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Weltklimagipfel COP20: Klimawandel und Armut als Herausforderung

01.12.2014 - In diesen Tagen versammeln sich Vertreter von mehr als 190 Staaten im peruanischen Lima zum Weltklimagipfel COP20 der Vereinten Nationen. Mit dabei sind auch Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), namentlich Chef-Ökonom Ottmar Edenhofer, der zugleich einer der führenden Wissenschaftler im Weltklimarat IPCC ist. Er sprach auch im November beim gemeinsamen Briefing von Auswärtigem Amt und Deutschem Klimakonsortium. Bereits im Vorfeld des Gipfels waren die Forscher mit ihrer Expertise zu den Veränderungen im Erdsystem und möglichen Lösungen stark gefragte Gesprächspartner.

"Zwei große Herausforderungen bestimmen das 21. Jahrhundert - die Gefahr katastrophalen Klimawandels und die unerträgliche Kluft zwischen den Reichen und den Armen der Welt“, erklärte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber vor dem Gipfel. „Klimafolgen wie zunehmend verheerende Wetterextreme, regionale Wasserknappheit oder Missernten treffen jene am härtesten, die am wenigsten Mittel haben, dies alles zu bewältigen.“ Er ist, gemeinsam mit Wolfgang Lucht vom PIK-Forschungsbereich Erdsystemanalyse, auch einer der Autoren eines vor Lima veröffentlichten Positionspapiers der Earth League – gemeinsam mit bekannten Forschern wie Brian Hoskins vom britischen Imperial College oder Leena Srivastava vom indischen TERI. Zugleich ist er Leit-Autor eines kurz vor dem Gipfel von der Weltbank veröffentlichten PIK-Berichts zu Klimafolgen, "Turn down the Heat".

Viele Medien zitierten vor dem Gipfel PIK-Forscher. Anders Levermann, Ko-Leiter des Forschungsbereichs Nachhaltige Lösungsstrategien, sprach beim Medienworkshop des Bundespresseamtes. Dies wurde etwa in der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen. Brigitte Knopf als Leiterin der Forschungsgruppe zu Energiestrategien Europa und Deutschland wurde von der International New York Times und der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua befragt. Thomas Nocke vom Projekt Klimafolgen-Online sprach mit der wahrscheinlich wichtigsten Regionalzeitung in Deutschland, der Westdeutschen Allgemeinen. Weitere Interviews gaben Katja Frieler und Peter Hoffmann aus dem Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität. Berichte erschienen in Medien von den Potsdamer Neuesten Nachrichten bis zum Handelsblatt.


Weblink zum Klimagipfel COP20: http://newsroom.unfccc.int/

Weblink zum Earth League Statement: http://www.the-earth-league.org/press-release-28-november-2014.html

Weblink zum Bericht des Weltklimarats IPCC: http://www.ipcc.ch/

Weblink zum PIK-Bericht für die Weltbank: http://www.worldbank.org/en/topic/climatechange/publication/turn-down-the-heat

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