanten wie PIK-Direktor Johan Rockström und Experten des Japanischen Instituts für globale Umweltstrategien (IGES). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es Japan und Deutschland gelingen kann, eine führende Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 einzunehmen.

Schellnhuber steht bereits seit vielen Jahren in einem intensiven Austausch mit wichtigen Akteuren aus Politik und Wissenschaft Japans. Im Jahr 2017 erhielt er die wichtigste internationale Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung, den japanischen Blue Planet Prize, in Anerkennung seiner historischen Leistungen in der wissenschaftlichen Forschung und deren Anwendung, die zur Lösung globaler Umweltprobleme beigetragen haben.

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