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Klimagesetz der EU Kommission ist "wichtiger Schritt" - aber jetzt ist ein umfassender CO2-Preis nötig: Edenhofer

Heute hat die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. Dazu hat Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, ein Statement veröffentlicht.
Klimagesetz der EU Kommission ist "wichtiger Schritt" - aber jetzt ist ein umfassender CO2-Preis nötig: Edenhofer

Ottmar Edenhofer. Foto: Photothek

"Um zur Stabilisierung des Klimas beizutragen, schlägt die Europäische Kommission jetzt ein Klimagesetz vor. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - für die Sicherung nachhaltigen Wohlstands ist es an der Zeit, nicht mehr herum trippeln, sondern sich in Bewegung zu setzen. Es genügt aber nicht, die richtigen Ziele zu setzen. Wir brauchen klar definierte Wege und kurzfristige Einstiegspunkte, um die Ziele tatsächlich zu erreichen. Aus ökonomischer Sicht ist eine klug gemachte und umfassende CO2-Bepreisung die effizienteste und sozial gerechte Maßnahme für eine sichere Klimazukunft. Die EU sollte das jetzt angehen, wenn sie den Ausstoß von Treibhausgasen substanziell senken möchte. Ein fairer Preis auf CO2-Emissionen könnte helfen, mit Mechanismen wie Kompensationsregeln und Lastenteilung die EU-Mitgliedsstaaten zu einigen und zugleich ihre Verschiedenheit zu berücksichtigen. Das könnte der nächste Schritt sein."

Weblink zum ergänzenden Statement von Brigitte Knopf vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (gemeinsam gegründet von Stiftung Mercator und dem Potsdam Institute): https://www.mcc-berlin.net/de/news/meldungen/meldungen-detail/article/jetzt_besteht_hoffnung_dass_sich_in_europa_wirklich_was_tut.html

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