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Ein Sommer der Extreme – PIK-Experten in den Medien

26.07.2018 – Derzeit scheint es als würde jeder über das Wetter sprechen. Extreme Hitze in Deutschland und Europa, Waldbrände in Schweden, Griechenland und Kalifornien. Von Japan bis in die Arktis – die Nordhalbkugel erlebt derzeit eine Hitzewelle. Zahlreiche Medien kamen für eine Einschätzung der derzeitigen Lage vor dem Hintergrund des Klimawandels auf Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zu.
Ein Sommer der Extreme – PIK-Experten in den Medien

Peter Hoffmann im Gespräch über Wetterextreme und Klimawandel im RBB Fernsehen. Foto: Screenshot

Grundsätzlich gebe es immer wieder Hitzewellen in Teilen der Erde, die gegenwärtige Hitze auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel sei dagegen äußerst ungewöhnlich, sagte Anders Levermann der internationalen Nachrichtenagentur Agence France-Press (AFP). Die vergangenen drei Jahre waren global die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, bei ungebremstem Klimawandel werden extreme Episoden wie derzeit wohl noch häufiger vorkommen, so Levermann. Der AFP-Bericht wurde von Medien quer durch Frankreich und im spanischsprachigen Raum aufgegriffen, auch in Deutschland.

Wir sind bereits mitten im Klimawandel, betonte Fred Hattermann gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa. Medien wie Spiegel Online, FAZ, Focus oder die Rheinische Post berichteten zum Thema ebenso wie Radiosender wie WDR5. Seit Beginn der industriellen Revolution hat sich Deutschland im Mittel bereits um 1,4°C erwärmt, sagte Hattermann. Das beeinflusst die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen oder extremen Regenfällen mit Überflutungen. Wärmere Temperaturen sind auch für die Landwirtschaft eine große Herausfoderung, die sich erheblich auf Ernten auswirken können. Darüber sprach Hattermann auch in den internationalen Nachrichten der Deutschen Welle.

Peter Hoffmann war Studiogast beim RBB Fernsehen und kommentierte in Brandenburg Aktuell und einer darauf folgenden Sondersendung wie sich die globale Erwämung auf Extremereignisse im Sommer auswirken kann – von der aktuellen Hitzewelle bis zu Starkregenfällen wie im Jahr zuvor. Darüber sprach er auch mit Zeitungen wie Berliner Morgenpost, Potsdamer Neueste Nachrichten oder der Agentur RiaNovosti. Ein extremer Sommer wie dieser könne 2050 bereits Normalität sein, so Hoffmann.  

Mit der Kleinen Zeitung in Österreich  und NDR2 Radio in Deutschland sprach Kirsten Thonicke über die Waldbrände in Schweden und Griechenland. Gerade in mediterranen Ländern treten Waldbrände zwar häufig auf, in Ländern wie Schweden sind sie jedoch für gewöhnlich nicht so schwerwiegend, so Thonicke. Mit dem Klimawandel werden Extreme jedoch wahrscheinlicher, so dass Risiken auch in Regionen steigen, die bislang noch nicht so stark betroffen waren.

Stefan Rahmstorf sprach mit dem Südkurier und dem Tagesspiegel über Rekordhitze in Deutschland und in anderen Teilen der Welt, etwa den USA. Bereits vor ein paar Wochen hatte er Medien eine Einordnung gegeben zur Hitzewelle in Kalifornien und den starken Regenfällen in Japan, was etwa in Süddeutscher Zeitung oder PNN aufgegriffen wurde. Durch die Erderwärmung seien häufigere und schlimmere Hitzewellen und Extremniederschläge physikalisch zu erwarten.  

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