Sie sind hier: Startseite Aktuelles Nachrichten Forscher zu Fridays for Future: „Die Schüler haben recht: es ist dringend“

Forscher zu Fridays for Future: „Die Schüler haben recht: es ist dringend“

14.03.2019 - In Deutschland und weltweit demonstrieren bei den Fridays for Future Schülerinnen und Schüler für wirksamen Klimaschutz. Tatsächlich zeigt die Forschung seit Langem, dass die Risiken und die Kosten steigen, je länger nichts getan wird zur Begrenzung der globalen Erwärmung. Hierauf weisen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aus Anlass der Diskussion über die Proteste von Schülern und Studierenden öffentlich hin. Gemeinsam mit Vertretern anderer Institute werden mehrere Forschende des PIK an diesem Freitag im Berliner Museum für Naturkunde mit Schülern über den Klimawandel diskutieren. PIK Direktor Emeritus Hans Joachim Schellnhuber ist als Redner zur Berliner Demonstration der Schüler eingeladen worden. Wie Schellnhuber sind auch zahlreiche weitere PIK-Forscher wie etwa Stefan Rahmstorf oder Wolfgang Lucht Unterzeichner der Stellungnahme „Scientists for Future“.
Forscher zu Fridays for Future: „Die Schüler haben recht: es ist dringend“

Fridays for Future Demo von Schülern und Studierenden in Berlin. Foto: Jörg Farys/Fridays for Future, CC BY 2.0

"Zurzeit demonstrieren regelmäßig viele junge Menschen für Klimaschutz und den Er­halt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Als Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler erklären wir auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: Diese Anliegen sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus", heißt es in der Stellungnahme "Scientists for Future", die mittlerweile von mehr als 19.000 Forschenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterzeichnet wurde. 

„Wir sind schon mitten drin im Klimawandel“, sagte PIK-Direktor Ottmar Edenhofer, der auch Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin ist, der BILD am Sonntag. „Die protestierenden Schüler haben recht: Es ist dringend. Wir müssen bis 2030 die Klimawende schaffen. Sonst hat das Folgen für Jahrhunderte. Es geht um Generationengerechtigkeit. Wir Erwachsenen sind verantwortlich für das Problem, wir müssen es lösen.“ Am Potsdam-Institut wird an solchen Lösungsansätzen geforscht.

Auch in anderen Medien äußerten sich PIK-Experten: Hans Joachim Schellnhuber war Studiogast bei RBB24 am Abend, Stefan Rahmstorf sprach etwa auf Radioeins über die Schüler-Proteste und die Stellungnahme der Forschenden.


Weblink und mehr Informationen zu Fridays for Future: https://fridaysforfuture.de/

Weblink und mehr Informationen zu Scientists for Future: https://www.scientists4future.org/stellungnahme/

Weblink zur Diskussionsveranstaltung im Berliner Museum für Naturkunde: https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/press/press-releases/berliner-naturkundemuseum-future

Weblink: Klimaplan für Deutschland und Europa - Ökonomen schlagen CO2-Preisreform vor:
https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/klimaplan-fuer-deutschland-oekonomen-schlagen-co2-preisreform-vor

Artikelaktionen

Contact PR

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die PIK-Pressestelle:
Tel.: +49 (0) 331 288 2507
E-Mail: presse(at)pik-potsdam.de

Möchten Sie unsere Nachrichten per RSS Feed abonnieren?
RSS Feed rss feed