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CO2-Praktiker treffen Modellierer

24.03.2016 - PIK-Wissenschaftler diskutierten im Rahmen einer eintägigen Konferenz die Grenzen und Möglichkeiten der CO2-Düngung sowohl in Modellen als auch Beobachtungen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Zu Gast waren ein langjähriger Weggefährte in diesem Forschungsfeld, Bruce Kimball vom Arid-Land Agricultural Research Center Phoenix, Maricopa, Arizona, USA, sowie Onno Muller vom Forschungszentrum Jülich, einem ausgewiesenen Experten der Phänotypisierung. Ihre Vorträge wurden gerahmt von Beiträgen von PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber und den PIK-Wissenschaftlern Hermann Lotze-Campen, Katja Frieler, Christoph Müller und Frank Wechsung.
CO2-Praktiker treffen Modellierer

Bruce Kimball erläutert seine Arbeit (Foto: PIK)

Das Maß des CO2-Düngungseffekts auf Pflanzen wird in experimenteller Forschung untersucht, aber auch in Klimamodelle einbezogen. Kimball ist einer der prominentesten Wissenschaftler auf dem Gebiet. Er untersucht seit Jahrzehnten die Auswirkungen von steigender CO2-Konzentration in der Atmosphäre und Klimaveränderungen auf Ernten und Wassernutzung bei Feldpflanzen. In seinem Vortrag am PIK erläuterte er den in Experimenten im Feld ermittelten Effekt von erhöhtem CO2 und dessen Wechselwirkungen.

Es gibt eine langjährige Zusammenarbeit zwischen PIK-Wissenschaftlern und Kimballs Arbeitsgruppe in Maricopa, USA. Sie reicht zurück in die Anfangsjahre des Potsdam-Instituts, als Wissenschaftler an den weltweit ersten Experimenten mit Weizen teilnahmen (FACE, Free-Air CO2 Enrichment, 1993-1997).

Als ein weiterer Redner bei der Konferenz sprach Onno Muller vom Forschungszentrum Jülich, der die neuesten Techniken der Phänotypisierung vorstellte sowie die Pläne für ein deutsches FACE-Experiment, in dem Sorten untersucht werden sollen, die von einer höheren CO2-Konzentration eher profitieren könnten.

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