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Strategien zur Finanzierung einer globalen Energiewende vorgestellt

06.09.2012 - Wer zahlt für die Energiewende? Wie lässt sie sich globalisieren? Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute Bundesumweltminister Peter Altmaier das Politikpapier „Finanzierung der globalen Energiewende“ übergeben. Darin wird aufgeführt, dass es für einen erfolgreichen Umbau der Energiesysteme und mehr Energieeffizienz eine entschiedene Politik und eine Verringerung der Risiken braucht, um die notwendigen Investitionen zu ermöglichen.
Strategien zur Finanzierung einer globalen Energiewende vorgestellt

PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber und Bundesumweltminister Peter Altmaier bei der Übergabe des WBGU-Politikpapiers. (Foto: WBGU)

In dem Politikpapier geht es um die Umsetzbarkeit einer Energiewende auf globaler Ebene. Die weltweite Vollversorgung mit erneuerbarer Energie und der Ausstieg aus der Atomkraft bergen erhebliche Kosten. Sie könnten u.a. durch privates Kapital gedeckt werden und es sei Rolle der Politik, geeignete Rahmenbedingungen für derlei Investitionen zu schaffen. Erforderlich ist laut dem Gutachten, etwa den Einsatz von Technologien für erneuerbare Energien zu fördern und Subventionen für fossile und nukleare Energien abzubauen. Durch Einsparungen der Kosten für fossile Brennstoffe bei konventionellen Technologien könnten die für den Umbau des Energiesystems notwendigen Investitionen schon in 30 Jahren vollständig kompensiert sein, heißt es in dem Papier, das eine ganze Reihe weiterer Strategien aufzeigt. Die derzeitige Vorreiterrolle Deutschlands bei der Energiewende solle genutzt werden, die politische und finanzielle Umsetzbarkeit einer solchen Transformation zu zeigen, so die Empfehlung.

Link zum Gutachten „Finanzierung der globalen Energiewende“

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