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Neue PIK-Professoren an der Humboldt-Universität zu Berlin

23.5.2014 - Industrielle Ökölogie und Landnutzung: Gleich zwei leitende Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) jetzt auf Professuren berufen. „Wir freuen uns, dass mit Frau Professor Helga Weisz und Herrn Professor Hermann Lotze-Campen zwei renommierte Klimaforscher an die HU kommen, und dass PIK und die HU mittlerweile fünf gemeinsame Professuren verbinden", sagte Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung an der Humboldt-Universität.
Neue PIK-Professoren an der Humboldt-Universität zu Berlin

Zweimal Professor: Hermann Lotze-Campen und Helga Weisz. Fotos: Karkow, Batier

Helga Weisz, Leiterin des PIK-Forschungsbereichs Transdisziplinäre Konzepte & Methoden, wurde im Mai zur Professorin für Industrielle Ökologie und Klimawandel an der Kultur-Sozial und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der HU ernannt. Die Professur für Industrielle Ökologie und Klimawandel wurde als Brückenprofessur am Institut für Kulturwissenschaft und am Institut für Sozialwissenschaften eingerichtet. „Diese weltweit einzigartige Kombination aus weitgehend naturwissenschaftlich basierter Nachhaltigkeitsforschung und Kultur- und Sozialwissenschaft verfolgt ein höchst ambitioniertes Ziel“, so Weisz. „Es gilt, die kaum verstandene Funktion natürlicher Ressourcen sowohl für das Stabilisierungsvermögen als auch für das Transformationspotential moderner Gesellschaften zu verstehen“.

Die studierte Molekularbiologin und Kulturwissenschaftlerin Weisz war unter anderem bereits Gastprofessorin an der Yale University, der Universität St. Gallen/Schweiz und außerordentliche Universitätsprofessorin an der Alpen-Adria-Universität in Wien, an der sie auch im Fach Soziale Ökologie habilitiert ist.

Hermann Lotze-Campen, Leiter des PIK-Forschungsbereichs Klimawirkung und Vulnerabilität, erhielt kurz zuvor die Professur für Nachhaltige Landnutzung und Klimawandel an der neuen Lebenswissenschaftlichen Fakultät der HU. „Landwirtschaft, Landnutzung, Anpassung und Vermeidung des Klimawandels stehen im Zentrum der Forschung dieser Professur, die eng mit verschiedenen Zweigen der HU Berlin – von den Agrarwissenschaften über die Geografie bis hin zur Ökonomie und Sozialwissenschaft –  verbunden sein wird“, sagt Lotze-Campen. Die Professur wird gefördert von der Bayer Stiftung im Rahmen ihrer langjährigen Bildungs- und Forschungsförderung.

Der gelernte Landwirt Lotze-Campen, aufgewachsen auf einem Hof in Ostfriesland. hat Agrarwissenschaften und Ökonomie in Kiel, Reading/Großbritannien und Minneapolis/USA studiert. Bevor er 2001 ans PIK kam, hat er bei dem europäischen Raumfahrtunternehmen Astrium zur kommerziellen Nutzung von Satellitendaten in der Landwirtschaft gearbeitet.

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