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Dinosaurier, ein Klima-Archiv zum Anfassen und eine Zeitmaschine – voller Einsatz für die Klügste Nacht

29.06.2017 - Es stimmte einfach alles: ein lauer Sommerabend, tausende Gäste und offene Türen zu architektonischen Schönheiten, die letztes Wochenende Einblicke in die Ergebnisse und Methoden ihrer Spitzenforschung ermöglichten. Am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) konnten Besucher bei der Langen Nacht der Wissenschaften alles über den Klimawandel erfahren durch Führungen, Vorträge und Gespräche mit Experten.
Dinosaurier, ein Klima-Archiv zum Anfassen und eine Zeitmaschine – voller Einsatz für die Klügste Nacht

Beim Meereszirkulationsexperiment konnten junge Forscher nicht nur Erkenntnisse, sondern auch Preise gewinnen. (Foto: PIK)

Neu wurde in diesem Jahr eine Klima-Zeitmaschine vorgestellt, mit der Interessierte Jahrtausende in die Vergangenheit reisen und einen Meteoriteneinschlag erleben konnten. Gleich daneben zeigten Wissenschaftler, wie Daten zur Klimageschichte aus Tropfsteinen gewonnen werden. Neu war auch der Film „Eine kurze Geschichte der CO2 Emissionen“, den das PIK in Zusammenarbeit mit der FH Potsdam entwickelt hat.

In den wie jedes Jahr sehr beliebten Vorträgen in der großen Kuppel ging es diesmal unter anderem um die Frage, wie Klimawandel und Konflikte zusammenhängen, was wirklich zum Aussterben der Dinosaurier führte und warum jedes Zögern in der Klimapolitik die Kosten hochtreibt. IT-Profis erklärten interessierten Besuchern zudem den Hochleistungsrechner des Instituts, der den Forschungsneubau des PIK heizen kann.

Für Kinder gab es gleich mehrere Highlights – sie konnten bei einem Strömungsexperiment selbst den Golfstrom antreiben, in der Wetterküche den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstehen und Forscher auf eine Reise zum Südpol begleiten. Gemeinsam mit den anderen Instituten auf dem Telegrafenberg wurde eine eigene Wanderkarte gebastelt, und wer mindestens fünf Stationen besuchte, erhielt ein Forscherdiplom und einen kleinen Preis.

Die Lange Nacht der Wissenschaften findet in Berlin und Potsdam bereits seit dem Jahr 2001 jährlich statt und wird weitgehend von den teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert und finanziert.

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