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Polarforscherin wird Professorin in Potsdam

17.12.2014 - Mit 29 Jahren hat Ricarda Winkelmann bereits das erreicht, wovon viele nur träumen können: Sie hat an einer Forschungsexpedition ins Eismeer der Antarktis teilgenommen, und nun wird sie Junior-Professorin für Klimasystemanalyse an der Universität Potsdam. "Frau Winkelmann macht hervorragende Forschung auf einem hochaktuellen Gebiet", so Robert Seckler, Vize-Präsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule. Für die Universität sei diese gemeinsame Berufung mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wissenschaftliche Nachwuchsförderung im besten Sinne. Im Rahmen einer Ehrung nahm die Physikerin nun von der Brandenburger Wissenschaftsministerin Sabine Kunst ihre Berufungsurkunde entgegen und legte ihren Diensteid ab.
Polarforscherin wird Professorin in Potsdam

Ricarda Winkelmann vom PIK legt bei der Brandenburgischen Wissenschaftsministerin Sabine Kunst ihren Eid als Professorin ab. Foto: MWFK

Die Ministerin erkundigte sich bei Frau Winkelmann nach ihren Forschungsthemen und Zukunftsplänen. "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe", erklärte Winkelmann. Schwerpunkte ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit werden die eingehende Analyse der Eisdynamik und von Kippelementen im Klimasystem sein. "Neuere Studien weisen darauf hin, dass die Westantarktis eine kritische Schwelle bereits überschritten hat", so die Wissenschaftlerin. "Nun möchte ich gerne herausfinden, ob solche Kippelemente sich gegenseitig anstoßen können."

Die  studierte Mathematikerin und Physikerin schloss ihre Promotion am PIK mit Auszeichnung ab und arbeitete dort seither unter anderem auch am Kapitel zum Meeresspiegelanstieg im fünften Bericht des Weltklimarats IPCC. Ein mehrmonatiger Forschungsaufenthalt führte sie auch an die renommierte Carnegie Institution for Science in Stanford in den USA.

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