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Preis für „herausragende junge Wissenschaftlerin“

13.05.2014 – Die europäische Vereinigung der Erdwissenschaftler – European Geosciences Union, EGU – hat in ihrer Abteilung für Energie, Ressourcen und Umwelt Tabea K. Lissner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als „herausragende junge Wissenschaftlerin“ ausgezeichnet. Die Doktorandin erhielt den Nachwuchspreis bei dem jährlichen Treffen von mehr als 12.000 Forschern aus 106 Ländern in Wien. Sie wurde geehrt, heißt es in der Laudatio, weil sie beigetragen hat „zu wichtigen Fortschritten bei den Bemühungen, die Herausforderungen bei der Versorgung mit Energie und anderen Ressourcen zu meistern.“
Preis für „herausragende junge Wissenschaftlerin“

Tabea Lissner. Foto: privat

Lissner habe „das Konzept des Livelihood Index entwickelt", so die EGU, "der ein ebenso einfaches wie starkes Werkzeug ist für die Integration von Geowissenschaften und Sozialwissenschaften“. Ihre Arbeit am PIK-Forschungsbereich Klimafolgen und Vulnerabilität konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Menschen und Wasser. „Der Index soll das vorhandene Wissen über die biophysikalischen Auswirkungen des Klimawandels mit dem Wissen über die Lebensbedingungen der Menschen verknüpfen“, erklärt Lissner. „Das ist als hoch relevantes Thema erkannt worden, aber die Verbindungen sind quantitativ wenig erforscht worden – und deshalb bin ich froh, dass genau dieser Ansatz nun eine solche Anerkennung gefunden hat.“

Die EGU betont, dass der Index ein wichtiges Mittel ist, „um die Vermeidung von Klimawandel und die Anpassung an Klimawandel dort in Verbindung zu bringen, wo es am meisten darauf ankommt – nämlich wo es um das Leben der Menschen geht.“

 

Weblink to a scientific article under discussion at Earth System Dynamics: http://www.earth-syst-dynam-discuss.net/5/403/2014/esdd-5-403-2014.pdf

Weblink to application of the Livelihood Index in ci:grasp: http://www.pik-potsdam.de/~wrobel/ci_2/lhc/lhc.html

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