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Lucht bei Treffen aller Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU

04.06.2019 - Die CDU/CSU hat Diskussionsbedarf beim Thema Klimawandel: Zur zweitägigen Konferenz aller Fraktionsvorsitzender – von den Landtagen aller Bundesländer über den Bundestag bis zum Europäischen Parlament – diese Woche in Weimar hatte die Union sich als Experten Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Patrick Graichen von der Agora Energiewende eingeladen. Thema waren die Risiken der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung, von Extremwetter bis zu den Auswirkungen auf unsere Landschaften, sowie die Möglichkeiten für eine wirksame Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen. An der Konferenz nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder teil.
Lucht bei Treffen aller Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU

Wolfgang Lucht. Foto: PIK

"Die Emissionen sinken auch bei uns noch immer deutlich zu langsam. "Ohne einen grundlegenden Kurswechsel würde das Hitzejahr 2018 in nur 20 Jahren ein völlig normales Jahr sein, in 40 Jahren sogar ein kühles Jahr. Der Klimawandel ist real und die Zeit zu Handeln jetzt“, sagte nach dem Treffen Wolfgang Lucht. Er war als Vertreter des PIK dort, ist zugleich aber auch Mitglied des Sachverständigenrats Umweltfragen der Bundesregierung, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, und aktiv bei #ScientistsForFuture. „Die Proteste für mehr Klimaschutz zeigen, dass auch in der Bevölkerung die Bereitschaft zu einem grundlegenden Kurswechsel wächst. Und es geht nicht nur um das Klima, auch die trotz vieler wichtiger Erfolge voranschreitende Vergiftung und Zerstörung der natürlichen Umwelt sollte beendet werden. Die Botschaften der Wissenschaft fordern hier zu strategischem Mut heraus. Eine klima- und umweltfreundliche Erneuerung der Infrastruktur Deutschlands kann ein Motor für die Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit in den nächsten 30 Jahren werden.“

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