Sie sind hier: Startseite Aktuelles Nachrichten Große Klimawissenschaftskonferenz in Paris

Große Klimawissenschaftskonferenz in Paris

10.07.2015 - Tausende Klimaforscher, Ökonomen und andere Experten sind diese Woche in Paris für die Konferenz „Our Common Future Under Climate Change”, darunter zahlreiche Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Konferenz ist das größte Treffen von hochrangigen Experten als Wegbereiter der Klimaverhandlungen im Dezember, die den neuesten Stand der Wissenschaft zusammentragen für faktenbasierte Entscheidungen.
Große Klimawissenschaftskonferenz in Paris

Ricarda Winkelmann erläutert die neuesten Erkenntnisse der Forschung in Paris. (Foto: Standbild vom Video der Präsentation auf YouTube)

Ottmar Edenhofer, Chefökonom des PIK, gehörte am Donnerstag zu den Hauptrednern mit seinem Beitrag „A Map of the Solutions Space: Mitigation”, in dem er unter anderem den Zusammenhang von klimapolitischen Maßnahmen und dem Kampf gegen Armut erläuterte und über ein Wachstum der Kohlenstoffemissionen durch billige Kohle sprach. Mit ihm sprachen Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA) und weitere herausragende Experten. Edenhofer nahm auch an weiteren Podien zu Kohlenstoffsteuern und der Zwei Grad Grenze teil.

Unter den vielen weiteren PIK-Wissenschaftlern vor Ort waren unter anderem Stefan Rahmstorf mit einer Präsentation zur Verlangsamung der atlantischen Umwälzzirkulation oder Christoph Müller zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, um nur einige zu nennen. Ricarda Winkelmann sprach auf der Hauptbühne über zukünftige Folgen des Klimawandels und den Kipppunkt Antarktis.

Heute spricht PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber auf einem Podium mit unter anderem Rachel Kyte von der Weltbank, nach Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Zur Eröffnung des letzten Konferenztages werden kollektive Aktionen und umspannende Lösungen beraten.

Weblink zu Our Common Future Under Climate Change

Artikelaktionen

Contact PR

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die PIK-Pressestelle:
Tel.: +49 (0) 331 288 2507
E-Mail: presse(at)pik-potsdam.de

Möchten Sie unsere Nachrichten per RSS Feed abonnieren?
RSS Feed rss feed