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Girls'Day: Schülerinnen tauchen am PIK in die Welt der Klimaforschung ein

10.04.2019 – Im Rahmen des Mädchen-Zukunftstages „Girls'Day“ sind am 28. März 2019 bundeweit rund 100.000 Schülerinnen dem Motto „Tschüss, Klischees!“ gefolgt, um neue Karriereperspektiven in MINT-Fächern zu erkunden. Unter ihnen auch Schülerinnen aus der Region, die sich über den Arbeitsalltag von Wissenschaftlerinnen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) informiert haben.
Girls'Day: Schülerinnen tauchen am PIK in die Welt der Klimaforschung ein

Keine leichte Aufgabe: Girls'Day-Teilnehmerinnen simulieren UN-Klimaverhandlungen. Foto: PIK

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde gab PIK-Physikerin Levke Caesar den Schülerinnen einen ersten Einblick in die Geschichte des Instituts und seines Aufgabenspektrums. Im Anschluss führte ihr Weg über den Telegrafenberg zur "Wetterküche". Die von Schülerinnen und Schülern konzipierte interaktive Ausstellung bietet jungen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend zu den Themen Wetter und Klima zu informieren.

In der anschließenden Diskussionsrunde stellten die PIK-Wissenschaftlerinnen Levke Caesar und Christina Roolfs ihre Forschung zur Abschwächung des Golfstroms bzw. zur Energiewende und Emissionsbepreisung vor. Darüber hinaus beantworteten sie Fragen zu ihren Karrierewegen, den Herausforderungen und Vorurteilen, denen sie in ihrem Berufsleben begegnet sind. Sie gaben den Schülerinnen hilfreiche Tipps und Ermutigungen, wie sie selbstbewusst ihre Ziele erreichen können. Mit diesen neuen Eindrücken im Gepäck nahmen die Mädchen zum Abschluss die Rolle von Klima-Unterhändlerinnen in einer simulierten Klimakonferenz ein. Dabei konnten sie die Komplexität der Aufgabe, ein globales Klimaabkommen auszuhandeln, selbst hautnah erfahren.

Der Girls'Day ist das weltweit größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und zählt seit Start im Jahr 2001 etwa 1,9 Millionen Teilnehmerinnen. Das Ziel ist es, bei Mädchen ein stärkeres Interesse für Berufsfelder zu wecken, in denen Frauen noch immer unterrepräsentiert sind. Der Girls'Day wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Weblink zum Girls’Day: https://www.girls-day.de/

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