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Wissenschaft trifft Musik – die Staatskapelle Berlin auf dem Telegrafenberg

13.09.2013 - Zu einem Benefizkonzert der ganz besonderen Art kommen heute Abend Solisten der Staatskapelle Berlin auf den Potsdamer Telegrafenberg. Das "Orchester des Wandels" möchte Umweltbewusstsein durch die Musik fördern und gewohnte Muster aufbrechen. Und das nicht nur musikalisch – das Konzert findet im einzigartigen Ambiente des Kuppelsaals des „Großen Refraktors“ im Dunkeln statt. Gastgeber ist Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der den Abend mit wissenschaftlichen Beiträgen begleiten wird. Unter einem riesigen Sternenteleskop treffen Vergangenheit und Moderne aufeinander, die Gäste erwarten Werke von Johann Sebastian Bach und modernen Komponisten wie Eugène Ysaÿe, Daniel Schnyder und László Dubrovay.
Wissenschaft trifft Musik – die Staatskapelle Berlin auf dem Telegrafenberg

Der Große Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg. (Foto: Max Franks)

„Hier reicht die Vergangenheit der Gegenwart die Hand, um die Zukunft zu schützen“, so Schellnhuber. „Die Wissenschaft gewinnt heute aus Daten der Erdgeschichte Erkenntnisse über das weitere Schicksal unseres Planeten. Doch die Musik schlägt die Brücken über die Abgründe der Zeit ungleich anmutiger und berührt auch jene, die mit Kalkül und Messung wenig anfangen können.“

Im Jahr 2009 gründeten Musiker der Staatskapelle aus eigenen Mitteln die gemeinnützige NaturTon Stiftung unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim. Ihre Initiative, das Orchester des Wandels, verbindet kulturelles und Klimaschutz-Engagement. Die Stiftung fördert globale Klima- und Umweltschutzprojekte, die im Einklang mit ihrem sozialen Umfeld nachhaltig dem Schutz und Erhalt der Erde dienen. Im Jahr 2012 wurde Schellnhuber ins Kuratorium der NaturTon Stiftung berufen.

Die Erlöse des heutigen Abends fließen in ein konkretes Projekt: der Verein Eben!Holz e.V. will Regenwald in der Makira-Region in Madagaskar aufforsten. Rund 100 Hektar Wald sollen in den nächsten Jahren aufgeforstet und langfristig geschützt werden durch die Einbeziehung der Menschen vor Ort und die Einführung nachhaltiger Bewirtschaftung. Das Projekt wird mitgetragen vom Verband der Geigenbauer – zu den Hölzern in Madagaskar zählen auch Ebenhölzer, aus denen Geigen gebaut werden.

"Wissenschaft, Musik und Lichtkunst bilden eine Symbiose - ein bisher wohl einmaliger Vorgang!", so Markus Bruggaier, Orchestervorstand und Mitbegründer der Stiftung NaturTon.

Wissenschaft trifft Musik
Benefizkonzert
13. September 2013 um 20 Uhr
Großer Refraktor, Telegrafenberg Potsdam

Weitere Informationen zum Programm unter www.orchester-des-wandels.de.
Karten können hier erworben werden: http://www.staatsoper-berlin.de/de_DE/konzerte-uebersicht-2013-2014.

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