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Erste Potsdamer Sommer-Schule zur Arktis im Klimawandel

13.06.2014 - Von der Eisschmelze auf Grönland bis zu den Lebewesen im Ozean – die „Arktis im Anthropozän“, also in unserem vom Menschen geprägten Erdzeitalter, ist Thema für rund 40 ausgewählte junge Wissenschaftler und Nachwuchs-Experten aus 26 Ländern während der zweiwöchigen Potsdamer Sommer-Schule. Im hohen Norden sind die Folgen des Klimawandels bereits besonders spürbar. Gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), dem Deutschen Geo-Forschungszentrum (GFZ), dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und der Universität Potsdam organisiert das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die vom 23. Juni bis zum 4. Juli 2014 erstmals stattfindende Veranstaltung, die künftig jährlich ausgerichtet werden soll.
Erste Potsdamer Sommer-Schule zur Arktis im Klimawandel

Eisberge sind eines der Themen der diesjährigen Potsdamer Sommerschule. Foto: Thinkstock

Im Rahmen des zweiwöchigen Programms werden zum einen erfahrene Forscher Vorträge halten, darunter die Eisforscher und Physiker Andrey Ganopolski und Maria Martin vom PIK. "Im Zentrum stehen dabei die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum rasch fortschreitenden Wandel der Arktis", erklärt Christine Bounama, Koordinatorin im PIK-Forschungsbereich Erdsystemanalyse, die zu den Organisatoren der Sommerschule gehört. "Zum anderen werden die zwischen 25 und 40 Jahre alten Teilnehmer auch über Zukunftsstrategien für diese besonders verletzliche Region diskutieren."
An den Debatten nehmen auch Vertreter von Institutionen wie der Bundeswehr und von internationalen Organisationen wie Greenpeace teil. In der zweiten Woche werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, ihr mitgebrachtes und neu erworbenes Wissen in Projektarbeit zu spezifischen Themen anzuwenden.

Eine öffentliche Debatte findet am 30. Juni abends in der Universität Potsdam statt: “Arktis im Klimawandel – Was kommt da auf uns zu? Neue Seewege, Rohstoffe und ökologische Folgen“. Es sprechen unter anderem der bekannte Polarforscher Peter Lemke als Leiter des Alfred-Wegener-Instituts und Hans-Joachim Kümpel von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Weblink zur öffentlichen Debatte: http://potsdam-summer-school.org/public-event/

Weblink zur Summer School: http://potsdam-summer-school.org

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