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Australien und Deutschland tauschen sich über Wissenschaft und Innovationen aus

26.04.2017 - Anlässlich des Besuchs des australischen Ministers für Industrie, Innovation und Wissenschaft, Arthur Sinodinos, lud die australische Botschaft in Berlin hochrangige Gäste zu einem "Science and Innovation Forum". Australiens oberster Wissenschaftler, Alan Finkel, und der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, diskutierten die größten Herausforderungen in Wissenschaft und Innovationen für die kommenden Dekaden und damit verbundene Chancen.
Australien und Deutschland tauschen sich über Wissenschaft und Innovationen aus

PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber, die australische Botschafterin Lynette Wood und Australiens oberster Wissenschaftler, Alan Finkel. (Foto: PIK)

Nach einer Eröffnung durch die australische Botschafterin Lynette Wood und einem Grußwort des Ministers folgte eine Paneldiskussion mit Finkel und Schellnhuber. Finkel betonte, Australien wolle einen Korridor zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen etablieren und zeigte sich beeindruckt von der strategischen Herangehensweise Deutschlands an die Energiewende.

Schellnhuber sprach über die Risiken eines technologischen Sperreffekts ("lock-in") und sagte, man brauche eine kluge Steuerung durch gezielte Interventionen. Als Beispiel nannte er die Einführung einer Einspeisevergütung in Deutschland, die dazu beigetragen hat, die Kosten für Solarenergie weltweit zu senken. Er schloss mit der Feststellung, es gebe eine einmalige Chance für Australien und Deutschland, sich zusammenzutun, um den Wettkampf um Innovationen zu gewinnen.

Weblink zu Alan Finkel´s Rede auf dem Forum (in englischer Sprache): http://www.chiefscientist.gov.au/2017/04/speech-australia-now-innovation-forum/

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