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Thomas Quasthoff im Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber: von Enkeltauglichkeit und Füchsen

04.11.2013 - Ein Gesprächsabend der besonderen Art fand letzten Freitag im Allianz Stiftungsforum in Berlin statt. Der renommierte Bassbariton Thomas Quasthoff traf auf den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber. Unter dem Motto „Kultur trifft Umwelt“ wurden Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit und teilweise sehr Persönliches besprochen, musikalisch begleitet von Solisten der Staatskapelle Berlin, dem Trio Apollon.
Thomas Quasthoff im Gespräch mit Hans Joachim Schellnhuber: von Enkeltauglichkeit und Füchsen

Musiker der Staatskapelle Berlin - hier während eines Konzerts für die Stiftung NaturTon auf dem Potsdamer Telegrafenberg. (Foto: Benjamin Kriemann)

Der Abend wurde von der Stiftung NaturTon initiiert, einem Projekt der Staatskapelle Berlin, mit dem die Musiker Umweltinitiativen fördern und unterstützen. Schellnhuber gehört dem Kuratorium der Stiftung an, Quasthoff ist einer ihrer bekanntesten Botschafter. Unter der Moderation von Andrea Thilo entspann sich ein Gespräch über die Verantwortung des Einzelnen für die Zukunft und des Wissenschaftlers im besonderen. Schellnhuber hob die Bedeutung der Musik hervor, Hoffnung und Kraft zu geben angesichts der Risiken des Klimawandels. Quasthoff erzählte viel Persönliches, von der Notwendigkeit, sich für die Umwelt einzusetzen und der Politik auf die Füße zu treten, aber auch von Begegnungen mit Füchsen im Garten und dem Trost, den die Natur spenden kann. Einig war man sich darin, man sei den zukünftigen Generationen das Engagement für einen lebenswerten Planeten schuldig. Nachhaltigkeit sei im Grunde nichts anderes als Enkeltauglichkeit.

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