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MCC-Eröffnung: „Eine neue Art von Dialog an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik“

16.11.2012 - Das neu gegründete Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) startet jetzt durch. Mit bereits 13 Wissenschaftlern und 17 weiteren, die in den kommenden Monaten eingestellt werden, will das MCC ein neuer Faktor in der Nachhaltigkeits-Forschungsszene werden. „Das Institut will kühn versuchen, wissenschaftliche Abschätzungen so zur Verfügung zu stellen, dass sie Entscheidern tatsächlich helfen bei der Formulierung wissensbasierter Politik auf dem Gebiet von Klima und Ökonomie“, sagte MCC-Direktor Ottmar Edenhofer vor 200 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft bei der Eröffnungsfeier. „Wir wollen das tun, indem wir eine neue Art von Dialog an der Schnittstelle von Politik und Wissenschaft etablieren.“
MCC-Eröffnung: „Eine neue Art von Dialog an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik“

Der Direktor des MCC, Ottmar Edenhofer, zusammen mit Bernhard Lorentz, Präsident der Stiftung Mercator. Foto: MCC

Der Name des Instituts ließe sich übersetzen als „Mercator Forschungs-Institut für globale Gemeingüter und Klimawandel“. Zu diesen Gemeingütern zählen etwa Ozeane und Wälder, vor allem aber auch die Atmosphäre, die gegenwärtig als kostenlose Abfalldeponie für CO2 genutzt wird. Solche Gemeingüter könnten „die entscheidende Knappheit des 21. Jahrhunderts“ werden, erklärte Gastredner Robert Stavins von der Harvard University.

Edenhofer ist auch Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung – dieses hat gemeinsam mit der Stiftung Mercator das MCC gegründet. Die Stiftung hat das Kernbudget in Höhe von 17 Millionen Euro für acht Jahre zur Verfügung gestellt. Edenhofer dankte insbesondere dem Stiftungs-Präsidenten Bernhard Lorentz „für die einzigartigen Möglichkeiten“, die durch die finanzielle Unterstützung eröffnet werden.

„Stiftung Mercator ist glücklich und stolz, die Eröffnung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change in seinen neuen Räumen in Berlin zu feiern“, sagte Lorentz. „Das MCC ist unsere größte Einzel-Investition in dem Portfolio, das der Vermeidung gefährlichen Klimawandels gewidmet ist. Und es ist ein herausragendes Beispiel dafür, was Stiftungen tun können, um Klimaforschung und –politik voran zu bringen.“

Weblink zum MCC

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